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Häufig gestellte Fragen

Fachleute wissen weiter - Bei Fragen zur Gesundheit sind Fachwissen und Erfahrung nötig. Aber auch einfache Tipps sind wertvoll. Im Ratgeber beantworten Fachleute Ihre Fragen.

Ein Grund für brüchige Nägel kann ein Vitamin und Mineralstoffmangel sein. Oft treten dabei zusätzlich Symptome wie Müdigkeit oder Einrisse der Mundwinkel auf. Präparate mit Biotin, Vitamin C, Eisen und Kalzium einzunehmen oder die Behandlung mit Schüsslersalzen wäre in diesem Fall die optimale Lösung.

Grundsätzlich gilt es den Kontakt mit Lösungsmittel oder starken Seifen zu meiden. Waschen Sie ihre Hände mit einer Rückfettenden Cremseife und verwenden Sie einen Acton freien Nagellackentferner. Ein gut gepflegter Nagel reisst weniger häufig ein. Um dies zu erreichen benutzen Sie am besten ein spezielles Nagelöl und gönnen Sie sich von Zeit zu Zeit eine Handmaske.

Laura Loretan, Drogistin HF, Geschäftsführerin der Drogerie Hergiswil in Hergiswil

Wenn sich der Zahnschmelz abnutzt oder sich das Zahnfleisch zurückzieht, liegt der empfindliche Zahnhals frei. Die Symptome sind: Schmerzempfindlichkeit bei heissen, kalten oder säurehaltigen Lebensmitteln und Getränken. Wichtig ist die Verwendung einer speziellen Zahnpasta gegen schmerzempfindliche Zähne, die Wirkstoffe wie Zinnfluorid oder Strontiumsalz enthält, um das Schmerzempfinden zu reduzieren. Als zusätzliche  Intensivpflege empfiehlt sich die tägliche Anwendung eines desensibilisierendes Gels oder einer Spülung. Hilfreich ist auch die Umstellung auf eine Ultraschallzahnbürste. Aus naturheilkundlicher Sicht helfen bei diesen oft chronischen Beschwerden sehr gut die Schüssler Salze.

Thomas Schwimbersky, Drogist HF, Inhaber der Drogerie Schwimbersky in Birsfelden

Die Naturheilkunde bietet sehr vielseitige Möglichkeiten. Spagyrische Essenzen, Schüssler Salze oder Teemischungen können zur Stärkung des Körpers und zur Verbesserung der Schlafqualität angewendet werden. Hafer und Taigawurzel sind in solchen Situationen grossartige Helfer, da sie nicht nur den Körper, sondern auch die Nerven stärken. Planen Sie sich auch bewusst Zeit für sich ein wenn Ihr Baby schläft und nützen Sie diese Zeit nicht nur, um den Haushalt auf Vordermann zu bringen. Trinken Sie eine Tasse ihres Lieblingstees, lesen Sie ein Kapitel aus einem spannenden Buch, machen Sie sich ein entspannendes Bad oder legen Sie sich einfach mal mit dem Kind zum Mittagsschlaf hin.

Deborah Grogg, Drogistin HF, Geschäftsführerin Drogerie Nagel Naturathek in Solothurn

«Um das Zahnfleisch wieder optimal durchbluten zu lassen sind Zahnpasten auf Salzbasis optimal. Diese Zahnpasten enthalten in der Regel auch noch zusätzlich ätherische Öle die die Grundbasis der Zahnpaste ergänzen und dem Zahnfleisch die nötige Unterstützung bieten. Weiter ist empfehlenswert die Zwischenzahnräume alle 2 Tage mit Zahnseide oder Interdentalbürsten zu reinigen um einer allfälligen Karies vorzubeugen. Mundspülungen ohne Alkohol können 2x täglich die Behandlung positiv unterstützen. Auf genügend Vitamin C in. Am besten in Retard Form sollte bei einem Zahnfleischrückgang immer geachtet werden. Abschliessend ist es wichtig mit einer weichen Zahnbürste die Zähne zu reinigen und gleichzeitig auch das Zahnfleisch mitmassieren.»
 

 

Michael Moser Drogist HF, Inhaber der Einsiedler Apotheke Drogerie In Einsiedeln

Hämorrhoiden haben meist zwei Ursachen:

1. Erhöhter Druck auf den Mastdarm. Der kann durch eine Schwangerschaft und/oder immer hartes Pressen beim Stuhlen entstehen. Deshalb auf einen weichen Stuhl achten, der ohne Pressen rauskommt.

2. Eine Schwäche der Venengefässe (Bindegewebe). Wer auch an Ödemen und schweren Beinen leidet, sollte die Venen von innen stärken, unterstützend auch von aussen. Naturheilkundlich steht eine Stauung im Blutsystem zur Leber als Ursache im Raum.

Ein Beratungsgespräch klärt ab, welche Ursachen bei Ihnen wie stark mitwirken. Danach kann Ihnen eine entsprechende individuelle Therapie mit natürlichen Mitteln empfohlen werden. 

Patrick Seiz Drogist HF, Inhaber der Drogerie Seiz in Buchrain

Der Fusspilz kann mit einer fungiziden pilzabtötenden Salbe behandelt werden. Die Anwendung sollte so lange durchgeführt werden, bis der Pilz nicht mehr zu sehen ist. Am besten noch zwei Wochen länger, da die Wurzeln des Pilzes nicht sichtbar sind. Um einen Wiederbefall zu verhindern, sollten die Füsse möglichst trocken gehalten werden. Beispielsweise mit Fusspuder und gut durchlüfteten Schuhen. Es ist ratsam, die Füsse nach dem Duschen vor allem zwischen den Zehen gut trockenzureiben oder gar zu föhnen. Während der Behandlung sollten alle Schuhe desinfiziert werden, um alle Pilzsporen zu beseitigen. Wichtig: Socken und Duschmatten bei mindestens 60 °C waschen oder mit einem desinfizierenden Waschmittel reinigen.

Sabrina Maier Drogistin HF, Geschäftsführerin der Sonnendrogerie in Gossau

Oft ist eine zu trockene Kopfhaut die Ursache. Meist trocknet die Haut durch äussere Einflüsse aus: zu häufiges Waschen, Duschen und übermässiges Föhnen. Auch ein Shampoo mit reizenden Inhaltsstoffen sowie das Tragen von Mützen oder Kappen strapazieren unsere Kopfhaut. Das Problem kann auch genetisch bedingt oder von der Witterung beeinflusst sein. Stresssituationen und Veränderungen im Hormonhaushalt lösen ebenfalls Trockenheit und Schuppenbildung aus. Wählen Sie sanfte Shampoos mit milden Tensiden. Ideal sind Produkte mit feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen, die die gereizte Kopfhaut wieder beruhigen. Gut geeignet sind Produkte mit Kräuterextrakten und natürlichen Ölen, wenn sie keine synthetischen Duftstoffe, Konservierungsmittel und Farbstoffe enthalten. Das Shampoo nicht zu fest einmassieren und gut ausspülen. Ratsam ist die Verwendung eines Kopfhautfluids oder einer Lotion. Am besten mit Hamamelisextrakt und Harnstoff (Urea). Täglich 1 bis 2 Mal direkt auf die Kopfhaut geben, einmassieren und nicht auswaschen. Nach ein paar Tagen ist das Jucken weg, und die Schuppenbildung lässt nach. 

Julius Jezerniczky Drogist HF, Inhaber der Drogerie Süess in Wädenswil

Grundsätzlich gibt es keinen richtigen Zeitpunkt, damit zu starten. Wir empfehlen Erwachsenen, vor allem im Winter, älteren Menschen und Kleinkindern jedoch ganzjährig auf eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr zu achten. Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium im Darm und dessen Einlagerung in den Knochen. Somit ist dieses fettlösliche Vitamin unentbehrlich für den gesunden Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen. Nur sehr wenige Lebensmittel weisen einen genügenden Vitamin-D-Gehalt auf. Aus diesem Grund macht es in den sonnenarmen Monaten von September bis April Sinn, der gesamten Familie zusätzlich hochdosierte, ölige Vitamin-D-Tropfen zu geben. Fragen Sie in Ihrer Drogerie nach der richtigen Dosierung für alle Familienmitglieder. 

Angi Krämer Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Krämer in Bülach

«Kinderhaut ist dünner und empfindlicher: Die Anwendung der richtigen Menge des Pflegeproduktes ist von grosser Bedeutung. Für das Duschen eignet sich eine seifenfreie, pH- neutrale (bzw. leicht saure) Waschemulsion mit milden Tensiden sowie Produkte aus der Natur. Alle Pflegeprodukte sollten dermatologisch geprüft sein und möglichst wenige, gut verträgliche (hypoallergene) und hochwertige Inhaltsstoffe enthalten. Wer will, kann dem Badewasser etwas Öl beigeben, welches dann anschliessend nur leicht abgetupft wird. Auch kann man milde Badezusätze oder gar Kleie-Säcke, welche beruhigend sind und die empfindliche Haut mit Feuchtigkeit versorgen, verwenden. Bei sehr trockener, ekzemanfälliger Haut verhelfen übrigens auch Nachtkerzenöl-Kapseln die Haut zu stärken und zu regenerieren. Für die sofortige Linderung gibt es verschiedene Cremen, welche Sie lokal auf das Ekzem auftragen können.»
 

 

Simone Delay Dipl. Drogistin HF, Inhaberin / Geschäftsführerin der Drogerie Parfümerie Küsnacht in Küsnacht

«Es kann sein, dass Sie auf Blütenpollen reagieren und deshalb solche Symptome haben. Ich empfehle  einen Nasenspray auf natürlicher Basis, welcher diesen Juckreiz stillt. Für die geschwollenen Augen haben wir Tropfen auf pflanzlicher Basis, welche abschwellend und reizmildernd wirken. Gute Erfahrungen kennen wir, wenn am Abend vor der Bettruhe eine Nasendusche mit Meersalz gemacht wird. Die Pollen werden ausgespült, und die Nasenschleimhaut kann sich dank dem mineralienreichen Salz schneller regenerieren. Wenn Sie lieber etwas zum Einnehmen wünschen, gibt es eine Mischung aus Frischpflanzentinkturen oder auch homöopathische Tabletten.» 
 

