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Gut gerüstet für die heissen Tage

Der Sommer hat für manchen auch seine Schattenseiten: Kreislaufbeschwerden, «dicke Beine» oder Hautprobleme mindern die Freude an hohen Temperaturen. Pflanzliche Heilmittel, Ernährung und einfache Verhaltensregeln helfen, einen «kühlen Kopf» zu bewahren.
Endlich klettert das Thermometer auf über 30 Grad: Ausgiebige Sonnenbäder, Grillieren und die bevorstehenden Ferien machen diese Jahreszeit für die meisten Menschen zur allerschönsten. Doch nicht für jeden hat der Sommer nur positive Seiten. Hohe Temperaturen und die Wirkung der Sonnenstrahlen können den Körper durchaus belasten. Kreislaufbeschwerden Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen leiden besonders unter starker Hitze. In der heissen Zeit weiten sich die Gefässe, damit über die Haut Wärme abgeleitet werden kann. Dies geschieht dann über das Schwitzen. Für das Weitstellen der Blutgefässe benötigt der Körper eine Menge Blut, der Blutdruck sinkt und der Kreislauf wird geschwächt. Dadurch kann es zu Symptomen wie Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Schwächegefühl kommen. Empfindliche Menschen müssen darauf achten, bei hohen Temperaturen ausreichend Wasser zu trinken, 2-3 Liter pro Tag. Durch das vermehrte Schwitzen im Sommer kann der Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht geraten. Dieser kann mit entsprechenden Mischungen aus der Drogerie wieder ausgeglichen werden. Auch die Schüssler-Salze liefern wichtige Mineralstoffe. So hilft etwa das Schüssler-Salz Nr. 8, Natrium chloratum, das die Wärme- und Schweissregulierung des Körpers unterstützt. Übermässiges Schwitzen kann zudem mithilfe von Salbeiprodukten eingedämmt werden. Venenschwäche Gerade in der warmen Jahreszeit klagen viele Menschen über schwere, geschwollene Beine. Betroffene leiden oft auch unter Krampfadern. Venenleiden sind weit verbreitet, denn mit dem Alter verändert sich auch die Venenstruktur. Die Folge  ist eine übersteigerte Dehnung der Gefässe. Bei Hitze verschlimmert sich das Problem, da die Wärme die Gefässe zusätzlich weitet. Zur Behandlung haben sich Präparate aus dem Rosskastaniensamenextrakt bewährt. Die Spannkraft der Venenwände wird dadurch verbessert, die Durchblutung gefördert und damit ein Austritt von Flüssigkeit aus den Venen in das Gewebe verhindert. Dieses rein pflanzliche Präparat kann eingenommen oder in Form von Gel äusserlich angewendet werden, was insbesondere für unterwegs sinnvoll ist. Auch pflanzliche Präparate aus den Wirkstoffen von Rotem Weinlaub oder Mäusedorn werden empfohlen. Grundsätzlich sinnvoll bei Venenbeschwerden sind Bewegung, Gewichtsreduktion, viel Trinken und bei Bedarf auch der Einsatz von Stützstrümpfen. Aber auch Wechselduschen und kühlende Fussbäder schaffen Linderung. Zu viel Sonne Immer noch empfinden viele Menschen eine gebräunte Haut als erstrebenswert. Deshalb werden Sonnenbäder auch schon mal übertrieben oder man setzt die Haut ungewolllt und aus Unachtsamkeit ungeschützt der Sonne aus. Schon die Mittagspause auf der Terrasse kann ausreichen, um die Hautgesundheit zu gefährden. Drogerien beraten hinsichtlich des richtigen Lichtschutzfaktors und geeigneter Produkte. Hier erhält man auch Hilfe, wenn sich nach dem Sonnenbad auf der Haut Bläschen bilden und sie juckt. Gegen diese Sonnenallergie helfen spagyrische Essenzen, insbesondere Melisse, Johanniskraut und Belladonna schaffen Linderung. Sinnvoll kann auch sein, zwei Wochen vor Beginn der Ferien Brausetabletten mit der Wirkstoffkombination Kalzium und Betacarotin einzunehmen. Kalzium stabilisiert die Zellwände, dadurch wird weniger Histamin ausgeschüttet, was die Symptome von Sonnenallergie reduziert. Nach zu langem  Aufenthalt im Freien kann es auch zu einem Sonnenstich kommen. Zur Vorbeugung sollte deshalb immer eine schützende Kopfbedeckung getragen werden. Sinnvoller Lebensstil im Sommer In der warmen Jahreszeit ist es hilfreich, seinen Lebensstil etwas umzustellen, um die heissen Tage entspannt geniessen zu können. Mahlzeiten wie etwa Salate oder gedünstetes Gemüse mit Fisch oder Fleisch sind leichter verdaulich und fördern so das Wohlbefinden. Sinnvoll ist es, zu typischen Sommer-Lebensmitteln wie beispielsweise Tomaten oder Wassermelonen zu greifen und ebenso Sommerkräuter, etwa Basilikum oder Salbei zu verwenden. Den Fleischgenuss am Abend, etwa beim beliebten Grillieren, sollte man jedoch in Massen halten und mit dem Konsum von Gemüse und ausreichendem Wassertrinken kombinieren. Ansonsten kann es leicht zu Verstopfungen kommen. Auf dem Grill landet gerne ein mageres Stück Poulet. Grillmeister müssen hierbei darauf achten, dass dieses immer durchgebraten wird und im rohen Zustand nicht mit anderen Fleischsorten in Berührung kommt. Besonders rohes Hühnerfleisch kann mit gefährlichen Bakterien wie Salmonellen verseucht sein. Text: Ariane Kroll  
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