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Das kann ins Auge gehen

Die Augen sind heute so belastet wie nie zuvor. Entsprechend häufen sich Augenprobleme wie Überanstrengung, Trockenheit, Reizungen und Entzündungen. Homöopathische Augentropfen bieten eine gute Möglichkeit zur Selbstbehandlung.

Die Augen sind «Sensibelchen». Ein bisschen Zugluft, der Pollenflug oder Chlorwasser und schon sind sie gerötet, brennen oder jucken ganz fürchterlich. Oft ist das Problem über Nacht wieder weg, wenn sich das Auge im Schlaf erholt hat. Manchmal aber bleiben die Beschwerden und werden zum Dauerbrenner. Die Ursachen für Augenbeschwerden sind sehr unterschiedlich und verlangen nach einer angepassten Behandlung.

Trockene Augen

Bildschirmarbeit, konzentriertes Lesen und Feinarbeit reduzieren die Lidschlagfrequenz. Dadurch wird das Auge nicht mehr optimal gereinigt und befeuchtet. Der Tränenfilm bleibt nicht lange genug stabil, um die reduzierte Lidschlagfrequenz auszugleichen. Klimaanlage, Pollen und Staub verschärfen das Problem. Aber auch zunehmendes Alter, Veränderung der weiblichen Hormone (Wechseljahre) und gewisse Medikamente können ein trockenes Auge verursachen. Die Augen sind dann oft gerötet, brennen oder jucken – und ein Fremdkörpergefühl kann sich einstellen. Das homöopathische Mittel Euphrasia, oft bei Augenbeschwerden aller Art eingesetzt, wird in den «Similasan Augentropfen für trockene Augen» mit Belladonna und Mercurius ergänzt. Dadurch werden Rötungen und Juckreiz gemildert. Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass dem Auge in vielen Fällen nicht nur Feuchtigkeit fehlt, sondern auch die oberste Schicht des Tränenfilms mangelhaft gebildet ist. Dieser Lipidfilm lässt sich durch moderne Sprayprodukte wie z.B. «SimilasanTears Again® Spray» ergänzen. Das Produkt wird auf das geschlossene Lid gesprüht und ist gerade für Menschen, die Probleme mit der Anwendung von Augentropfen haben, sehr angenehm. Über Nacht ist auch die Anwendung von intensiv befeuchtenden oder fettenden Augengels oder -salben möglich.


Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass dem Auge in vielen Fällen nicht nur Feuchtigkeit fehlt, sondern auch die oberste Schicht des Tränenfilms mangelhaft gebildet ist.

Entzündete Augen und Bindehautentzündung

Neben geröteter Bindehaut, Brennen, Juckreiz und Fremdkörpergefühl äussern sich Entzündungen der Augen oft mit schleimigem bis eitrigem Ausfluss, verklebten Lidern und Lichtempfindlichkeit. Die Ursachen sind ähnlich wie beim trockenen Auge. Oft sind aber auch Bakterien oder Viren die Übeltäter. Bei der Behandlung muss der Verlauf gut beobachtet werden. Die Augen und Lidränder sollten mehrmals täglich z.B. mit Kochsalzlösung befeuchteten Wattestäbchen gereinigt werden. Die ersten zwei bis drei Tage helfen entzündungshemmende Augentropfen wie z.B. «Similasan entzündete Augen». Zur Grundsubstanz Euphrasia kommen hier Belladonna gegen die Entzündung und Hepar sulfuris gegen die eitrigen Sekrete dazu. Tritt nach maximal drei Tagen keine Besserung auf, ist ein Arztbesuch angezeigt. Bei Schmerzen im Auge, Sehverschlechterung oder Verletzungen ist ein Besuch beim Arzt sofort und unbedingt notwendig. Wurde die Bindehautentzündung durch Viren verursacht, ist sie hoch ansteckend (z.B. Bindehautentzündungsepidemien in Kindergärten). Alles was mit den Augen bzw. dem Gesicht in Berührung kommt, ist strikt von anderen Personen fern zu halten. Küssen, kuscheln und Händeschütteln sind in dieser Zeit tabu, ebenso das Verwenden gemeinsamer Handtücher. Alle Personen die mit dem Erkrankten in Berührung kommen, sollten regelmässig die Hände desinfizieren. Wurde die Reizung und Entzündung durch eine allergische Reaktion auf Pollen ausgelöst, lindern die homöopathische Mittel Apis und Sabadilla die Rötung, das Brennen und die allergische Reaktion.


Warme Kompressen und sanfte Lidmassagen in Richtung Wimpern können den eingedickten Talg verflüssigen und die Stauung lösen.

Lidrandentzündung

Eine Lidrandentzündung kann alleine auftreten oder eine Bindehautentzündung begleiten. Charakteristisch ist eine Schwellung der Lidränder und des oberen Augenlides, wie nach einem Insektenstich. Tritt eine Lidrandentzündung alleine auf, sind meist die Talgdrüsen im Lid verstopft. Der Talg kann nicht mehr frei abfliessen, verdickt sich und die Drüse entzündet sich. Die Selbstbehandlung ist in vielen Fällen möglich. Achten Sie auf eine gute Lidrandhygiene und reinigen Sie die Lidränder regelmässig morgens und abends z.B. mit «Similasan BlephaCura®» von Sekreten und Staub. Warme Kompressen und sanfte Lidmassagen in Richtung Wimpern können den eingedickten Talg verflüssigen und die Stauung lösen. Ist das Auge gerötet und gereizt, helfen Augentropfen für entzündliche Beschwerden. Verzichten Sie während der Beschwerdezeit auf Augenmakeup und Kontaktlinsen. Tritt nach zwei bis drei Tagen keine Besserung auf, müssen Sie zum Arzt.   Das Unterscheiden der einzelnen Augenerkrankungen ist nicht einfach. Suchen Sie in jedem Fall den Rat einer Fachperson und zögern Sie Arztbesuche nicht zu lange hinaus. So behalten Sie einen gesunden und beschwerdefreien Durchblick.  

Text: Lukas Maron, Bilder: Beat Brechbühl

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