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Kleines Ding Grosse Wirkung

Die Wirkung von Homöopathie

Wie wirkt Homöopathie und wie schnell? Erfahren Sie hier, dass es auch in der Homöopathie verschiedene Wege, Ansichten und Richtigkeiten gibt.

Um verstehen zu können, wie Homöopathie wirkt, bedarf es eines kurzen Ausflugs in den Aufbau unserer Welt. Materie besteht aus zig Milliarden kleinster Teilchen. Atome sind kleinste «Bausteine», doch auch sie sind aus verschiedenen Teilen aufgebaut (Elektronen, Neutronen, Protonen). Und selbst diese können weiter zerlegt werden in Quarks. Vereinfacht ausgedrückt: Alles besteht aus Energie, feste Materie genauso wie die darin vorhandenen «Informationen». Menschen, Tiere, Pflanzen und Salze bergen eine Vielzahl von «Informationen» in sich. Homöopathische Heilmittel vermitteln diese und können bei einem lebendigen Körper Reaktionen auslösen. 

Richtige Mittelwahl

Der Begründer der Homöopathie, Dr. Samuel Hahnemann (1755–1843), setzte die Herstellung homöopathischer Heilmittel nach dem «Ähnlichkeitsprinzip» um: Was ähnliche Symptome hervorruft, kann solche auch heilen. Dazu ein anschauliches Beispiel: Der Genuss von (zu viel) Kaffee ruft bei manchen Menschen Symptome wie Herzrasen oder innere Unruhe hervor. Deshalb könnte Kaffee als homöopathische Arznei exakt bei diesen Symptomen eingesetzt werden.

Doch, wie funktioniert eigentlich die Homöopathie? Die homöopathische Prüfung eines Mittels untersucht, was ein Mittel beim gesunden Menschen hervorruft – sowohl körperlich wie emotionell. Durch das Zusammentragen dieser Symptome entsteht ein Arzneimittelbild, das Auskunft über die Einsatzmöglichkeiten einer Arznei gibt. Stimmen mehrere Symptome des Arzneimittelbildes mit den Symptomen des Patienten überein, ist das Mittel angezeigt. Je spezifischer ein Symptom ist, desto deutlicher ist der Mittelhinweis. Für Akutfälle im Haushalt ist eine homöopathische Apotheke zu empfehlen. Je nach Apotheke befinden sich  12 bis 32 Akutmittel darin. Zu empfehlen ist auch ein Buch, das für die richtige Mittelwahl unverzichtbar ist: Zum Beispiel «Homöopathische Selbstbehandlung in Akutfällen», erhältlich in Ihrer Drogerie. Leicht verständlich wird darin das nötige Grundwissen der Homöopathie vermittelt. Neben dem Vorteil, dass mit der Homöopathie die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden, lernen die Anwender genauer auf den Körper zu hören.

Komplexmittel haben ihre Berechtigung

In Drogerien trifft man oft auf sogenannte Komplexmittel. Das sind Produkte, die mehrere homöopathische Mittel kombinieren. Ihr Vorteil: einfachere Anwendung, weil das Herausfinden des passendsten Mittels wegfällt. Klassische Homöopathen lehnen Komplexmittel oft ab. Sie sehen in solchen Kombinationen auch Probleme, zumal diese den Kern der Beschwerden zu ungenau treffen. Ein gut herausgesuchtes Einzelmittel wirkt tiefer, stärker, schneller und nachhaltiger als ein Komplexmittel. Dennoch: Für den häuslichen Gebrauch bei «Bagatellkrankheiten» sind Komplexmittel angezeigt und haben daher auch ihre Berechtigung. Lassen Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch in Ihrer Drogerie oder Apotheke in die spannende Welt der Homöopathie einführen.

Homöopathische Arzneimittel für akute Probleme

Für jegliche Art von Gewebsverletzungen (Prellungen, Schürfungen, Risse usw.). Deshalb findet man es zu Recht immer häufiger in der Alltagsausrüstung von Müttern und Vätern.
Das Arnica der Nerven. Leistet bei Verletzungen von Nerven ähnlich gute Dienste wie Arnica bei anderen Geweben.
Bei Verletzungen der Knochen oder Entzündungen der Knochenhaut oder nach Überanstrengungen von Muskeln und Sehnen.

Bei Erkältungen

Ist stark angezeigt bei trockenem, hackendem Husten, der bis zum Erbrechen führen kann.
Angezeigt bei trockenem Reizhusten, der in Wellen kommt, jedoch ohne Brechreiz.
Wenn Fieber sehr schnell kommt, stark und hoch steigt, dabei Blutandrang zum Kopf für Röte und viel Schweiss sorgt. Auch bei Halsweh angezeigt.
Ist angezeigt, wenn das Fieber auch plötzlich und stark kommt und der Patient als Folge apathisch wirkt.
Wenn das Fieber nur sehr langsam steigt und kaum über 38° gelangt.

Text: Patrick Seiz​​, Bilder: Beat Brechbühl

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