 

Nadja Rüdisühli Drogistin HF, Stellvertretung der Geschäftsleitung der Urs Drogerie in Steinhausen

«Zum Aufbauen des Darms eignen sich Präparate mit Milchsäurebakterien sehr gut. Symbiolact oder Burgerstein Biotics G sind beispielsweise Produkte, die genügend solcher Milchsäurebakterien enthalten, um dem Darm beim Aufbau einer gesunden Bakterienflora wirklich zu helfen und dadurch die Stuhlqualität zu normalisieren. Dazu empfehle ich Ihnen einen Spagyrik Spray. Eine Mischung aus Pflanzen wie Okoubaka, Chinarinde und Holunder sowie der wertvollen Substanz Propolis hilft Ihrem Jungen einerseits den Darm aufzubauen und andererseits das ganze Immunsystem zu stärken, damit er nicht mehr so anfällig für Infektionen ist.»
 

 

Annina Escher Drogistin HF, Geschäftsführerin der Puls Apotheke Drogerie in Hinwil

«In einem solchen Fall, macht es Sinn von innen wie aussen positiv auf den Nagel einzuwirken. Äusserlich empfehle ich eine intensive Nagelcreme. In der Nacht sollte eine dickere Schicht auftragen und mit einem Baumwollhandschuh eine Maske gemachen werden. Innerlich empfiehlt sich ein Präparat für starke Nägel. Dieses beinhaltet natürliche Quellen von Calzium und essentiellen Aminosäuren. In ein ausgewogenes Produkt gehört zudem gewisse B Vitamine, Silizium und Zink. Eine super Ergänzung ist eine passende Schüsslersalzmischung. Die besteht aus den Schüsslersalzen 1, 2, 11 und 21. ZU beachten gibt es, dass Nägel sehr langsam wachsen und daher eine Behandlungszeit von 3 Monaten wünschenswert ist.»

 

Simon Eberhart Drogist HF, Inhaber und Geschäftsführer der Park Drogerie in Rheinfelden

«Gewöhnliche Warzen sind gutartige, ungefährliche Hautwucherungen, die vor allem an den Händen und Füssen vorkommen. In der Regel werden sie von Viren ausgelöst und gehen mit einem schwachen Immunsystem einher. Vor allem Kinder sowie Menschen mit Resistenzschwäche leiden darunter. Die Übertragung von Warzen findet vorwiegend durch direkten Kontakt mit dem Virus im Schwimmbad oder in Turnhallen statt. Eine moderne Behandlungsmethode ist die Vereisung der Warze. Das Produkt ist in praktischen Dosierdosen in Ihrer Drogerie erhältlich. Aus meiner Erfahrung empfehle ich die innerliche Behandlung mit spagyrischen Naturheilmitteln, welche die körpereigenen Abwehrkräfte steigern. Die Inhaltsstoffe Schöllkraut, Lebensbaum, Bienenharzkitt, Schwalbenkraut und Stephanskorn wirken entgiftend und stärkend auf das Immunsystem.»

 

 

Thomas Roth Drogist HF, Inhaber der Drogerie Roth in Meilen

«Das kommt oft vor und kann zu einem echten Problem werden. Da die Nerven vor Prüfungen bereits strapaziert sind, schlägt sich dies auch auf die Nerven des Verdauungstraktes nieder. Es ist empfehlenswert, früh genug entgegenzuwirken. Pflanzliche Entspannungsdragees können sehr gut helfen. Die darin enthaltene Pestwurz wirkt krampflösend, Melisse beruhigend auf den Magen-Darmtrakt, Passionsblume und Baldrian ergänzen die Wirkung wunderbar. Auch in der Spagyrik findet man wirksame Pflanzen und andere Inhaltsstoffe, die sehr gut gegen Prüfungsnervosität wirken: Kawa Kawa (Rauschpfeffer), gelber Jasmin, Taigawurzel (stärkt die Nerven) sowie Schüsslersalz Nr. 5 (hält die Nerven in Balance). Sind die Nerven «fit», wirkt sich das auch positiv auf den Darm aus.»

 

 

Katja Moser Drogistin HF, Teilhaberin der Apotheke Drogerie Hirsig in Thalwil

«Damit die Füsse auch im Winter nicht übermässig kalt werden ist nebst gutem Schuhwerk und passenden Socken die unbedingt nicht nur aus Baumwolle sein sollten eine optimale Durchblutung wichtig.
Morgens nach dem Aufstehen als erstes die Wadenmuskelpumpe aktivieren in dem man den Zehenstand macht. Begleitend dazu jeweils Morgens und Abends warm-kalte Wechselduschen machen und 2x wöchentlich eine Rosmarin Fussbad machen. Als Zusatztherapie eignet sich wunderbar die Salbe Nr. 8 von Schüssler. Sie ist sehr gut verträglich und Duftneutral und bringt rasch die Durchblutung wieder in Schwung.
Und nicht vergessen: genügend trinken!»
 

 

Michael Moser Drogist HF, Inhaber der Einsiedler Apotheke Drogerie in Einsiedeln.

«Die Auswahl an nahrungsergänzenden Vitaminprodukten für Kinder ist sehr vielfältig.  Beispielsweise gibt es konservierungsmittelfreie Fruchtgummis mit Vitaminen und Mineralstoffen, welche ganz speziell auf die Bedürfnisse von Kindern zwischen 4 und 12 Jahren abgestimmt sind. Wer es gerne 100% natürlich mag, kann auf ein Produkt aus Kräuterhefe zurückgreifen, welches 61 Vitalstoffe enthält. Mögen Ihre Kinder zum Frühstück eine kalte oder warme Milch? Auch hier gibt es die Möglichkeit ein vitaminreiches Malzextrakt-Pulver der Milch beizugeben, welches nicht nur ausgezeichnet schmeckt, sondern bis zu 100% den Tagesbedarf an lebensnotwenigen Nährstoffen deckt.»

 

Angela Krämer Drogistin HF, Inhaber der Drogerie Krämer in Bülach

«Verwenden Sie natürliche Nasentropfen resp. Koch- und Meersalzwasserprodukte.Diese haben einen leicht abschwellenden sowie lösenden Effekt auf Verkrustungen und zähen Schleim. Entfernen Sie den Schleim mit einem Nasenpümpchen mit Mundsauger. Innerlich empfehlen wir passende homöopathische oder spagyrische Mittel. Wunderbar funktioniert auch ein Engelwurz-Balsam, aufgetragen auf die Nasenflügel. Als Hausmittel platzieren Sie eine zerhackte Zwiebel in einem Taschentuch ausserhalb der Reichweite des Kindes. Ein leicht erhöhter Oberkörper beim Liegen lässt den Schleim besser abfliessen. Vermeiden Sie überhitzte Schlafräume sowie eine trockene Raumluft, und lassen Sie das Kind viel trinken.»

Dieter Kaufmann Drogist HF, Inhaber der Drogerie Kaufmann in Gränichen

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«Um Magenkrämpfen vorzubeugen, ist es am besten, in Ruhe zu essen und die Nahrung gut zu kauen. Frisch zubereitete Speisen lösen grundsätzlich weniger Krämpfe aus als industriell hergestellte Fertigspeisen. Entstehen trotzdem mal Krämpfe, helfen pflanzliche Kapseln nach tibetischem Rezept oder bittere Pflanzentropfen schnell und zuverlässig. Krampft der Magen regelmässig, könnte der Auslöser eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein. Magenkrämpfe können auch unabhängig vom Essen auftreten, dann ist meistens Ärger, Nervosität oder Stress der Auslöser. Diese Krämpfe lassen sich gut mit homöopathischen Globuli gegen nervöse Bauchkrämpfe oder pflanzlichen Entspannungs- Dragées behandeln.»

 

 

Annina Escher Drogistin HF, Geschäftsführerin der Puls Apotheke Drogerie in Hinwil

«Kontrollieren Sie Strähne für Strähne die Haare von Ihrem Kind. Dazu verwenden Sie einen Läusekamm. Zur Vorbeugung für die ganze Familie können Sie ein Weidenrindenshampoo und spezielle Sprays verwenden. Bei einem Befall beginnen Sie umgehend mit der Behandlung. Es gibt natürliche oder synthetische Wirkstoffe. Wichtig ist, dass Sie sich an die Anwendungshinweise und Einwirkdauer des Produktes halten und allenfalls die Anwendung wiederholen. Informieren Sie die Schule und das Umfeld. Läuse werden über engen Körperkontakt übertragen. Sie wandern - sie können nicht hüpfen! Eine Übertragung über Gegenstände (Mützen, Kissen) ist sehr unwahrscheinlich.»

Regula Küchler Drogistin HF der Viva Drogerie Krummenacher in Buochs

«Ja, der November ist mit den braunen, abgeworfenen Blättern, den düsteren und dunklen Morgen nicht der per se fröhlichste Monat. Jeder 5. Leidet an einem Jahreszeitentief. Hier einige Tricks, um trotz Kälte und Regen fröhlich in den Tag zu starten. Licht, Luft, leuchtende Farben und Nährstoffe, welche die Stimmung positiv beeinflussen sind wichtige Hilfen gegen einen Herbstblues. Sehr gut helfen die Tinkturen der Heilpflanzen Johanniskraut, Rosenwurz, Taiga und Passionsblume, sowie der Knospenauszug vom Mammutbaum, besser mit Lustlosigkeit und Stimmungsschwankung umzugehen und sie lassen uns erfreut und gestärkt solche Herbsttage bewältigen.»

