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Warum Frauen öfters unter Müdigkeit leiden

Jeder Mensch ist ab und zu müde, die natürlichen Ursachen dafür sind Schlafmangel und Überarbeitung. Müdigkeit kann aber auch andere Gründe haben. Frauen leiden generell mehr darunter.

Müdigkeitsymptome

Die Symptome sind vielfältig. Anfänglich stehen sicher klar die Müdigkeit und der Schlafmangel im Vordergrund. Lustlosigkeit, nachlassendes Interesse und fehlende Motivation bis hin zum Verlust körperlicher Belastbarkeit können folgen. Konzentrationsstörungen, Traurigkeit und Reizbarkeit mit Angst gehören auch zu den Anzeichen. Die Müdigkeit kann aber auch ein Indiz für eine verborgene Krankheit sein.

Blutmangel (Blutarmut, Anämie) ist eine häufige Ursache für Müdigkeit. Anämie durchg Eisenmangel ist sehr häufig bei Frauen, die ihre Menstruation haben. Während der Monatsregel verlieren Frauen Blut und damit auch Eisen. Auch eine Schwangerschaft, das Stillen und/oder eisenarme Kost können ein Manko bewirken. Falls Sie von einem oder mehreren der folgenden Symptome geplagt sind, könnte ein Eisenmangel vorliegen:  Müdigkeit, eingeschränkte Leistungsfähigkeit und Wärmeregulation, Haarausfall oder Verlust der geistigen Fitness. Blutmangel kann auch durch ein Manko an Folsäure oder Vitamin B12 hervorgerufen werden.  Das Vitamin B12 ist für die Blutbildung verantwortlich. Um den Körper mit ausreichend Vitamin B12 zu versorgen müssen gleich zwei Voraussetzungen erfüllt werden: die Zufuhr von Vitamin B12-haltigen Nahrungsmitteln und eine optimale Assimilation (Zerlegung) im Darm müssen gewährleistet werden. Wenn die Assimilation nicht funktioniert kann man so viel B-12-haltiges, tierisches Eiweiss essen wie man will, es wird trotzdem kaum aufgenommen. Vitamin B12 kommt praktisch nur in tierischen Lebensmitteln vor. Fleisch, Fisch und Eier sind die besten Lieferanten.


Ein Vitamin B12 sowie Eisenmangel können bei einer Blutentnahme beim Arzt sicher festgestellt werden.

Warum kommt es zur Müdigkeit

Frauen sind im heutigen Leben oft einer Doppelbelastung ausgesetzt. Zum einen ist da die Familie, die Kinder,  der Haushalt und auf der anderen Seite stehen sie im Berufsleben. Diese Doppelbelastung kann dem Körper auf Dauer zusetzen. Stress ist einer der grössten Auslöser von Müdigkeit. Oftmals wird dabei auch einer gesunden, ausgewogenen Ernährung zu wenig Gewichtung gegeben. Dabei spielen vor allem naturbelassene Nahrungsmittel  (Gemüse, Früchte) eine wichtige Rolle. Bei Zeitknappheit wird schnell zu industriell hergestellten Nahrungsmitteln gegriffen. Bei diesen fehlen leider oft die nötigen Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe.  

Ein Mangel an sportlicher Betätigung, gewisse Medikamente oder Hormonumstellungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre) können ebenfalls zu Müdigkeit führen.


Die Menstruation hat einen entscheidenden Einfluss. Vor allem Frauen mit starken und langen Perioden kämpfen oft mit Eisenmangel.

Behandlung des Eisenmangels

Die Substitution des Eisens erfolgt entweder durch Tabletten, Tropfen, Sirup oder direkt in die Vene, je nach Verträglichkeit und Begleitumständen. Mittels Ernährung kann nur etwas erreicht werden, wenn der Eisenmangel die Folge einer unausgewogenen Diät war. Wenn also nur ein leichter Eisenmangel vorliegt, kann man diesen gut mit einer eisenhaltigen Kost behandeln. Dazu gehören vor allem Innereien,  rotes Fleisch, Eier, einige Getreide wie Weizenkleie, Hirse- und Haferflocken, Linsen, Nüsse und Schwarzwurzeln.

An Eisenprodukten gibt es eine grosse Auswahl in den Fachgeschäften. Optimal ist sicher, wenn Sie die Präparate mit den Schüssler Tabletten Ferrum phosphoricum Nr.3 kombinieren können. Diese helfen dem Körper, dass zugefügte Eisen auch wirklich in die Zellen aufnehmen zu können. Das Problem bei der Eisensupplementation ist nämlich, dass der Grossteil des oral eingenommenen Eisens vom Körper ungenutzt ausgeschieden wird. Dazu kommen häufig Nebenwirkungen wie Blähungen, Verstopfungen und Bauchschmerzen. Bis die Eisenspeicher aufgefüllt sind, braucht es drei bis sechs Monate. Mit den erwähnten Schüsslersalzen können Sie diese Nebenwirkungen beheben und haben erst noch eine bessere Verwertung des Eisens.  

kombinieren Sie ihre Eisenaufnahme mit Vitamin C. Dieses verbessert die Aufnahme des Eisens ebenfalls. Ein Glas Orangensaft mit der Eiseneinnahme ist also optimal. Dafür sollte man die Eisenpräparate nicht mit koffeinhaltigen Getränken kombinieren. Koffein hemmt nämlich die Eisenaufnahme.
zusätzlich zum Schüssler Ferrum phosporicum Nr.3 macht es Sinn das Schüssler Manganum sulfuricum Nr. 17, als Unterstützung der Blutbildung einzunehmen, sowie den Gegenspieler des Mangan, das Schüssler Cuprum arsenicum Nr. 19. Diese beiden Zusatzsalze werden allerdings einiges tiefer dosiert.

Bei schwerwiegendem Eisenmangel oder falls das oral eingenommene Eisen nicht vertragen oder unzureichend aufgenommen wird, wird eine Infusion durch den Arzt vorgenommen. Dabei wird Eisen direkt dem Blut zugeführt. Der Nachteil dieser Behandlung; sie ist viel teurer. Auch bei dieser Methode treten manchmal Nebenwirkungen auf. Es kann zu Nesselfieber, Gelenkschmerzen oder Kopfweh kommen, ganz selten kommt es zum Kreislaufkollaps. Auch blaue Flecken bei der Einstichstelle sind keine Seltenheit. Ein Vorteil der Infusion ist, dass der Eisenspiegel im Blut im Verhältnis zur oralen Gabe sehr rasch steigt. Jedoch genügt eine einzige Infusion selten. Oftmals müssen Frauen etliche Sitzungen beim Arzt oder im Spital hinter sich bringen.

Text: Karin Sollberger, Bilder: Martinan / Fotolia.com

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