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Kinder verdienen die Aufmerksamkeit der Eltern

Die Entwicklung heranwachsender Kinder ist anspruchsvoll. Sie kann manchmal aufreibend sein und verlangt viel Geduld und Aufmerksamkeit vonseiten der Eltern. Lesen Sie hier, worauf es ankommt.

Es sind die ersten Lebensjahre, in denen der Mensch sich selber und die Umwelt durch seine Sinnesorgane kennenlernt. Die Welt wird im wahrsten Sinne des Wortes greifbar. In dieser Zeit ahmt das Kind nach und bildet so die Basis für seine weitere Entwicklung. Daher ist es wichtig, was das Kleinkind zum Nachahmen erhält. Sind das Menschen, die es liebevoll begleiten oder elektronische Medien, die als «Kinderhüter» herhalten? Auch das Immunsystem wird ausgereift und braucht dazu «Trainingseinheiten. Das Bonmot des ehemaligen Rockstars Chris von Rohr – «Meh Dräck» – erhält dadurch eine ungeahnte Wichtigkeit. Diese «Trainingseinheiten» sollten jedoch über die natürlichen Wege ins «Trainingsfeld» (Körper) gelangen, damit das System die Möglichkeit hat zu lernen.

Leben in Abschnitten

Teilen wir unser Leben in Sieben-Jahres-Abschnitte ein, gehören Themen wie Sicherheit, Geborgenheit und somit Urvertrauen in die erste Entwicklungszeit eines Kindes. Erlebt das Kind diese Gefühlslagen, kann darauf aufgebaut werden. Fehlen diese Momente, dann wird es schwierig. Im zweiten Jahrsiebt beginnt das Kind, sich aus der Geborgenheit zu lösen und erkennt, dass eine Aussenwelt existiert. Die Behauptung im sozialen Umfeld (Schule, Vereine, Quartier- und Kindergruppen usw.) gewinnt an Bedeutung, weil auch die ausserhalb der Familie verbrachte Zeit grösser wird. Zudem wirft die Erwachsenenwelt ab dem 13. Lebensjahr ihre Schatten voraus, indem das Leistungsdenken klarere Formen annimmt. So fällt in diese Zeit der Schulwechsel in die Oberstufe. In dieser Phase gilt es, das richtige Mass zu finden. Ein Zuviel verhindert die Weiterentwicklung und kann sich zum Beispiel auf der Haut (Ekzeme, Neurodermitis, Ausschläge usw.), in der Lunge (Asthma) oder in Schwäche und oft wiederkehrenden Infekten usw. ausdrücken. Ein Zuwenig bietet dem Ich keine Grenzen und somit keine Möglichkeit, sich zu definieren. Das kann sich dann in der Pubertät negativ auswirken. Die Entwicklung der Geschlechtsreife beginnt hormonell gesehen schon mit acht bis neun Jahren, ist von aussen aber in den meisten Fällen noch nicht sichtbar. Die Ausprägung der sekundären Geschlechtsmerkmale und ihr Beginn fällt individuell unterschiedlich aus. Das stellt medizinisch gesehen kaum ein Problem dar. Der Grad der Geschlechtsreife kann aber im sozialen Umfeld stark störend wirken, vor allem, wenn er augenfällig wird. Daraus können Probleme auf der seelischen wie auch körperlichen und energetischen Ebene entstehen. Der steigende Leistungsdruck in der Schule oder allzu stark fordernde Eltern können die heranwachsenden Kinder an die Grenzen bringen.


Auf der körperlichen Ebene stellt die Pubertät eine radikale Veränderung dar.