Peter Schleiss Drogist HF, Inhaber der Drogerie im Dorfgässli in Hünenberg

«Gegen entzündete und schmerzende Fersenrisse hilft ein spezielles Fersenriss­pflaster. Dieses verschafft eine sofortige Schmerz- und Drucklinderung. Es hält die Haut feucht, weich und unterstützt somit den Heilungsprozess. Es haftet mehrere Tage, dabei ist wichtig, dass vorgängig keine Salben usw. aufgetragen werden.
Eine Kombination mit den Schüsslersalzen Nr. 1 Cal­cium fluoratum, das speziell gegen Schwielen, Hornhaut und Fersenrisse hilft und der Nr. 3 Ferrum phosphoricum, das Entzündungen lindert, sollte zusätzlich eingenommen werden. Je dreimal täglich 2 Tabletten lutschen.
Die beiden Schüsslersalze eignen sich auch bestens als Fussbad. Dafür je 10 Tabletten in Wasser auslösen.»

Steffi Kuhnen, Drogistin HF, Geschäftsführerin der Drogerie Flükiger in Hinwil

«In der kalten Jahreszeit sind unsere Schleimhäute im Mund und in der Nase durch die kalte und trockene Luft meist ausgetrocknet. Um die Schleimhäute zu befeuchten, empfehle ich für die Nase einen Nasenspray mit Kochsalz und Dexpanthenol, welchen Sie 2 bis 3 Mal am Tag anwenden. Zusätzlich ist eine Nasendusche morgens und abends eine ideale Ergänzung, um auch die Nasen- und Stirnhöhlen zu reinigen und feucht zu halten. Für die Mundschleimhaut empfiehlt sich eine Lutschtablette mit Carbomer und Natriumhya­luronat, welche die Schleimhäute schützen und gut befeuchten. Zusätzlich rate ich Ihnen zu Leinöl- oder nachtkerzenölkapseln, welche die Wirkung dieser Produkte innerlich noch verstärken. »

Pascal Fischer, Drogist HF, Geschäftsführer der Toggenburg Drogerie Abderhalden

«Damit die Nerven auch an Weihnachten entspannt bleiben, empfiehlt sich, neben viel Bewegung an der frischen Luft und gesunder Ernährung Wirkstoffe aus Baldrian, Melisse und Pestwurz einzusetzen. Diese sind in praktischen Dragees erhältlich, von denen man für ruhige Nerven 3 x am Tag 1 bis 2 Stück nimmt. Für zusätzliche Entspannung am Abend eignen sich ein Lavendelbad und eine Tasse Entspannungstee. Sollten alle diese Massnahmen noch zu wenig nützen: Das Kopfkissen mit einem Aromaspray besprühen, der Arvenessenz enthält!»

Michael Moser, Drogist HF, Inhaber der Einsiedler Apotheke Drogerie in Einsiedeln

«Bei Säuglingen und Klein­kindern ist Vitamin D3 unentbehrlich für den gesunden Aufbau von Knochen und Zähnen. Um genügend D3 zu bilden, müsste sich das Kind täglich mind. 2 Stunden am Tageslicht um die Mittagszeit aufhalten. So ist die tägliche Zufuhr von 500 IE Vitamin D3 bei Kleinkindern laut Kinder­ärzten sehr empfehlenswert. Mehr als 50 % der Jugendlichen und Erwachsenen weisen einen Vitamin­D3-Mangel auf. Bei Seniorinnen und Senioren weisen sogar mehr als 80 % zu tiefe Werte auf und leiden durch Knochenbrüche an Bewegungseinschränkung. Auch da ist die Gabe von 800 bis 2000 IE Vitamin D3 sehr angebracht. Genügend Sonne und Nahrungsmittel mit hohem Vitamin-D3­Gehalt (Wildlachs, Avocado, Hühner­ei) können als Prävention von Mangelerkrankungen nützlich sein. Jedenfalls sollten wir das Vitamin D3 nicht aus den Augen lassen.»

Peter Schleiss, Drogist HF, Inhaber der Drogerie im Dorfgässli in Hünenberg

«Es empfiehlt sich eine sanfte, kreisende Massage der betroffenen Stelle mit Calcium-phosporicum-D6-Salbe, Johanniskrautöl oder Arnikasalbe. Die Zuwendung von Mama oder Papa tröstet die meisten Kinder schnell über die Schmerzen hinweg. Manche Kinder empfinden Kälte durch einen Kühlbeutel als angenehm, andere reagieren besser auf Wärme – am besten probieren Sie aus, was Ihr Kind mag. Innerlich helfen Calcium-phosphoricum-D6-Tabletten, welche den Aufbau von Knochen, Sehnen und Bändern unterstützen.»

Manuela Tanner Drogistin HF, Geschäftsführerin der Drogerie Aeberhard in Bad Zurzach

«Es gibt heute in unserem Sortiment hervorragende Deos ohne Aluminium. Bei einer normalen Schweissausdünstung bleibt man trocken und es entsteht auch keine Geruchsbildung. Personen, welche an einer extremen Nässe unter den Armen, an den Füssen und Händen leiden, sollten sich in ihrer Drogerie oder Apotheke beraten lassen. Man kann ohne Weiteres die alufreien Deos benützen, sollte aber mit zusätzlichen Entschlackungsmethoden, wie Basenpulver, Basenbädern oder sonst geeigneten Reinigungskuren arbeiten. Solche Kombinationen sind sehr effizient und das übermässige Schwitzen ist nach etwa vier bis sechs Wochen vorbei. Bei alufreien Deos in Sprayform gibt es auch viel weniger Verfärbungen auf den Textilien.»

Roland Wagner Drogist HF, Inhaber der Alpstein Drogerie in St. Gallen

«Die beste Blasenbehandlung ist die Vorbeugung: Wanderer tragen am besten unter der dicken Socke einen feinen Strumpf, um Reibung und Druck zu vermeiden. Wenn der Schuh drückt, sind Compeed Blasenpflaster die erste Wahl. Diese können vorbeugend oder während der Wanderung auf Blasen geklebt werden. Am besten halten die Compeed Pflaster auf gründlich gewaschenen Füssen, die gut getrocknet – am besten trockengeföhnt – wurden. Wer eine Blase nicht abwenden kann dem empfehle ich Similasan-Spray gegen Verbrennungen – diesen alle halbe Stunde auf die Blasenregion aufsprühen, dann steht der Wanderung am nächsten Tag nichts im Wege. Blasen wenn möglich nicht aufstechen, die Heilung dauert länger.»

Claudio Rütimann Drogist HF, Inhaber der Drogerie Rütimann Hausen am Albis

«Um eine Schüssler Mineralstofftablette herzustellen, benötigt man Milchzucker und Weizen- oder Kartoffelstärke. Milchzucker wie auch Stärke wird im Mund von Bakterien zu schädlichen Säuren umgewandelt, die den Zahnschmelz angreifen. Gerade im Schlaf ist der reinigende Speichelfluss vermindert und somit auch die erhöhte schädliche Säurebildung möglich und insbesondere, wenn man wie bei den Schüssler Salzen die Tabletten im Mund zergehen lässt. Aus diesem Grund rate ich von der Einnahme von Schüssler-Tabletten nach dem Zähneputzen ab. Wenn nach dem zu Bett gehen trotzdem Medikamente eingenommen werden sollten, kann auf homöopathische Xylith-Globuli oder spagyrische Essenzen zurückgegriffen werden.»
 

 

Stephan Savoy Drogist HF, Inhaber der Drogerie Savoy in Zürich

«Oft geht es auf Geschäftsreisen noch stressiger einher, als im normalen Berufsleben. Gerade deshalb ist es besonders wichtig auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Um unbeliebten Blähungen vor zu beugen, soll man schwere und fettige Malzeiten meiden und mehrere kleine, gut gewürzte Malzeiten pro Tag verteilen. Übermässiges Schlucken von Luft beim eiligen Essen bläht den Magen auch. Mit den Heilpflanzen-Tinkturen Wermut, Kamille, Fenchel, Tausendgüldenkraut, Erdrauch und Artischocke in einen Spray verarbeitet kann der Magen und in der Verdauung aufgebaut und gestärkt und die Blähung reduziert werden.»
 

 

Peter Schleiss Drogist HF, Inhaber der Drogerie im Dorfgässli in Hünenberg

«Die tägliche Lidrandreinigung mit einer liposomalen Lösung, welche besonders verträglich ist, gehört zu den wichtigsten Massnahmen. Dabei werden Verunreinigungen, Verkrustungen und Sekretrückstände von den Lidern entfernt. Aber auch warme und feuchte Kompressen sowie eine Lidrandmassage sind hilfreich. Dies gilt insbesondere bei chronischem Verlauf, um Rückfälle zu vermeiden. Homöopathische Augentropfen bei trockenen Augen lindern die Symptome zusätzlich. Bei länger anhaltenden Beschwerden und Schmerzen sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. Bei der Wahl von Augenkosmetika gilt es auf sanfte und reizfreie Produkte zu wechseln. Zudem muss dringend auf gründliches Abschminken geachtet werden.»
 

 

Irene Estermann Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Balance in Malters

«Grundsätzlich ja, es gibt jedoch auch in der Naturkos­metik Inhaltsstoffe, welche nicht 100% biologisch ab­baubar sind, aber diese stammen aus der Natur und richten keinen Schaden an. Natur­kosmetik ist sicher unproblematischer als herkömmliche Kosmetika. Dies gilt insbe­sondere auch für Zahnpasten und Seifen. Ich würde Ihnen empfehlen, die Kosmetika auf dem Maien­säss nur zurückhaltend ein­zusetzen und bei Unsicherheit die Abbaubarkeit der einzelnen Inhaltsstoffe nach­zuschlagen oder nach­zufragen. Geniessen Sie Ihre Ferien auf dem Maiensäss.»

