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Geschützte Haut bei lachendem Sonnenschein

Egal ob Jung oder Alt, die meisten Menschen freuen sich über die warme Sommerzeit. Doch aufgepasst: Zu viel Sonnenschein kann uns schaden. Deshalb sind geeignete Schutzmassnahmen sehr wichtig, denn unsere Haut vergisst leider nichts.
Endlich Sommer! Doch Vorsicht: Aggressive UVB-Strahlen können einen Sonnenbrand auslösen, und UVA-Strahlen fördern die vorzeitige Hautalterung. Die Schweiz zählt übrigens zu den Top-10-Ländern, wenn es sich um sonnenbedingten Hautkrebs handelt. Mediziner wünschen sich daher, dass wir uns vom derzeitigen Schönheitsideal einer gesunden Bräune verabschieden. Mineralien oder Chemie?
Möchten Sie sich auf die Sonne vorbereiten? Frühzeitiges Einnehmen von Carotinoiden fördert von innen heraus eine gleichmässige Bräune und Antioxidanten schützen die Haut vor aggressiven Radikalen. Unter dem freien Sonnenhimmel ist jedoch nach wie vor ein Sonnenschutzmittel nötig. Sie können mineralische UV-Filter wie Titandioxid enthalten, womit die UV-Strahlen reflektiert werden. Der Nachteil: Auf der Haut bildet sich oft ein weisslicher Film. Dahingegen wandeln chemische UV-Filter die UV-Strahlen in harmlose Wärmestrahlung um. Sie lassen sich in der Regel gut auftragen und können einen breiten UV-Bereich abdecken. Manchmal sind allerdings Hautirritationen möglich. Gut geschützt
Produkte mit einem UVA-Schutz erkennen Sie am runden Siegel um die Buchstaben UVA. Ihr UVA-Schutz beträgt mindestens ein Drittel des UVB-Schutzes, was als ausreichend gilt. Der Lichtschutzfaktor (LSF) multipliziert mit der Eigenschutzzeit, gibt am, wie lange man sicher der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Ein Beispiel: Bei einer Eigenschutzzeit von zehn Minuten und dem LSF 30 beträgt die risikofreie Zeit in der Sonne etwa fünf Stunden. Sehr hellhäutige Menschen haben eine kurze Eigenschutzzeit – vor allem hier ist ein hoher LSF ratsam. Denn ohne Schutz sind sie bereits nach fünf bis zehn Minuten gerötet, wohingegen dunkelhäutige Personen erst nach etwa 40 Minuten anfällig sind. Richtig eincremen
Bei starker Sonnenintensität ist die Schutzzeit kürzer. Am Meer oder im Hochgebirge ist daher ein hoher LSF sinnvoll. So blockt der LSF 50+ über 98 Prozent der UVB-Strahlung, wohingegen es beim LSF 6 nur 83 Prozent und beim LSF 20 schon 95 Prozent sind. Ganz wichtig: Die Sonnencreme dick auftragen, damit die volle Wirkung erreicht wird. Dies erfolgt am besten 30 Minuten vor dem Verlassen des Hauses. Cremes pflegen dabei die Haut, wohingegen fettfreie Gels schnell einziehen. Sie eignen sich somit auch für den Haaransatz. Besonders bei starkem Schwitzen und nach dem Baden gilt: Cremen Sie sich zwischendurch nochmals ein. Die maximale Schutzdauer verlängert sich aber nicht durch erneutes Eincremen. Die Haut ist erst nach einer Pause von mindestens zwölf Stunden wieder fit. Haut-ABC
Was gilt für Personen mit vielen oder grossen Muttermalen? Mit der ABCDE-Regel lassen sich bösartige Pigmentflecken entdecken. Mögliche Hinweise: Der Leberfleck ist asymmetrisch (Asymmetry), nicht scharf begrenzt (Border), ungleichmässig gefärbt (Colour) und grösser als fünf Millimeter im Durchmesser (Diameter). Zudem ist eine starke Veränderung (Evolution) in kurzer Zeit von Interesse. Trifft mindestens ein Punkt zu, sollten Sie zum Arzt gehen. Es gibt übrigens spezielle Sonnencremes, mit denen Sie den hellen Hautkrebs vorbeugen können. So können Sie gut geschützt die Sonne geniessen! Vorsichtsmassnahmen für einen unbeschwerten Sonnengenuss
• Tragen Sie einen Hut und lockere Kleidung.
• Bleiben Sie zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten.
• Eine gute Sonnenbrille schützt die Augen.
• Babys unter einem Jahr gehören nicht in die pralle Sonne.
• Die Länge des gefahrlosen Sonnenbads hängt vom Hauttyp und Lichtschutzfaktor ab.
• Sonnenschutzmittel mit UVA- und UVB-Filtern verwenden.
• Eine erwachsene Person benötigt für das einmalige Eincremen des Körpers rund 30 ml Sonnenmilch (= zirka zwei Esslöffel).
• Es wird davon abgeraten, die Haut im Solarium auf den Sommer vorzubereiten.
• Nach dem Sonnenbad benötigt die Haut besondere Pflege.
• Bei Sonnenschein unterstützt die Einnahme von Beta-Carotin, Vitamin C und Vitamin E die Hautfunktion. Text: Monika Lenzer
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