load

Hautpflege nach Sonnenuntergang. After Sun & Co.

Ein Tag an der Sonne ist genussvoll, die Haut aber wird enormem Stress ausgesetzt. Die hauteigenen Reparaturmechanismen werden permanent gefordert. Hautpflege nach dem Sonnengenuss verdient also spezielle Aufmerksamkeit, insbesondere bei sonnbrandgeplagter, roter Haut.
<br /><span class="text-small"><br /></span><br /><br />
Die UV-Strahlen als Teil vom Sonnenlicht sind mitverantwortlich für die Hautalterung und die Zellschädigungen der Haut, welche lange nicht sichtbar werden. Über Nacht werden in der Haut Mechanismen aktiv, die diese Schädigungen reparieren. Bei der am schnellsten sichtbaren und auch fühlbaren Schädigung, dem Sonnenbrand, braucht der Körper aber länger als eine Nacht für die Reparatur. So entsteht ein Sonnenbrand
Unsere Haut gleicht einem Gefäss, das pro Tag eine bestimmte Menge UV-Strahlung aufnehmen kann. Bei ungeschützter Haut ist dieses «Gefäss» im Schnitt nach rund 20 Minuten gefüllt. Je nach Hauttyp kann dieser Wert variieren. Wenn nun weiter UV-Strahlen auf die UV-gesättigte Haut auftreffen, werden die Zellschädigungen so stark, dass der Körper mit einer Entzündung der Haut, dem Sonnenbrand, reagiert.
Durch das Auftragen eines Sonnenschutzes wird die Strahlendosis, die in die Haut gelangt, verringert. So wird die Zeit verlängert, die man an der Sonne verbringen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Das UV-Konto der Haut füllt sich einfach langsamer. Dies ist auch der Grund, weshalb mit wiederholtem Auftragen von Sonnencreme der Schutz nur komplettiert, aber nicht verlängert werden kann. Der Sonnenbrand kommt bei zu langer UV-Einstrahlung also sowieso, je nach Schutz, Dauer und Art der Sonnenexposition. Bedenken sie auch, dass nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung zum Sonnenbrand führen kann. UV-Strahlen durchdringen Wolken und sind auch im Schatten wirksam. Bis zu 85 Prozent der Strahlung werden von Sand, Wasser und Schnee reflektiert. Dadurch können auch empfindliche Menschen, die sich den ganzen Tag im Schatten aufgehalten haben, einen Sonnenbrand entwickeln. Die Haut vergisst keinen einzigen Sonnenbrand, denn die Erbsubstanz der Haut hat ein Gedächtnis. Je öfter Sie einen Sonnenbrand haben, umso grösser wird das Risiko dauerhafter Hautveränderungen oder gar an Hautkrebs zu erkranken. Es lohnt sich also, die Haut zu schützen und sein Verhalten gegenüber der Sonne zu überdenken. Mit dem Sonnenbaden ist es wie mit dem Rauchen, jeder weiss, dass es schädlich ist, aber das Umdenken muss zuerst im Kopf stattfinden. Das heisst: Die Haut mit Kleidung und Sonnencreme schützen, die Mittagssonne zwischen 11 und 13 Uhr meiden und generell schattigen Plätzen den Vorzug geben. Sonnenbrand, was nun?
Kühlen ist wie bei allen Verbrennungen auch beim Sonnenbrand die erste und wichtigste Massnahme. Kühle Duschen, Bäder oder auch Umschläge lindern den Schmerz und beruhigen die Haut. Weitere Sonnenexposition muss strikt vermieden werden, und die verbrannten Stellen sind durch Kleidung zu schützen. Bei einem Sonnenbrand braucht die Haut spezielle Pflege. Oft wird fälschlicherweise zu einem normalen After Sun gegriffen. Diese Produkte sind zwar sehr reichhaltig an Feuchtigkeit, haben aber wenige entzündungshemmende, schmerzstillende und heilungsfördernde Eigenschaften. In Ihrer Drogerie finden Sie verschiedene spezielle Produkte, die den Heilungsprozess bei Sonnenbrand optimal unterstützen. Bewährt hat sich ein leicht kühlendes Cremegel mit den Schüsslersalzen drei und acht oder homöopathische Präparate in Sprayform. Die Rötungen und der Schmerz werden gemildert, der Feuchtigkeitshaushalt ausgeglichen und die Heilung gefördert. Zusätzlich hilft es, viel zu trinken. Ist der Sonnenbrand so stark, dass eine Blasenbildung auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ebenso gehören Säuglinge und Kleinkinder mit Sonnenbrand in ärztliche Behandlung. Wenn die akute Phase des Sonnenbrandes mit Rötung und Schmerzen abgeklungen ist, fühlt sich die Haut trocken an und schält sich. Pflegen Sie deshalb die Haut mit einer regenerierenden Lotion weiter, bis sie wieder vollständig gesund ist. Hautpflege nach Sonnenuntergang
Auch Haut, die keinen Sonnenbrand aufweist, verdient nach einem Sonnentag eine Portion Extrapflege. Bei der Produkteauswahl sollte auf einen hohen Feuchtigkeitsgehalt geachtet werden. Viele Produkte enthalten Alkohol. Dieser führt zu einem leicht kühlenden Effekt, was als angenehm empfunden wird. Leider trocknet Alkohol aber zusätzlich die Haut aus. Wählen Sie deshalb alkoholfreie Produkte, denn der Kühleffekt kann auch anders erreicht werden. Ein gutes Produkt enthält auch Inhaltsstoffe, welche die Regenerationsmechanismen unterstützen. Dies können zum Beispiel Extrakte aus Aloe vera und anderen Pflanzen sowie pflegende und regenerierende Pflanzenöle (Jojoba, Avocado), natürliche ätherische Öle oder Schüsslersalze sein. Empfehlung für die Pflege nach Sonnenuntergang
von Michael Moser, Drogist HF, Einsiedler Drogerie
Nach einem Tag an der Sonne pflege ich meine Haut gerne mit dem GOLOY33 Body Balm Vitalize. Die leichte Lotion zieht sofort ein und hinterlässt ein angenehm gepflegtes Hautgefühl. Die Haut wird mit Avocado- und Jojobaöl nachhaltig gepflegt und dank der alkoholfreien Formulierung nicht zusätzlich ausgetrocknet. Extrakte aus wildem Thymian, echtem Labkraut und die enthaltenen Schüsslersalze wirken kräftigend und beruhigen die gestresste und gerötete Haut. Zudem unterstützen sie die Regeneration. Der Duft von natürlichem Litseaöl erfrischt und ist ein belebender Genuss für die Sinne nach einem ereignisreichen Tag. Meine Haut sieht gesund und vitalisiert aus und die Sommerbräune hält lange an.
Newsletter
Newsletter

Blei­ben Sie in­for­miert und abon­nie­ren Sie un­se­ren Newslet­ter.

more
Shops
Shops

Dro­ge­rie Shops

more

Das könnte Sie auch interessieren