Gesundheit

 

So halten Sie Ihren Husten in Schach

Bei Erkältungskrankheiten wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen etc. wird mit der Therapie eine Genesung, aber auch das Verhindern einer weiteren Ausbreitung angestrebt. Husten ist ein Symptom, welches nicht nur bei Erkältungen vorkommt, sondern auch durch Medikamente, Rauchen oder Allergien ausgelöst wird. Auch Magen- oder Herzerkrankungen können zu Husten führen.




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Hier wird der Husten als Folge und Symptom einer viralen Infektion bei einer Erkältung beschrieben. Der klassische Erkältungshusten beginnt mit einer Phase von Reizhusten, welcher nach ca. 3 Tagen in einen produktiven Bronchialhusten mit Schleimbildung übergeht. Die beiden Phasen bedürfen unterschiedlicher Behandlungen. Der Reizhusten kann mit hustenreizstillenden Produkten beruhigt werden. Dazu gehören Sirupe aus Eibischwurzel, Isländisch Moos und Malvenblättern. Extrakte aus dem Sonnentau bzw. das homöopathische Einzelmittel Drosera lindern den Reizhusten und lassen Sie ruhig schlafen. Reizmildernde Mittel sollten nur bei reinem Reizhusten eingenommen werden. Ist der Husten bereits produktiv und bildet sich Schleim, dann sind schleimlösende Massnahmen angezeigt. Die Bildung von Schleim tritt nach 3-4 Tagen ein. Jetzt ist der Husten für den Körper ein Mechanismus, das Sekret in den Bronchien loszuwerden. Die entsprechenden Mittel lösen und verdünnen den zähen, festsitzenden Schleim und fördern das Abhusten. Dazu benötigt der Körper viel Flüssigkeit. Trinken Sie viel Wasser und Tees aus Thymian, Malvenblüten, Spitzwegerich, Süssholz, Schlüsselblume und Königskerze. Geben Sie in den warmen Tee Manukahonig und/oder Holundersaft zur Unterstützung.
Die Kräuter, aus denen Sie Ihren Hustentee aufbrühen, sind auch Bestandteile vieler schleimlösender Hustenpräparate in Sirup- oder Tropfenform. Dazu kommt Efeu, welches neben schleimlösenden Eigenschaften auch krampflösend auf die Bronchialgefässe wirkt und dadurch die Atmung erleichtert. Umckaloabo (Kaplandpelargonie) wird als Tropfen oder spagyrische Essenz eingesetzt. Der Auszug aus der Wurzel wirkt antibakteriell, antiviral, schleimlösend und fördert das Abhusten. Sirup oder Tropfen sind im Unterschied zu Tee viel konzentrierter an Wirkstoffen und bilden deshalb den Hauptpfeiler einer Hustentherapie.
Bronchialhusten mit Atemschwierigkeiten kann nach ärztlicher Abklärung gut mit Grindelia, Lobelia, Ephedra und Bischofskraut unterstützt werden. Aus der homöopathischen Hausapotheke eignen sich Hepar sulfuris, Spongia, Brechwurzel und Antimonium oder die entsprechenden Komplexmittel. Mit dem Gemmomazerat aus dem Haselstrauch beschleunigen Sie den Heilungsverlauf bei Husten, und die krampflösende Wirkung lässt Sie freier atmen.
Zusätzlich sollten Sie abends Brust und Rücken mit einer Erkältungssalbe einreiben. Die ätherischen Öle wirken wärmend, werden über die Atmung aufgenommen und entfalten ihre heilungsfördernde Wirkung im Körper.

Husten einmal anders

Reizhusten ist ein lästiges und unangenehmes Symptom. Besonders dann, wenn kein Sirup und keine Tropfen Abhilfe schaffen. Ihr Arzt findet keine körperliche Ursache, und auch die Abklärung über mögliche Allergien hat nichts ergeben. Was nun?
Wenn Sie gleichzeitig energetisch am Rand laufen und unter Stress stehen, dann können Ihre Nieren als energetischer Mittelpunkt des Körpers geschwächt sein. Der Körper klopft durch das Husten auf die Nieren, um diese zu unterstützen.
In solchen Fällen kann eine erfolglose Reizhustentherapie mit Goldrute unterstützt werden. Sie stärk die Niere und somit den energetischen Mittelpunkt. Zusätzliche stressmindernde Massnahmen können den Erfolg verstärken.

Text Lukas Maron