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Was kümmert mich meine Pollenallergie?

Wer unter einer Pollenallergie leidet, sollte bereits schon im Winter vorausschauend handeln. Denn der Frühling kommt ganz bestimmt. Und mit ihm die Pollen.

Eine Pollenallergie ist im Grunde das ganze Jahr über da. Sie kommt aber bei den betroffenen Menschen nur zum Vorschein, wenn die entsprechenden Pollen in genügend hoher Konzentration in der Luft sind. Das ist meistens im Frühling der Fall. Dennoch kann und soll diese Allergie vorbeugend behandelt werden, auch wenn keine Symptome vorliegen. Die Behandlung während der symptomfreien Zeit zielt auf das entgleiste Immunsystem ab, das auf etwas Unbedenkliches unverhältnismässig reagiert. Bei der Behandlung einer akuten Pollenallergie steht die Symptomlinderung im Vordergrund. Deshalb können die entsprechend eingesetzten Mittel stark variieren.

Bewährte Mittel zur Prävention

Die Mittel können variieren, müssen aber nicht. Das zeigt sich bei den homöopathischen Komplexmitteln, die in einer Kur einmal pro Woche eingenommen werden und später auch als Akutmittel eingesetzt werden. Wobei pro Woche nicht vier bis fünf Globuli, sondern gleich ein kleines Döschen eingenommen wird. Auch die Behandlung mit Schwarzkümmelöl brachte schon positive Rückmeldungen. Betroffene berichten, dass sie deutlich weniger Symptome hätten. Die Symptomintensität kann derweil von Jahr zu Jahr stark variieren, weil auch die Pollenzahl je nach Wetter starken Schwankungen unterliegt. Dennoch bleibt das Fazit von Schwarzkümmelöl als bewährte Prophylaxe positiv. Praktischerweise besteht die Möglichkeit, das Öl als Kapseln zu schlucken, was es stark vereinfacht. Wer mit Schüssler-Salzen arbeitet, setzt in der symptomfreien Zeit Calcium phosphoricum, Kalium sulfuricum und Natrium sulfuricum ein (2, 6, 10). Idealerweise werden je 10 Tabletten in einem Liter Wasser gelöst und schluckweise über den Tag verteilt getrunken. Eventuell setzt sich mit der Zeit ein weisses Pulver am Krugboden ab. Dieses Pulver ist Milchzucker und muss nicht getrunken werden. Wer ganz ohne Milchzucker auskommen will, bedient sich der Schüssler-Salz-Tropfen. Auch spagyrische Essenzen helfen sowohl prophylaktisch wie auch akut bei Pollenallergie. Hier kommen verschiede Pflanzen in Frage, Ihre Drogerie oder Apotheke unterstützt Sie bei der für Sie richtigen Wahl. Die Spagyrik bringt immer den zusätzlichen Vorteil mit, auf verschiedenen Ebenen des Körpers zu wirken. Einen anderen Weg, aber mit demselben Ziel, stellt der Spenglersan-Spray Staphylococcus aureus comp dar. Er wirkt ebenfalls natürlich auf die Kräfte des Körpers und kann sowohl vorbeugend als auch für akute Phasen eingesetzt werden. Lebensmittel beeinflussen unser Immunsystem ebenfalls. Umso mehr, wenn sie in konzentrierter Form wie zum Beispiel in Form von Aronia-Kapseln eingesetzt werden.


"Die Behandlung während der symptomfreien Zeit zielt auf das entgleiste Immunsystem ab, das auf etwas Unbedenkliches unverhältnismässig reagiert."

Immunsystem stärken hilft

Besonders auch für Allergiker gilt: Grundsätzlich hilft alles, was unserem Immunsystem hilft. Achten Sie auf gesunden Schlaf und ausgewogene Ernährung. Bei der Ernährung gilt: möglichst frisch, wenig verarbeitet und gut verdaubar. Wer zum Beispiel oft Rohkost isst, dabei aber ständig von Blähungen geplagt wird, leistet seinem Stoffwechsel und so auch seinem Immunsystem einen Bärendienst. Einzelne Vitamine und Mineralsalze wirken vorbeugend bei Allergien und verringern die Symptomlast, wie das Vitamin C und Calcium. Andere Vitalstoffe wie Vitamin E, Niacin, Zink oder Gamma-Linolensäure sind eher in akuten Phasen angezeigt. Wenn das Immunsystem verrückt spielt, kann es auch an Blockaden liegen, welche das System stören. Schwermetallbelastungen im Körper finden bislang wenig Beachtung. Doch diese blockieren zum Teil wichtige Enzym- oder Schaltstellen und beeinflussen so auch unser Immunsystem. Mit einer Haarmineralanalyse kann eine eventuelle Schwermetallbelastung sichtbar gemacht werden.

Rechtzeitig starten

Eine effektive Prophylaxe beginnt vor den eigentlichen Problemen. Dazu muss man wissen, wann diese Probleme losgehen um rechtzeitig mit einer Therapie starten zu können. Auf die Pollenallergie umgemünzt bedeutet dies: Wer an einer Hasel- (Pollenflug meist im Februar bis März), Erlen- (Februar bis März) oder Pappel-Pollenallergie (Februar bis April) leidet, muss sich schnellstens über die Möglichkeiten einer passenden Prophylaxe informieren. Aber auch Weiden- (März bis Mai), Eschen- (März bis Mai) oder Birkenallergiker (März bis Mai) sollten sich beeilen. Unbestritten ist: Pollenallergiker können vorzeitig etwas unternehmen, damit sie einen besseren Frühling und Sommer erleben. Ihre Drogerie oder Apotheke unterstützt Sie dabei.

Text: Patrick Seiz, Bild Beat Brechbühl

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