Patrick Thurner, Drogist HF, Inhaber der Drogaria Surses in Savognin

«Ich empfehle folgende 8 Mittel, um die wichtigsten Sommersymptome abzudecken: Aconitum: Akut bei Schreck und Angst, Fieber über 38,5 Grad, Schmerzzuständen, Koliken, beim Anfang einer Erkältung, bei trockenem Husten Apis: Insektenstiche, stechende Halsschmerzen. Arnica: Verletzungen aller Art, Muskelkater. Arsenicum alb.: Brechdurchfall. Belladonna: Fieberzustände, pulsierende Schmerzen und Entzündungen mit Hitze und Rötung.Cocculus: Reiseübelkeit. Ledum: Insektenstiche, Tierbisse. Nux vomica: Kopfschmerzen, Katerstimmung. Die Mittel empfehle ich Ihnen in einer C-30-Potenz. Akut: Stündlich 7 Globuli einnehmen, bis eine Besserung eintritt, danach 1 bis 3 x täglich 7 Globuli bis zur vollständigen Genesung.»

Beat Flükiger dipl. Drogist HF, Inhaber der Drogerie Flükiger in Hinwil

«Fusspilz kann generell mit einer guten Pflege der Füsse vorgebeugt werden. Dies bedeutet, die Füsse nach dem Duschen oder dem Baden gut abzutrocknen und anschliessend reichhaltig mit einer Creme zu pflegen. Natürliche Cremegrundlagen mit Rosmarin und Thymian wirken stärkend auf die Haut und deren Durchblutung und beugen einem Befall der lästigen Pilzkulturen vor. Wenn trotz einer guten Prophylaxe die Haut gleichwohl gerötet ist und sich zwischen den Zehen leichte Wunden bemerkbar machen, sollten diese mit einem Fussbad, das Teebaumöl und hochwertiges Meersalz enthält und einem Spray gegen Fusspilz behandelt werden. Treten die Beschwerden immer wieder auf, sollte das Immunsystem mit Hilfe von Schüsslersalzen oder Mittel aus der Homöo- oder der Isopathie unterstützt werden.»

Martin Riesen, dipl. Drogist HF, Inhaber der Drogerie Riesen in Wichtrach und Riggisberg

«Eingerissene Mundwinkel sind oft sehr hartnäckig und können verschiedene Ursachen haben. Einerseits können diese durch zu starke Feuchtigkeit z .B. durch zu starken Speichelfluss oder auch Trockenheit entstehen. Auch ein reduziertes Immunsystem trägt zu offenen Mundrissen bei. Ein ausgeprägter Mangel an Vitamin B2 und Zink kann ebenfalls zu Rissen in den Mundwinkeln führen. Hier macht eine Kur mit einem Vitamin-B-Präparat oder Zink Siinn. Zu empfehlen ist auch eine gut fettende Lippenpflege ohne Paraffine oder andere Erdöldestillate. Bienenwachs, Carnaubawachs oder auch Perubalsam sind sehr pflegende Wirkstoffe. Lippenlecken sollte so gut es geht vermieden werden, damit die Heilung garantiert ist.»

Katja Moser, dipl. Drogistin HF, Teilhaberin der Apotheke Drogerie Hirsig in Thalwil

«Im Sommer ist es besonders wichtig, die Haut mit einer guten Sonnencreme zu schützen. Das Sonnenschutzmittel verhindert einen Sonnenbrand und schützt die Haut vor Altersflecken. Aus diesen Gründen sollte unter ein Make-up ohne Lichtschutzfaktor zwingend ein Sonnenschutz aufgetragen werden. In einigen Tagescremen und Make-ups ist ein Schutz integriert. Dies ist ausreichend für Personen, welche sich nur kurz im Freien aufhalten, etwa um morgens ins Büro zu gehen oder Einkäufe zu machen. Wer sich für längere Zeit im Freien aufhält, sollte unter dem Make-up noch einen Sonnenschutz auftragen. Grundsätzlich wird ein Lichtschutzfaktor 30 empfohlen.»

Nadja Rüdisühli, dipl. Drogistin HF,
Geschäftsführerin der Parsenn Drogerie in Küblis

Nadja Rüdisühli, dipl. Drogistin HF, Geschäftsführerin der Parsenn Drogerie in Küblis

«Die Früchte alleine werden nur in sehr seltenen Fällen zu Aphten führen. Hingegen bin ich überzeugt, dass Pflanzenschutzmittel und ein geschwächtes Immunsystem zu einer Allergie und damit zu Aphten führen können. Weiter beobachte ich, dass die Rückstände der Geschirrabwaschmittel zu Aphten führen. Also kaufen Sie möglichst ungespritzte Früchte, polieren Sie das Besteck, kochen und schälen Sie die Früchte, und wenn dies nicht hilft, verwenden Sie eine Propolis-Tinktur. Betupfen Sie die Aphten unverdünnt und spülen Sie 2x täglich den Mund mit der Tinktur. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit besteht in der Kombination der Schüssler-salze Nr. 4 und 10, zusammen mit einem Salbei-Mundwasser.»

 

Peter Eberhart Drogist HF, Inhaber der Drogerie Eberhart in Erlenbach i. S.

«Die Auswahl an Mitteln für die Konzentrationsförderung bei Kindern ist sehr vielfältig. Beispielsweise fördern Bachblütenmischungen aus dem Wallis das logische und mathematische Verständnis, stärken das Gedächtnis und das Lernen gelingt schneller und fällt einem leichter. Diese Mischungen gibt es für Kinder auch ohne Alkohol. Präparate mit hochkonzentriertem, reinem Fischöl mit hohem Anteil an der Omega-3-Fettsäure DHA können für die Entwicklung des Gehirns eingenommen werden und fördern so die Konzentrationsfähigkeit. Eine weitere Möglichkeit bietet eine spagyrische Mischung mit stärkenden Pflanzen wie Hafer, Taigawurzel und Yohimberinde gemeinsam dem hirndurchblutungsfördernden Ginkgo.»

Angi Krämer Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Krämer in Bülach

«Rund dreissig Prozent der zu reinigenden Zahnfläche sind die Zwischenräume. Mit der Zahnseide ist es schwierig oder gar unmöglich, die ganzen Ablagerungen zu entfernen. Besser ist es, Zahnzwischenreinigungsbürsten zu verwenden, welche feine Borsten besitzen und in der Mitte mit einem speziellen Chirurgenstahl ausgerüstet sind. Denn so kann optimal Seitenzahnkaries, Entzündungen und Parodontitis entgegengewirkt werden. Am besten reinigt man ein- bis zweimal täglich die Zähne damit. Am Anfang braucht es etwas Übung mit der Anwendung, doch mit der Zeit ist dies eine Sache weniger Minuten. Diese Bürsten sind in diversen Grössen erhältlich, damit jeder für seine Zähne die optimalen findet.»

Annette Würsch Drogistin HF, Puls Apotheke Drogerie Hinwil

«Direkt nachdem man sich verbrannt hat, sollte man die betroffene Stelle sofort kühlen. Am besten gelingt das unter fliessend kaltem Wasser bis zu 30 Min. oder bei Kindern eignet sich Stoff, den man immer wieder mit kaltem Wasser nässt. Danach sind kühlende Kompressen und Gels ideal. Ein Verband sollte erst angelegt werden, wenn die Hitze aus der Verbrennung gezogen wurde. Decken Sie die Verbrennung steril ab. Brandblasen sollten niemals aufgestochen werden, denn sie dienen als Schutz für die darunterliegende Hautschicht. Besonders geeignet sind Produkte mit dem Saft der Aloe-Vera-Pflanze. Dieser Saft fördert die Hauterneuerung und wirkt wohltuend kühlend. Bei schmerzenden Verbrennungen gibt es effektive Gels oder Lotionen.»

Simone Hohl Drogistin HF, Geschäftsführerin der Drogerie Parfümerie Küsnacht in Küsnacht

«Die akute Mittelohrentzündung ist beim ersten Mal ein bedrohliches Bild: Plötzlich schreiendes, schmerzverzerrtes Kind, die Hand oft am schmerzenden Ohr, kaum zu beruhigen, oft mit Fieber, der Allgemeinzustand verschlechtert sich rapide. Das wichtigste von allem ist Ruhe bewahren. Für mich ist die erste Massnahme die Schmerz- und Fieberhemmung, wo ich auf Paracetamol in geeigneter Form zurückgreife. Gleichzeitig gebe ich Ohrtropfen, am liebsten homöopathische, weil die am schnellsten wirken. Zusätzlich gebe ich homöopathische Chamomilla-Globuli – alle 5 bis 10 Minuten bis eine Besserung eintritt. Messen Sie regelmässig das Fieber, wenn es sinkt und das Kind ruhiger wird, ist es geschafft.»

 

Claudio Rütimann Drogist HF, Inhaber der Drogerie Rütimann in Hausen am Albis

«Als erstes kühlen Sie den Stich bis der Juckreiz abnimmt, damit vermindern die das Verlangen zu kratzen und eine erste Linderung tritt ein. Bei starken Schwellungen bieten sich dann natürliche Wirkstoffe besonders an, so hilft es die Stelle direkt mit einer Mischung ätherischer Öle wie Manuka, Lavendel, Lemongras, Pfefferminze und Ylang-Ylang zu behandeln welche zusätzlich desinfizieren und den Juckreiz lindern. Unterstützt wird die Wirkung innerlich durch das Homöopathische Mittel Apis und auch spagyrische Essenzen wie Spitzwegerich, Echinacea oder Tollkirsche bringen Linderung. Einen guten Effekt zeigt in diesem Fall der Spagyrik Spray wenn er auch äusserlich auf den Stich angewendet wird.»