Zähne wachsen mit

Wer die Klassenfotos der Primarschulen durchgeht, wird eine Vielzahl von Zahnkorrekturen (Spangen) entdecken. Zum Glück erhalten unsere Kinder heute viel öfter und früher eine bessere Zahnstellung, damit beim weiteren Wachstum alle Zähne auch genügend Platz haben. Unbedingt beachten: Spangen wirken auf die Schädelknochen ein, was zu Kopfschmerzen oder Konzentrationsmangel führen kann. Deshalb lohnt es sich, Zahnkorrekturen mit Craniosacral-Therapie oder Osteopathie zu begleiten. Oder auch mit dem Schüsslersalz Nr. 7. Beim Wechsel von den Milchzähnen zu den zweiten Zähnen gibt es wie in der Pubertät auch zeitliche Abweichungen. Es wäre fatal, die Milchzähne nicht zu pflegen, nur weil sie ohnehin ausfallen. Zum einen, weil die hintersten Backenzähne (also die dritten von vorne gezählt, die mit etwa sechs Jahren durchstossen) keine Milchzähne sind, sondern die ersten der permanenten Zähne. Zum anderen, weil ein kariöser Milchzahn auch den darunterliegenden zweiten Zahn befallen und schädigen kann. Auf eine gute Mundhygiene mit möglichst wenig Zucker- und Säurekonsum ist also in jedem Alter gut zu achten. Fallen die Zähne aus, kann das entweder unspektakulär wahrgenommen oder wie ein tolles Ereignis gefeiert werden. Die bewährte Geschichte mir der Zahnfee hilft hier, zumindest bei den ersten ausgefallenen Milchzähnen. So wird den Kindern die Angst vor körperlichen Veränderungen genommen.

Sollten effektiv Probleme bei der Zahnbildung oder auch beim Wachstum (Wachstumsschmerzen) auftreten, helfen zum Beispiel die Schüsslersalze Nr. 1, 2 und 11 oder auch die Gemmo-Essenz der Birke. Bei Wachstumsschmerzen sollte auch von aussen mit Einreibungen gearbeitet werden, nur schon wegen der Zuwendung. Dabei kann eine Mischung der erwähnten Schüssler-Salze in Cremeform oder eine leicht wärmende Salbe eingesetzt werden. 

Zu beachten: Immer zuerst an einer Hautstelle (z. B. Ellenbeuge) testen, ob die Kinderhaut die Salbe verträgt.

Je offener schon im Vorfeld das Thema angegangen wird, umso einfacher können auftretende Probleme gemeistert werden. Kinder und Teenager sollten intime Fragen am besten mit Vertrauenspersonen in der Familie erörtern. Dieses Vertrauen muss lange vor der Pubertät aufgebaut werden. Die Kinder sollen nicht erschrecken, wenn Achsel- oder Schambehaarung wächst oder die Hoden, respektive die Brüste wachsen. Den ersten BH shoppen kann ein tolles Ereignis sein, sodass auch die Menstruation und deren Begleiterscheinungen wie Blutungen, Schmerzen, Stimmungsschwankungen zu normalen Gesprächsthemen werden.



Die Jungs entwickeln oft stärkere Akne als Mädchen, weil deren Zinkspiegel im Körper zu tief ist.

Eine gute Figur machen

Bei den Jungs wird die Geschlechtsreife von Testosteron vorangetrieben. Zur Bildung dieses Hormons
wird Zink benötigt, ein Spurenelement, das auch hilft, Entzündungen zu verhindern. Deshalb kann es durchaus Sinn machen, in dieser Zeit vermehrt Zink zuzuführen. Ebenfalls hilfreich sind Lein- oder Rapsöl mit hohen Anteilen an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E. Bei Vielen spielt auch das Essen eine wichtige Rolle, wobei meistens Scharfes, Fettiges oder viel Süsses die Akneschübe verstärken. Da das Aussehen heute schon bei den Kindern extrem wichtig ist, trägt die Pflege der Haut viel zu einem Durchstehen der Pubertätsakne bei. Die in solchen Fragen etwas widerspenstigen Jungs brauchen hier eventuell eine beratende Hilfestellung (siehe Bon zum Ausschneiden unten). 

Achtung: Pflege kann austrocknend oder regulierend auf die Hauttalgproduktion wirken, was zu ganz anderen Langzeiteffekten führt. 

