Ernährung

 

Risotte mit Klasse und Rasse

Ein temperamentvoller Risotto kommt wie gerufen für die kalten Tage. Sei es als eigenständiges Gericht oder zum Beispiel auch als Wildbeilage. Wie auch immer, lassen Sie es sich schmecken!


© Beat Brechbühl

Hauptgang

Kürbis-Ingwerrisotto

für 4 Personen

30 g Olivenöl
250 g Risottoreis (Carnaroli superfino)
40 g Zwiebeln fein gehackt
0,5 dl Weisswein
0,8 l heisse Gemüsebouillon
300 g Kürbiswürfel (Muscat-Kürbis)
40 g Butter
80 g Mascarpone
1 Ingwer frisch
1 Ingwer eingelegt, in Streifen geschnitten
30 g Sbrinz gerieben

Zwiebeln ohne Farbe annehmen zu lassen in Olivenöl andünsten. Reis dazugeben und unter Rühren glasig dünsten. Kürbiswürfel dazugeben und mitdünsten. Mit Weisswein ablöschen und einkochen lassen. Nach und nach heisse Gemüsebouillon angiessen. Unter zeitweisem Rühren ca. 16 Min. körnig weich garen. Eingelegten und nach Belieben frischen Ingwer beigeben. Mascarpone darunter rühren. Butterflocken darunterziehen. Geriebenen Sbrinz darunterheben. Evtl. mit Salz, Pfeffer und Ingwer abschmecken. Je nach Konsistenz noch mehr Bouillon angiessen.

Serviertipp Heiss servieren. Cremigen, noch leicht flüssigen Risotto auf vorgewärmte Teller anrichten.


Dessert

Feigentartelette mit  Rosmarin  und  Fleur  de  Sel

für 4 Personen

8 frische Feigen
4 Rondellen Butterblätterteig, ø 8 cm
½ dl Portwein
1 Zweig Rosmarin
Butter
Puderzucker
Fleur de Sel

2 Feigen in kleine Würfel schneiden, mit dem Portwein zu einem Kompott einkochen, auskühlen lassen. Ausgewallten Butterblätterteig zu 4 Rondellen à 8 cm Durchmesser ausstechen. Auf ein Backpapier legen und mit einer Gabel einstechen. Feigenkompott auf die vier Blätterteigrondellen verteilen. Restliche Feigen in Schnitze schneiden und kreisförmig auf dem Feigenkompott anrichten. Eine Butterflocke in die Mitte

setzen mit wenig gehacktem Rosmarin und Fleur de Sel bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 240° C Unterhitze und 180° C Oberhitze knusprig backen. Mit Puderzucker bestäuben und anrichten.

Serviertipp Marroni-Halbgefrorenes und Portweingelee zur Tartelette servieren.

Text: Angelo Gonzalo, Bild: Beat Brechbühl