Mario Witmer Drogist HF, Geschäftsführer der Drogerie Parfümerie Moll in Hochdorf

«Ein hoher Ozongehalt in der Luft, Chlorwasser, Sonne, Sonnencrème oder auch Pollen können die Augen Ihrer Kinder reizen. Homöopathische Augentropfen mit Euphrasia verschaffen geröteten Kinderaugen Linderung. Für die innerliche Unterstützung eignet sich ein spagyrischer Spray mit Euphrasia, Belladonna, Ruta und Fenchel. Dieser wirkt entzündungshemmend und reizmildernd. Bei der Wahl einer geeigneten Sonnencrème sollte darauf geachtet werden, dass diese wasserfest, frei von Duftstoffen und für die empfindliche Kinderhaut geeignet ist. Lassen Sie sich in Ihrer Drogerie beraten. Allgemein ist es wichtig, dass ihr Kind eine gute Sonnenbrille trägt um die Augen zusätzlich zu schützen. Wenn Sie das Gefühl haben ihr Kind leidet unter Heuschnupfen gibt es diverse natürliche Behandlungsmöglichkeiten. Ihr Drogist bzw. Ihre Drogistin gibt Ihnen gerne Auskunft.»

Jasmin Bernet Drogistin HF, Geschäftsführerin der Irchel Drogerie in Neftenbach

«Jeder, der regelmässig wandern geht weiss, dass genügend trinken einer der wichtigsten Faktoren ist. Und sicher ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie auf eine kurze Tour aufgebrochen sind, aus der dann doch eine längere wurde. Deshalb ist es immer empfehlenswert, ein Wandergetränk dabei zu haben. Doch welches ist das beste Getränk? Sehr empfehlenswert ist schlicht und einfach Wasser, doch das Wichtigste ist, dass es uns schmeckt und wir auch gerne genügend trinken. Mein Favorit sind nicht saure Getränke, sondern natürliche Kräutertees ohne Koffein mit Verveine, Pfefferminze und vielen anderen durstlöschenden Kräuter. Egal was Sie trinken, einen Tipp wert sind die Schüsslersalze 3/5 und 7, welche jedem Getränk beigegeben werden können und den Geschmack nicht verändern. Diese Mischung gibt mehr Energie während der Wanderung und der Körper regeneriert sich erst noch schneller.»

Chantal Keller Drogistin HF, Inhaberin der Hertenstein Drogerie in Luzern

«Ganz grundsätzlich sollte zuerst der Sonnenschutz aufgetragen werden. Warten Sie danach mindestens 20 Minuten, damit die Sonnencreme gut einziehen kann. Erst danach wird der Insektenschutz darüber aufgetragen. So erlangen Sie einen optimalen Schutz. Je nach Marke und Wirkstoff wirken Insektenschutzmittel verschieden lang. Das Produkt sollte dem Reiseziel, Alter und Verwendungszweck angepasst sein. Fragen Sie in Ihrer Drogerie oder Apotheke nach Ihrem optimalen Insektenschutz. Bitte beachten Sie, dass Wasserkontakt, Sport oder eine hohe Luftfeuchtigkeit die Wirksamkeit des Insektenschutzes verkürzen und Sie ihn regelmässig nach Bedarf wieder auftragen sollten.»

Chantal Keller Drogistin HF, Geschäftsführerin der Hertenstein Drogerie in Luzern

«Das Wichtigste ist, dass Sie wenn möglich immer eine Kopfbedeckung tragen. Bitte achten Sie hier auf die Materialien, es gibt spezifische Bekleidung mit integriertem UV-Schutz. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, den Haarboden mit einem Sonnenschutz in Form eines Sprays einzusprühen, denn so entstehen keine Sonnencreme-Rückstände. Dabei ist es wichtig, dass Sie ihn mindestens 30 Min. bevor Sie an die Sonne gehen anwenden und danach regelmässig erneuern, weil man am Kopf oder unter einer Kopfbedeckung oftmals schwitzt. Sollte Ihr Scheitel trotz dieser Massnahmen verbrennen, hilft ein reines Aloe-Vera-Gel innert kurzer Zeit, die Rötung zu reduzieren und verhindert eine zu starke Abschuppung der überstrapazierten Haut im Scheitel.»

Michael Moser Drogist HF, Inhaber der Einsiedler Drogerie in Einsiedeln

«Grundsätzlich nein. Die übertragbaren Erreger der Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis werden beim Stich übertragen. Eine komplette Entfernung, zum Beispiel durch eine Zeckenzange, sowie die richtige Technik, ist optimal. Bleibt der Kopf in der Wunde, stösst der Körper den Fremdkörper automatisch aus. Befinden Sie sich in einem Risikogebiet (zecke.ch) und/oder ihr Stich zeigt anormale Anzeichen, macht eine ärztliche Kontrolle Sinn. Eine solche Wunde entzündet sich und bildet eine Art roten Ring um die Stichstelle. Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit sind Symptome, die sofort zum Arzt gehören! Falls möglich, die entfernte Zecke behalten, sie dient dem Labor zum Nachweis der Erreger.»

Bernhard Lüthi Drogist HF, Inhaber der Drogerie Lüthi in Münsingen

«Diabetiker dürfen natürlich auch entschlacken. Wichtig ist, dass die Produkte keinen Zucker enthalten. Sinnvoll ist eine Anregung der Niere,  Leber und Galle mit pflanzlichen Produkten. Für die Niere eignen sich Schachtelhalm, Birke oder Brennessel sehr gut. Löwenzahn, Mariendistel und Artischocke unterstützen den Leberstoffwechsel. Diese Pflanzen können als Tee, Tinktur oder spagyrische Essenzen über den Tag verteilt eingenommen werden. Damit die Giftstoffe ausgeschieden werden, empfehlen wir Ballaststoffe und zum Entsäuern des Körpers ein wohltuendes Basenbad. Dazu viel trinken und sich bewegen. Wer es mit dem Sport nicht so hat, nimmt täglich die Treppe anstelle des Lifts oder macht einen Abendspaziergang.»

Dominik Moll, Drogist HF, Inhaber der Drogerie Moll in Steinhausen

«Wenn Sie im Sommer regelmässig pro Tag ca. 5 Portionen saisonale Früchte und Gemüse essen, Nichtraucher sind und wenig Stress haben, dann können Sie mit gutem Gewissen auf ein Multivitaminpräparat verzichten. Bei erhöhten Belastungen wie zum Beispiel Ausdauersport steigt speziell im Sommer der Bedarf an Mineralien. In diesen Situationen kann es durchaus Sinn machen, Präparate einzunehmen und die möglichen Mängel wieder auszugleichen.»

Michael Moser, eidg. dipl. Drogist HF, Inhaber der Einsiedler Apotheke Drogerie in Einsiedeln

«Es kann gut sein, dass Sie im Juni noch unter Heuschnupfen leiden. Im Frühling und Sommer gibt es in der Schweiz diverse blühende Gräsersorten, welche Allergien auslösen können. Um das Nasenlaufen zu stoppen, gibt es Nasensprays, die Sie benutzen können, wenn die Nase stark läuft. Ebenfalls ist es sehr hilfreich, wenn Sie morgens die Nase mit einer Nasenspülung reinigen und anschliessend eine Nasensalbe auftragen. Somit schützen Sie die Nasenschleimhaut vor weiterem Pollenbefall und Sie werden weniger Beschwerden haben. Zusätzlich empfehle ich Ihnen, während der ganzen  Blütezeit der Gräser ein pflanzliches Präparat einzunehmen, damit Sie weniger Symptomen wie Nasenlaufen, Augenbrennen usw. ausgesetzt sind.»

Annette Würsch, eidg. dipl. Drogistin HF, Puls Apotheke Drogerie in Hinwil

«Insektenstiche provozieren unterschiedliche Reaktionen. Hitzegefühl, Rötung, Schwellung und Schmerz sind Entzündungszeichen. Diese werden durch den Stich und die daraus folgenden Reaktionen des Körpers verursacht. Kühlen Sie die entsprechende Hautstelle rasch ab und tragen sie grosszügig ein kühlendes antiallergisch wirksames Gel gegen Insektenstiche auf. Natürliche, homöopathisch oder spagyrisch wirkende Mittel sind eine gute Alternative zu den klassischen Mitteln. Bei heftigeren Reaktionen empfehlen wir unbedingt eine innere Ergänzung der Behandlung. Die Reaktionen klingen dadurch rascher ab. Auch hier bietet die Natur gut wirksame und nebenwirkungsfreie Möglichkeiten an.»

Dieter Kaufmann, eidg. dipl. Drogist, Inhaber der Drogerie Kaufmann in Gränichen

«Die Naturkosmetik bietet hervorragende Substanzen um einen Trockenheitsjuckreiz äusserlich zu behandeln. Pflanzliche Erzeugnissen wie Aloe Vera Saft, Jojoba oder Macadamianussöl berücksichtigen die Komplexität der Haut. Einerseits erhält sie eine schnelle Befeuchtung der oberen Hautschichten. Andererseits wird auf die Dauer eine nachhaltige Aufbesserung der Lipidschicht sowie eine verbesserte Barriere Leistung erzielt. Rötungen und jucken der Haut können ebenfalls effizient angegangen werden. Wässrige Auszügen aus der Zaubernuss sowie ätherischen Öle aus der Kamille Blau, dem Lavendel oder der Damaszener Rose wirken ähnlich einer SOS Mischung. Reizungen verschwinden und die Haut findet wieder zur eigenen Balance zurück.»

 

 

Patrick Hefti Drogist HF, Inhaber der Albisdrogerie in Langnau am Albis

«Bei einer Saftwochenkur muss sich der Körper grundsätzlich umstellen, weil ihm nur noch flüssige Nahrung gegeben wird und dadurch der ganze Stoffwechsel angepasst wird. Kopfschmerzen können aus verschiedenen Gründen entstehen. Meistens aber bekommt man diese, weil keine Genussmittel konsumiert werden und die Leber und der ganze Verdauungsprozess sich umzustellen beginnen. Auch fehlen dem Körper Stoffe, die wir unbewusst eingenommen haben, z.B. in Fertiggerichten. Fallen plötzlich, so wie in einer Saftwoche, diverse Substanzen weg, die auf Gefässe wirken und stellt der Körper gleichzeitig seinen Stoffwechsel-Verdauungsprozess um, dann sind Kopfschmerzen oft vorprogrammiert. Darum ist es sehr wichtig, immer genügend zu trinken und gegebenenfalls Honig als schnellen, gesunden Energiespender in einen warmen Tee zu geben. Hilft dies zu wenig, dann ist das Schüsslersalz Nr. 7, zehn Stück pro Portion im warmen Wasser gelöst, der Helfer in der Not.»