Ab wann auf eine «Erwachsenen-Pflege» gewechselt wird, bestimmt die Haut. Wobei weniger das Alter, sondern eher die Eigenschaften der Haut die Art der Pflege bestimmen. Naturkosmetiklinien bieten heute tolle Produkte für jeden Hauttyp und jede Lebensphase an. Bei den Mädchen ist es neben der Haut die Figur, welche fast schon als «Heiliger Gral» der Schönheit gilt. Aber auch die heranwachsenden Jungs schauen auf ihr Äusseres, vor allem auf den Muskelaufbau. Hier benötigt es wiederum viel Aufmerksamkeit der Eltern, um zu spüren, wann das Nacheifern eines Model-Idols zu körperlichen Problemen führen kann. Das ist keine einfache Aufgabe. Der BMI (Body-Mass-Index = Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergrösse in Metern) kann eine einfache Hilfe sein, um die Entwicklung des Körpergewichtes in Bezug zur Körpergrösse im Auge zu behalten. Diese Methode kann als grober Parameter angewandt werden. Vorsicht ist jedoch bei sportlichen Kindern geboten (Stichwort Muskelmasse). Auch spielt das Geschlecht eine wichtige Rolle. Bei Kindern wird der BMI noch etwas differenzierter gewertet. Da wird der Wert mit dem Wert anderer Kinder verglichen und wenn mehr als 90 % im selben Alter einen tieferen BMI aufweisen, deutet dies auf Übergewicht hin. Weisen weniger als 10 % der gleichen Altersgruppe einen tieferen Wert auf, interpretiert man ein Untergewicht.

Konkrete Tipps

  • Schüsslersalze Nr. 1, 2, 11 als Tabletten und Cremes evtl. noch etwas ätherische Öle der Zitrone und evtl. sehr wenig Rosmarin einmischen. Im Akutfall noch mit Ferrumphosphoricum Nr. 3 ergänzen
  • Gemmo-Essenz der Birke (Glycerin-Auszug der Knospe)
  • Urtinkturen: von Beinwell und Schachtelhalm
  • Strath in Kombination mit Calcium-Präparaten (je nachdem, ob Tabletten geschluckt werden können oder nicht), Vitamin D3
  • Zink in der Pubertät (Verhinderung von Entzündungen und Akne bei den Jungs)
  • Lein- oder Rapsöl (mit hohen Anteilen an Omega-3-Fettsäuren) und Vitamin E
  • Hilfreiche Kurse im Rahmen des sexualpädagogischenPräventionsprojektes unter www.mfm-project.ch (für Mädchen und Jungs)

Hier spielt es eine starke Rolle, welche Symptome sich zeigen. Gibt es Störungen:

  • in der Zahnbildung > siehe Wachstumsschmerz
  • hauptsächlich durch Schmerzen > Schüsslersalz Nr. 3 / spagyrische Essenzen wie Paeonia, Iris versicolor
  • durch therapeutische Behandlung bei Spangen, Craniosacral-Therapie oder Osteopathie
  • Spagyrische Komponenten, die je nach Symptomen passen können: Belladonna, Phytolacca, Staphisagria

Frust durch Überforderung

Ratsam sind spezifische Mischungen mit Bachblütenessenzen. Vorzugsweise hergestellt mit Pflanzen aus der Schweiz wie bei den Produkten von Odin. In dieser Linie finden sich auch bewährte, bereits vorgemischte Mittel, sei es bei Überforderung durch Gefühle, Stress oder Veränderungen.

Die richtige Hautpflege

Die Haut zeigt an, welche Pflege benötigt wird. Ist eine Haut mit Bibeli, eine mit bestimmten Fettzonen zu pflegen oder gilt es schlicht, der Haut auf eine leichte Art mehr Feuchtigkeit zuzuführen? Wichtig: Hautpflege erfolgt immer auch von innen durch richtiges Essen, viele Vitalstoffen und mit genügend Trinkmenge.

Text: Patrick Seiz​​, Bilder: Beat Brechbühl

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