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Magnesium, Kalzium, Eisen & Co. im Sport!

Intensiv-Sportler sollten mindestens genauso viel Wert auf ihre Ernährung und die darin enthaltenen Vitalstoffe legen wie auf ihre Ausrüstung oder Saisonplanung. Denn mit der Beanspruchung steigen auch die Ansprüche des Körpers.
In der Schweiz erlebt der Ausdauersport seit Längerem einen wahren Boom mit den entsprechenden Anlässen und den immer extremeren Wettkämpfen, was die Distanzen oder das Streckenprofil angeht. Wenn immer mehr Sportbegeisterte auf einen Marathon, Gigathlon, ein Berg- oder Vier-Täler-Bike-Rennen hin trainieren, bewegen sich auch immer mehr Menschen in puncto Trainingsaufwand im Bereich des Leistungssports. Das meint auch Dominik Moll, Inhaber und Geschäftsführer der Drogerie-Apotheke Moll in Steinhausen, selber begeisterter Outdoor-Sportler mit Tourenski oder Bike: «Wenn jemand intensiv und mit einem definierten Trainingsprogramm auf ein Ziel wie die Patrouille de glacier, einen Marathon oder einen Triathlon hin trainiert, zähle ich diese Personen zu den Leistungssportlern. Auch beim regelmässigen Ausüben von Mannschaftssportarten erreicht man schnell Leistungssportlerniveau.» Bei einer körperlichen Mehrbelastung steigt der Bedarf an allen Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralsalzen, Spurenelementen, essenziellen Amino- und Fettsäuren etwa durch das vermehrte Schwitzen, anderweitig erhöhte Ausscheidung oder den höheren oxydativen Stress. In diesem Artikel geht es um die Mineralstoffe Magnesium und Kalzium sowie das Spurenelement Eisen. Die «Mangelsprache» von Mineralstoffen
«Mögliche Hinweise auf eine unzureichende Zufuhr von Magnesium: Muskelschwäche, Krämpfe vor allem in der Ruhephase, Muskelzittern, Schlaflosigkeit, eventuell Stimmungsschwankungen. Zeichen wie eine erhöhte Insulinintoleranz, Störungen im Bereich des Immunsystems oder der Nerven lassen sich nicht einfach so feststellen. Von Kalzium: Krämpfe in der Anspannungsphase, erhöhte Krampfneigung, Herzrhythmus-Störungen (Arzt konsultieren), gestörte Blutgerinnung oder mehr Karies. Nicht ohne Hilfsmittel feststellbare Zeichen wie Osteoporose oder Niereninsuffizienz. Von Eisen: Leistungsabfall durch Blutarmut, Hautblässe, Haarausfall, Appetitlosigkeit, erhöhte Infektanfälligkeit oder speziell beim Sportler vermehrte Milchsäurebildung. Die Liste wäre bei Eisen noch länger als bei den zwei erwähnten Mineralsalzen. Eisenmangel ist bei den Leistungssportlern relativ weit verbreitet und kann über eine  Blutuntersuchung diagnostiziert werden». Eine solche Mangelsprache existiert von jedem Vitalstoff, und die werden auch gerne wie hier zitiert, um die Notwendigkeit einer sehr bewussten Ernährung und allenfalls gezielter Ergänzung zu bekräftigen. Denn die Sinnhaftigkeit von Vitalstoffergänzungsmitteln wird immer wieder stark bezweifelt. Dominik Moll dazu: «Wer den Körper intensiv belastet, muss ihm einfach mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zuführen als normal. Sonst ist die Leistungsfähigkeit von kurzer Dauer. Starkes Schwitzen, das intensive Beanspruchen der Muskulatur, der Wunsch nach schneller Regeneration und auch erhöhter Konzentration verlangen einfach mehr Vitamine, Mineralsalze und Spurenelemente.» Das gilt für alle, die mit Freuden Sport treiben und, wie wir so schön sagen, «nicht auf dem Zahnfleisch gehen wollen». Wichtig ist, trotz all den möglichen Folgen einer Unterversorgung, sich nicht verrückt machen zu lassen, sondern abzuklären, wie es denn nun um die eigene Versorgung steht. Auch wenn in der Presse immer wieder zu lesen ist, dass wir unseren täglichen Bedarf an allen Stoffen aus unserer ausgewogenen Nahrung erhalten, stimmt das so nicht. Denn um den täglichen Bedarf an Vitalstoffen zu decken, sollten fünf Portionen (eine Handvoll) von verschieden farbigen Gemüsen, Früchten und Salaten ausreichen. Wann haben Sie effektiv fünf Portionen wie beschrieben gegessen an einem Tag oder über eine längere Zeit? Und mit fünf Portionen decken Sie den «normalen» Bedarf, nicht den von Sportlern. Empfehlung
Wer von seinem Körper mehr verlangt, sollte ihm auch mehr geben. Auch aktive Menschen, die keine eigentliche Sportart ausüben, aber sehr wohl grosse körperliche Leistungen erbringen wie zum Beispiel bei langen Bergtouren. Wichtig: Lassen Sie sich beraten, wie Sie richtig Vitalstoffe ergänzen und bestimmte Regeln einhalten. Gerade beim Magnesium und Kalzium wäre ein Verhältnis von 1:2,5 ideal. Vielleicht benötigen Sie eher einen homöopathischen oder Schüssler-Salz-Impuls, um mit den Vitalstoffen besser umgehen zu können. Zum Schluss nochmals Dominik Moll: «Ich empfehle allen, die zwei- bis drei Mal pro Woche Sport machen, auf ihren Körper zu hören und je nach Sportart und Regeneration gezielt Vitamine, Mineralsalze und Spurenelemente einzunehmen. Natürlich gehören eine ausgewogene Ernährung, viel Trinken und genügend Schlaf zum Erfolg dazu.» Kurz nachgefragt bei Frau Susanne Habegger von Ryffel-Running in Bern: Was gilt es beim Kauf des richtigen Laufschuhs zu beachten?
  • Den alten Schuh mitnehmen, um die Abnutzungsspuren zu interpretieren.
  • Auf individuelle gute Stabilität und Passform achten.
  • Ideal, ist eine statische und dynamische Fussanalyse.
Die häufigsten Fehler beim Laufschuh-Kauf:
  • Zu klein (vor allem in der Zehenbox).
  • Der falsche Schuh für die eigenen Ansprüche (Hallenschuh statt Laufschuh).
  • Zu wenig Zeit für den Kauf genommen, so werden unpassende Stellen zu spät bemerkt.
Wer einen wirklich passenden Laufschuh sucht, findet ihn mit der richtigen Beratung am schnellsten in einem Fachgeschäft. Text: Patrich Seiz
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