Michael Moser, Drogist HF, Inhaber der Einsiedler Drogerie in Einsiedeln

«Man kann auch während anderen Jahreszeiten entschlacken. Da wir uns nach dem Winter oft träge, müde und energielos fühlen, ist der Frühling besonders gut geeignet. Die Jahreszeiten prägen den Rhythmus der Natur. Der Frühling steht für Blüte, Kraft, Wachstum & Neubeginn. Durch eine Entschlackung und Entgiftung des Körpers fühlen wir uns wieder fit, erholt und können ohne Frühjahrsmüdigkeit ins neue Jahr starten. Wichtig für eine umfassende Reinigung des Körpers ist, dass wir Pflanzen einsetzen, die Leber, Galle und das Harnsystem miteinbeziehen z.B. mit Birke und Löwenzahn. Es sollte darauf geachtet werden genügend zu trinken z.B. Stoffwechseltee mit dem Schüsslersalz-Trio 8, 9 und 10.»

Steffi Kuhnen, Drogistin HF, Geschäftsführerin Drogerie Flükiger in Hinwil

«Vereinfacht gesagt, hilft ein Basenbad, überschüssige Säuren über die Haut aus dem Körper zu ziehen. Dies lässt sich sehr schön nachprüfen, wenn man das Badewasser vor und nach dem Baden mit einem ph-Streifen misst. Der Körper häuft durch die heutige Ernährung, den hohen zeitlichen Druck und Stress grössere Mengen an Säuren an. Leider ist er nicht immer fähig, diese vollständig aus eigener Kraft auszuscheiden. Die Haut hat eine beträchtliche Entgiftungskapazität, doch leider nutzen wir diese zu selten. Mit dem Basenbad unterstützen wir die Haut als Entgiftungsorgan. Damit der Körper genug Zeit hat, die Säuren auszuscheiden, sollte die Badedauer mindestens 45 Minuten betragen. Die ideale Badetemperatur beträgt 37 Grad. Ideal sind dabei Produkte, welche durch die Zugabe von Himalayasalzen ein breites Spektrum von Mineralien enthalten. Was die ganze Entschlackung noch verbessert, ist die Zugabe von sogenannten Heilerden.»

Nadine Moll, Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Lutzert in Muttenz

«Mit der Heuschnupfenprävention bereits im Winter zu beginnen, ist sehr sinnvoll. Die ersten Pollen, z.B. vom Haselstrauch, können sehr früh im Jahr bei den betroffenen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Körper auf die Pollensaison vorzubereiten. Die gesamte Prophylaxe hat zum Ziel, dass die allergische Reaktion bedeutend schwächer ausfällt, im besten Fall komplett ausbleibt, und die Betroffenen nicht so sehr unter den Symptomen leiden. Eine homöopathische Mischung aus verschiedenen potenzierten Pollen sensibilisiert das Immunsystem und bereitet den Körper so auf die Pollen vor. Das «Allergie-Trio» der Schüsslersalze eignet sich ebenfalls sehr gut für eine Heuschnupfenprophylaxe.»

Angela Krämer, Inhaberin der Drogerie Krämer in Bülach

«Eine Mischung ätherischer Öle, die Nacken, Schläfen und Stirnbereich kühlt, bringt bei Kopfschmerzen sofortige Linderung. Unerlässlich ist auch eine ausreichende Versorgung mit Magnesium. Optimiert wird der Effekt durch die Einnahme einer Mischung von Pflanzentinkturen, beispielsweise mit Pestwurz und Weidenrinde. Dies ist insbesondere auch wirkungsvoll, wenn die Schmerzen durch Muskelverspannung verursacht werden. Ist dies der Fall, empfehlen wir zudem einen wärmenden Balsam für die verhärteten Bereiche an Rücken und Nacken. Auch ein Nackenkissen kann bei häufigen Kopfschmerzen Wunder bewirken. Treten die Beschwerden öfter auf, ist es ratsam, den Säure-Base-Wert zu überprüfen.»

Zoe von Rotz, dipl. Drogistin HF, Geschäftsführerin der Neudorfdrogerie in Gossau

»Die Haut ist eines der grössten Ausscheidungsorgane des Körpers. Daher ist ein Basenbad eine sinnvolle Möglichkeit zur Entschlackung und Entgiftung des Körpers. Es unterstützt die Ausscheidung der Säuren und erhöht den Stoffwechsel und die Durchblutung. Ich empfehle das Bad oft zusammen mit Basenpulver oder -tabletten, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Basenbäder sollten dreimal wöchentlich während mindestens 30 Minuten genossen werden. Basische Fussbäder sind eine gute Alternative zu Vollbädern. Zusätzlicher Tipp: Gönnen Sie sich nach einer Wanderung, intensivem Sport oder nach langem Stehen ein Basenbad. Das hilft, dem Muskelkater am nächsten Tag vorzubeugen.»

Bettina Mühlemann, dipl. Drogistin HF, Geschäftsführerin der Drogerie Pieren & Co in Egg

«Kleinkinder sollten nie direkt der Sonne ausgesetzt werden. Trotzdem gibt es Momente, wo ein Sonnenschutzmittel empfehlenswert ist. Wichtig ist bei Kleinkindern ein physikalischer Schutz. Dieser wirkt direkt nach dem Auftragen und muss nicht wie normale Produkte 30 Minuten vorher aufgetragen werden. In den sonnigen Monaten ist es meist einfacher, zu entscheiden, wann ein Sonnenschutzmittel verwendet werden muss. Bedecktes Wetter ist besonders heimtückisch. In den Bergen und an Gewässern ist das Licht intensiver und ein Sonnenschutz unabdingbar. Während der Badesaison sollte man immer daran denken, Kinder nach dem Baden erneut einzucremen – wasserfeste Produkte sind nicht ausreichend. Ein Sonnschutzprodukt gehört immer in die Tasche!»

Patricia Moser, dipl. Drogistin HF, Inhaberin Drogerie Chrütterhäx in Plaffeien

«Fieber kann an verschiedenen Körperstellen gemessen werden. Die bekannten Methoden sind unter der Zunge oder anal. Heute gibt es zuverlässige Alternativen, die angenehmer sind. dies sind Thermometer, welche die Körpertemperatur in den Ohren oder an der Stirn messen. Diese sind sehr zuverlässig, wenn man sie korrekt anwendet. Zum Beispiel sollte man nach einem Spaziergang mit der Stirnmessung etwa 30 bis 45 Minuten warten. Beim Ohr-Thermometer sollte darauf geachtet werden, dass man nicht in dem Ohr misst, auf dem das Kind lag und dass die Messsonde möglichst gerade in den Gehörgang eingeführt wird. Ausserdem soll die Messspitze sauber und der Gehörgang von Ohrschmalz frei sein.»

Nadine Moll, Inhaberin der Drogerie Lutzert in Muttenz

«Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Fliessschnupfen zu behandeln. Die Kombination der Mineralsalze wie Ferrum phosporicum und Natrium chloratum regulieren den Flüssikeitshaushalt, als Ergänzung zur Stärkung des Immunsystems und der Schleimhäute macht Zincum chloratum Sinn. Es gibt auch homöopathische Mittel, wie z.B. Allium Cepa zur Unterstützung von Fliessschnupfen. Viel Erfolg.»

Bernhard Lüthi, Inhaber der Drogerie Lüthi in Münsingen

«Gründe für trockene Schleimhäute sind oft trockene und kalte Winterluft und das Beheizen der Räume. Neben genügend trinken, helfen befeuchtende Nasenprodukte mit Meersalz oder Dexpanthenol sehr gut. In der Drogerie werden diese Substanzen in Form von Nasenspray oder Nasensalbe angeboten. Befeuchtend wirkt auch eine Nasenspülung. Als Unterstützung empfiehlt sich ein Luftbefeuchter.»

Dominik Moll, Inhaber der Drogerie Moll in Steinhausen und Hochdorf

«Wenn man Hustentee warm trinkt, hat das zusätzliche positive Effekte wie zum Beispiel die bessere Aufnahme der Wirkstoffe im «warmen» Magen, da der Körper durch die Wärme generell zum Arbeiten angeregt wird. Dies äussert sich dann oft in Form von Schwitzen. Bei Huste-oder Erkältungskrankheiten ist Schwitzen wichtig und trägt zum schnelleren Abklingen der Symptome bei.»

Michael Moser, Inhaber der Einsiedler Drogerie in Einsiedeln

«Blähungen und Verdauungsbeschwerden bei Säuglingen und Kleinkinder kommen sehr häufig vor. Der Organismus passt sich langsam der neuen Situation an. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten ihrem Sohn zu helfen. Nutzen Sie die Chance und massieren sie ohne Druck den Bauch Ihres Sohnes mit einem Bäuchleinöl. Reicht diese Massnahme noch nicht, gibt es tolle Produkte zum Einnehmen. Grossen Erfolg haben wir mit Homöopathie oder spagyrischen Essenzen. In der Homöopahtie setzen wir vor allem auf Belladonna und Chamomilla. In der Spagyrik mischen wir Anis, Fenchel und Kamille zusammen. Als chemische Alternative eignen sich simeticonhaltigen Tropfen auch sehr gut. Ein Fencheltee unterstützt die oben genannte Behandlung hervorragend.»

