Ernährung

 

Gemüsecurry mit Tofu

Ein würziges, temperamentvolles Curry wärmt wunderbar während den kalten Wintertagen und belebt die Sinne. Probieren Sie dieses Rezept mit Freunden aus.


© Beat Brechbühl

Die Verwendung von Kurkuma ist seit 4’000 Jahren in Indien belegt. Kurkuma, das als heilig galt und bereits damals zu den wichtigsten Gewürzen gehörte, ist ein wichtiger Teil der ursprünglichen Currymischungen. Die traditionelle indische Heilkunst Ayurveda zählt Kurkuma zu den «erhitzenden» Gewürzen. Auch die klassische Garam Masala Gewürzmischung enthält mit schwarzem Kardamon, Zimt, Gewürznelken, Kreuzkümmel und Pfeffer erhitzende Ingredienzien nach ayurvedischer Auffassung. Ihnen wird eine reinigende und energiespendende Wirkung zugesprochen – perfekt also für die Winterzeit. Unsere vegetarische Curryversion mit viel Gemüse und Tofu spendet Energie für die kalten Tage und entführt uns kulinarisch ins farbenfrohe Indien.

  

Die Portionen sind jeweils für 4 Personen berechnet.

Zutaten

50 g Ingwer

2 Knoblauchzehen

400 g Räuchertofu

3 TL Garam Masala

500 g Süsskartoffel

250 g Blumenkohl

250 g Broccoli

2 Frühlingszwiebeln

etwas Öl

¼ TL gemahlenes Kurkuma

Je nach Geschmack mehr oder weniger Chilipulver

2.5 dl Kokosmilch

2 dl Rüeblisaft

200 g Erbsen

30 g Mungo-Bohnensprossen

Limettensaft, Salz , frisch gemahlener Pfeffer

  

Vorbereitung

Den Ingwer und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Süsskartoffeln schälen, abspülen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Den Blumenkohl und Broccoli in kleine Röschen teilen. Das Weisse und Hellgrüne der Frühlingszwiebeln fein schneiden, das Zwiebelgrün in feine Ringe schneiden und fürs Finale beiseite stellen.

 

Zubereitung

In der Wokpfanne etwas Öl erhitzen. Die feingeschnittenen Frühlingszwiebeln, den Knoblauch und Ingwer darin glasig dünsten. Süsskartoffeln, Blumenkohl und Broccoli hinzufügen, alles mit dem restlichen Garam Masala und Kurkuma würzen. Evtl. mit wenig Chilipulver eine pikante Note verleihen. Das gewürzte Gemüse kurz anbraten.

 

Die Kokosmilch und den Rüeblisaft dazu giessen und alles aufkochen. Dann die Hitze reduzieren und das Curry ungefähr 10 Minuten köcheln lassen. Nach 5 Minuten die Erbsen hinzufügen. Nach weiteren 10 Minuten die Hitze nochmals reduzieren und das Tofu hinzugeben. Das Curry mit wenig Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und alles 5 weitere Minuten sanft ziehen lassen.

 

Servieren

Das Curry kann in Schalen oder auf Tellern angerichtet werden. Vor dem Servieren Mungo-Bohnensprossen und das beiseite gestellte Zwiebelgrün darüber streuen. Als Beilage eignet sich Jasmin-Reis.

 

Text: Angel Gonzalo