 

 

Dominik Moll Drogist HF, Inhaber der Drogerie Moll in Steinhausen, Hochdorf und der Metalli Drogerie in Zug

«Dieses Problem ist sehr verbreitet und tritt besonders oft nach Geburten auf. Aber auch Männer leiden darunter. Muskulatur und Gewebe sind erschlafft, es kommt zu schnellerem Verlust von Urin und oft auch zu chronischen Blasenbeschwerden oder Infekten. In der Drogerie gibt es verschiedene Möglichkeiten den Beckenboden zu stärken und die Muskulatur gezielt zu trainieren. Unterschiedlich schwere Vaginalkugeln oder ein Kegelsmart sind da die geeignetsten Hilfsmittel. Lassen Sie sich deren Anwendung in der Drogerie erklären. Mit Pflanzenzubereitungen aus Bärentraube, Kapuzinerkresse oder Preiselbeere, können Sie akute Beschwerden lindern. Trinken Sie genug und trainieren Sie Ihre Blase bewusst.»

 

 

 

Patricia Moser Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Chrütterhäx in Plaffeien

«Diabetiker dürfen natürlich auch entschlacken. Wichtig ist, dass die Produkte keinen Zucker enthalten. Sinnvoll ist eine Anregung der Niere,  Leber und Galle mit pflanzlichen Produkten. Für die Niere eignen sich Schachtelhalm, Birke oder Brennessel sehr gut. Löwenzahn, Mariendistel und Artischocke unterstützen den Leberstoffwechsel. Diese Pflanzen können als Tee, Tinktur oder spagyrische Essenzen über den Tag verteilt eingenommen werden. Damit die Giftstoffe ausgeschieden werden, empfehlen wir Ballaststoffe und zum Entsäuern des Körpers ein wohltuendes Basenbad. Dazu viel trinken und sich bewegen. Wer es mit dem Sport nicht so hat, nimmt täglich die Treppe anstelle des Lifts oder macht einen Abendspaziergang.»

Dominik Moll, Drogist HF, Inhaber der Drogerie Moll in Steinhausen

«Eine juckende und trockene Kopfhaut im Herbst und Winter tritt häufig auf. Meist sind die Ursachen klimatisch bedingt. Heizen wir unsere Wohnräume vermehrt, so wird die Luft und somit auch unsere Haut trockener. Die natürliche Schutzschicht der Haut wird spröde und rissig, die natürliche Hautfeuchtigkeit tritt aus. Die Folgen sind ein Spannungs- und Trockenheitsgefühl, Juckreiz, sowie manchmal auch Schuppen. Behandeln Sie diese Beschwerden mit speziell dafür entwickelten Haarpflege-Produkten aus dem Fachhandel. Waschen Sie die Haare nicht zu häufig und nur mit rückfettenden Shampoos. Ich empfehle zusätzlich eine Lotion mit juckreizstillendem und hautberuhigendem Polidocanol. Verwenden Sie Stylingprodukte sparsam. Trinken Sie viel! Eine gleichzeitige Einnahme von Leinöl, auch in Kapseln, hilft die Haut von «innen» zu pflegen.»

Dieter Kaufmann, Inhaber der Drogerie Kaufmann in Gränichen

«Schneidender Wind, kalte Temperaturen und wohlig warm geheizte Räume – dieser Wechsel strapaziert unsere Haut während der Wintermonate. Darauf reagiert diese mit Trockenheit und Reizungen. Die Haut juckt unangenehm und kann gerötet und schuppig sein. Das Wichtigste ist, die Haut während dieser Zeit gut mit Pflege zu versorgen. Lotionen und Cremes mit natürlichen, wertvollen Ölen und/oder Urea sind dafür besonders gut geeignet. Wenn sie unter Ausschlägen leiden, könnte auch eine Lotion, angereichert mit Cardiospermum, sinnvoll sein. Zusätzlicher Tipp: Vergessen Sie nicht, Ihre Haut 1–2 mal wöchentlich vor dem Eincremen mit einem Peeling zu verwöhnen. Dies wirkt oft schon Wunder.»

Bettina Mühlemann, Geschäftsführerin der Drogerie Pieren in Egg

«Im Winter sind unsere Schleimhäute durch kalte und trockene Luft sehr anfällig. Häufig kann schon ein Niesen oder Schnäuzen das Nasenbluten auslösen. Dies liegt daran, dass die Nasenschleimhaut gut durchblutet wird, und die Blutgefässe durch die Trockenheit der Schleimhaut schnell aufplatzen können. Um dem vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Nasenschleimhaut gut zu befeuchten. Dafür kann man auf Nasensalben oder befeuchtende Nasensprays auf Basis von Koch- oder Meersalzlösungen zurückgreifen. Innerlich können unterstützend Essenzen wie Hydrastis, Natrium Chloratum und Propolis eingenommen werden, welche die Schleimhäute wieder aufbauen. Zusätzlich kann mit einem Luftbefeuchter für zu Hause das Klima verbessert werden.»

 

Simone Hohl, Geschäftsführerin der Drogerie Parfümerie Küsnacht

«Sofern es sich bei der Trockenheit nur um ein aktuelles, saisonales Problem handelt, welches sich ausschliesslich auf die Zeit während der Heizperiode beschränkt, empfehle ich die Nase regelmässig zu befeuchten. Dazu eignen sich befeuchtende Nasensprays oder Nasensalben, die physiologische Kochsalzlösung, optimaler weise ergänzt durch das Vitamin Dexpanthenol, enthalten. Viel Trinken und den Einsatz eines Luftbefeuchters verbessert die Situation zusätzlich. Sollte es sich jedoch um ein anhaltendes Tockenheitsgefühl, welches über einen längeren Zeitraum anhält, handeln, dann empfehle ich zu den bereits oben erwähnten Präparaten, innerlich, Schüsslersalze und evtl. Schleimhauttropfen einzunehmen. Diese Heilmittel regenerieren die Schleimhäute, so dass deren normale Funktion allmählich wieder hergestellt wird. Nasenspülungen mit einer Nasendusche oder einem Nasen Jet unterstützen den Regenrationsprozess. Es ist wichtig, dass die Schleimhäute nicht austrocknen. Gut befeuchtende Schleimhäute sind viel weniger Infekt anfällig.»

 

 

Franciska Tresch Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Pieren in Egg

«Gerade bei kleinen Kindern kommt es häufig vor, dass sie sich immer wieder neu anstecken. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie das Immunsystem Ihres Kindes stärken. Dies können Sie auf verschiedene Weisen machen. Etwas sehr bewährtes sind homöopathische Globuli oder auch spagyrische Resistenz-Sprays z.B. mit Sonnenhut, Pelargonium, Wasserdost, Thuja, Kapuzinerkresse oder Schwalbenwurz. Eine weitere grossartige Sache bei immer wiederkehrenden Infekten sind die homöopathisch aufbereiteten Spenglersanpräparate. Diese stärken das Immunsystem und bekämpfen aktiv den Infekt. Gegen den Husten empfehle ich Ihnen homöopathische Hustentropfen und eine Thymiansalbe zum Einreiben von Brust, Rücken und Fusssohlen. Kommen Sie gesund durch den Winter!»

Marianne von Ah Drogistin HF, Inhaberin der Pilatus Drogerie in Sarnen

«Die ersten Tage auf Skis oder auf dem Snowboard fordern Kondition und Muskulatur intensiv. Oft sind wir uns diese „Strapazen“ nicht gewohnt. Die Folge sind kleinste Verletzungen der Muskelfasern, welche zu Schmerzen resp. dem bekannten Muskelkater führen. Durch gezielte Übungen und entsprechendes Training vor der Skisaison kann diesen Beschwerden vorgebeugt werden. Als gute Unterstützung empfehle ich während der Skiferien einen Schüsslersalz Sport-Drink mit den Salzen 3, 5 und 7. Ein gut dosiertes Magnesiumsalz-Produkt hilft die Muskulatur zu lockern. Arnika in homöopathischer oder spagyrischer Form heilt Verletzungen. Gönnen Sie sich nach Aktivitäten ein muskelregenerierendes und durchblutungsförderndes Bad, sowie eine Massage-Einreibung mit natürlichen Wirkstoffen. Lassen Sie sich beraten!»

Dieter Kaufmann Drogist HF, Inhaber der Drogerie Kaufmann in Gränichen

«Ursachen für offene Mundwinkel können vielseitig sein. Sicher ist, dass dieses Problem lästig ist, denn brennt doch dabei jede salzige Speise oder jedes süsse Getränk unangenehm fest auf der entzündeten Haut. Linderung bringt sicher die äusserliche Pflege mit einer Pomade oder einem Lippenbalsam. Schauen Sie darauf, dass die Produkte Ringelblumenextrakte enthalten. Die Ringelblume enthält Wirkstoffe, welche die Hautbildung fördern und Wunden schneller schliessen lassen. Schliessen sich die Wunde bei den Mundwinkeln ist darauf zu achten, dass die Haut um den Mund gut gepflegt bleibt. In der Heizsaison braucht unsere Haut besonders viel Feuchtigkeit. Reist die Haut erneut ein, empfehle ich eine zusätzliche innerliche Unterstützung mit Schüsslersalzen, Mineralien und Vitalstoffen. Oft braucht der Körper etwas Unterstützung von innen, um Hautprobleme oder Wunden schneller und besser zu beheben. Besonders Vitamin C, E und A sind für die Haut von enormer Bedeutung. Idealerweise nehmen sie während den kalten Jahreszeiten ein Multivitamin Produkt aus der Drogerie ein. Lassen Sie sich die Unterschiede der Produkte zeigen. Es lohnt sich.»

Martin Riesen Drogist HF, Inhaber der Drogerie Riesen in Wichtrach und Riggisberg

Grundsätzlich gibt es keinen richtigen Zeitpunkt, damit zu starten. Wir empfehlen Erwachsenen, vor allem im Winter, älteren Menschen und Kleinkindern jedoch ganzjährig auf eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr zu achten. Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium im Darm und dessen Einlagerung in den Knochen. Somit ist dieses fettlösliche Vitamin unentbehrlich für den gesunden Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen. Nur sehr wenige Lebensmittel weisen einen genügenden Vitamin-D-Gehalt auf. Aus diesem Grund macht es in den sonnenarmen Monaten von September bis April Sinn, der gesamten Familie zusätzlich hochdosierte, ölige Vitamin-D-Tropfen zu geben. Fragen Sie in Ihrer Drogerie nach der richtigen Dosierung für alle Familienmitglieder. 

Angi Krämer Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Krämer in Bülach

«Die Auswahl an nahrungsergänzenden Vitaminprodukten für Kinder ist sehr vielfältig.  Beispielsweise gibt es konservierungsmittelfreie Fruchtgummis mit Vitaminen und Mineralstoffen, welche ganz speziell auf die Bedürfnisse von Kindern zwischen 4 und 12 Jahren abgestimmt sind. Wer es gerne 100% natürlich mag, kann auf ein Produkt aus Kräuterhefe zurückgreifen, welches 61 Vitalstoffe enthält. Mögen Ihre Kinder zum Frühstück eine kalte oder warme Milch? Auch hier gibt es die Möglichkeit ein vitaminreiches Malzextrakt-Pulver der Milch beizugeben, welches nicht nur ausgezeichnet schmeckt, sondern bis zu 100% den Tagesbedarf an lebensnotwenigen Nährstoffen deckt.»

 

Angela Krämer Drogistin HF, Inhaber der Drogerie Krämer in Bülach

«Während das natürliche Stevia z.B. wegen des fehlenden Volumens nicht die beste Alternative zum Backen ist, lassen sich mit Xylit Baum-Süsse schmackhafte Backwaren zubereiten. Erfahrungsgemäss benötigt man im Vergleich zur Zuckermenge im Rezept ca. 70 – 80% Xylit. Es enthält zudem ca. 40% weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker. Xylit Baum-Süsse wird aus dem Holzzucker von Laubbäumen gewonnen, ein Nebenprodukt bei der Papierherstellung. Allerdings gibt es auch Xylit aus Resten von gentechnisch veränderten Maiskolben! Achten Sie daher unbedingt auf die Herkunft und Herstellung. Lassen Sie sich beraten und geniessen Sie die schmackhafte Zuckeralternative aus nachhaltiger FSC-Forstwirtschaft.»

André Suter Drogist HF Inhaber der Drogerie Anrig in Zürich

«Bei Säuglingen und Klein­kindern ist Vitamin D3 unentbehrlich für den gesunden Aufbau von Knochen und Zähnen. Um genügend D3 zu bilden, müsste sich das Kind täglich mind. 2 Stunden am Tageslicht um die Mittagszeit aufhalten. So ist die tägliche Zufuhr von 500 IE Vitamin D3 bei Kleinkindern laut Kinder­ärzten sehr empfehlenswert. Mehr als 50 % der Jugendlichen und Erwachsenen weisen einen Vitamin­D3-Mangel auf. Bei Seniorinnen und Senioren weisen sogar mehr als 80 % zu tiefe Werte auf und leiden durch Knochenbrüche an Bewegungseinschränkung. Auch da ist die Gabe von 800 bis 2000 IE Vitamin D3 sehr angebracht. Genügend Sonne und Nahrungsmittel mit hohem Vitamin-D3­Gehalt (Wildlachs, Avocado, Hühner­ei) können als Prävention von Mangelerkrankungen nützlich sein. Jedenfalls sollten wir das Vitamin D3 nicht aus den Augen lassen.»

Peter Schleiss, Drogist HF, Inhaber der Drogerie im Dorfgässli in Hünenberg

«Oft geht es auf Geschäftsreisen noch stressiger einher, als im normalen Berufsleben. Gerade deshalb ist es besonders wichtig auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Um unbeliebten Blähungen vor zu beugen, soll man schwere und fettige Malzeiten meiden und mehrere kleine, gut gewürzte Malzeiten pro Tag verteilen. Übermässiges Schlucken von Luft beim eiligen Essen bläht den Magen auch. Mit den Heilpflanzen-Tinkturen Wermut, Kamille, Fenchel, Tausendgüldenkraut, Erdrauch und Artischocke in einen Spray verarbeitet kann der Magen und in der Verdauung aufgebaut und gestärkt und die Blähung reduziert werden.»
 

 

Peter Schleiss Drogist HF, Inhaber der Drogerie im Dorfgässli in Hünenberg

«Jeder, der regelmässig wandern geht weiss, dass genügend trinken einer der wichtigsten Faktoren ist. Und sicher ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie auf eine kurze Tour aufgebrochen sind, aus der dann doch eine längere wurde. Deshalb ist es immer empfehlenswert, ein Wandergetränk dabei zu haben. Doch welches ist das beste Getränk? Sehr empfehlenswert ist schlicht und einfach Wasser, doch das Wichtigste ist, dass es uns schmeckt und wir auch gerne genügend trinken. Mein Favorit sind nicht saure Getränke, sondern natürliche Kräutertees ohne Koffein mit Verveine, Pfefferminze und vielen anderen durstlöschenden Kräuter. Egal was Sie trinken, einen Tipp wert sind die Schüsslersalze 3/5 und 7, welche jedem Getränk beigegeben werden können und den Geschmack nicht verändern. Diese Mischung gibt mehr Energie während der Wanderung und der Körper regeneriert sich erst noch schneller.»

Chantal Keller Drogistin HF, Inhaberin der Hertenstein Drogerie in Luzern

«Diabetiker dürfen natürlich auch entschlacken. Wichtig ist, dass die Produkte keinen Zucker enthalten. Sinnvoll ist eine Anregung der Niere,  Leber und Galle mit pflanzlichen Produkten. Für die Niere eignen sich Schachtelhalm, Birke oder Brennessel sehr gut. Löwenzahn, Mariendistel und Artischocke unterstützen den Leberstoffwechsel. Diese Pflanzen können als Tee, Tinktur oder spagyrische Essenzen über den Tag verteilt eingenommen werden. Damit die Giftstoffe ausgeschieden werden, empfehlen wir Ballaststoffe und zum Entsäuern des Körpers ein wohltuendes Basenbad. Dazu viel trinken und sich bewegen. Wer es mit dem Sport nicht so hat, nimmt täglich die Treppe anstelle des Lifts oder macht einen Abendspaziergang.»

Dominik Moll, Drogist HF, Inhaber der Drogerie Moll in Steinhausen

«Bei einer Saftwochenkur muss sich der Körper grundsätzlich umstellen, weil ihm nur noch flüssige Nahrung gegeben wird und dadurch der ganze Stoffwechsel angepasst wird. Kopfschmerzen können aus verschiedenen Gründen entstehen. Meistens aber bekommt man diese, weil keine Genussmittel konsumiert werden und die Leber und der ganze Verdauungsprozess sich umzustellen beginnen. Auch fehlen dem Körper Stoffe, die wir unbewusst eingenommen haben, z.B. in Fertiggerichten. Fallen plötzlich, so wie in einer Saftwoche, diverse Substanzen weg, die auf Gefässe wirken und stellt der Körper gleichzeitig seinen Stoffwechsel-Verdauungsprozess um, dann sind Kopfschmerzen oft vorprogrammiert. Darum ist es sehr wichtig, immer genügend zu trinken und gegebenenfalls Honig als schnellen, gesunden Energiespender in einen warmen Tee zu geben. Hilft dies zu wenig, dann ist das Schüsslersalz Nr. 7, zehn Stück pro Portion im warmen Wasser gelöst, der Helfer in der Not.»

Michael Moser, Drogist HF, Inhaber der Einsiedler Drogerie in Einsiedeln

«Man kann auch während anderen Jahreszeiten entschlacken. Da wir uns nach dem Winter oft träge, müde und energielos fühlen, ist der Frühling besonders gut geeignet. Die Jahreszeiten prägen den Rhythmus der Natur. Der Frühling steht für Blüte, Kraft, Wachstum & Neubeginn. Durch eine Entschlackung und Entgiftung des Körpers fühlen wir uns wieder fit, erholt und können ohne Frühjahrsmüdigkeit ins neue Jahr starten. Wichtig für eine umfassende Reinigung des Körpers ist, dass wir Pflanzen einsetzen, die Leber, Galle und das Harnsystem miteinbeziehen z.B. mit Birke und Löwenzahn. Es sollte darauf geachtet werden genügend zu trinken z.B. Stoffwechseltee mit dem Schüsslersalz-Trio 8, 9 und 10.»

Steffi Kuhnen, Drogistin HF, Geschäftsführerin Drogerie Flükiger in Hinwil

«Wenn man Hustentee warm trinkt, hat das zusätzliche positive Effekte wie zum Beispiel die bessere Aufnahme der Wirkstoffe im «warmen» Magen, da der Körper durch die Wärme generell zum Arbeiten angeregt wird. Dies äussert sich dann oft in Form von Schwitzen. Bei Huste-oder Erkältungskrankheiten ist Schwitzen wichtig und trägt zum schnelleren Abklingen der Symptome bei.»

Michael Moser, Inhaber der Einsiedler Drogerie in Einsiedeln

«Geniale Idee! Auf jeden Fall ist dies um Welten sinnvoller, als die überzuckerten, fettreichen mit Zusatzstoffen gespiken Produkte der Lebensmittelmultis! Superfood’s dienen nicht nur zum Stärken, sondern können jederzeit als Mahlzeit oder als Snack zwischendurch eingenommen werden. Unter den Begriff Superfood‘s fallen naturbelassene, vollwertige und ganzheitliche Lebensmittel, aus Bio-Anbau oder Wildwuchs, welche einen überdurchschnittlich hohen Gehalt an Vital-, Wirk- oder Nährstoffen enthalten.
Superfood’s wirken in der Regel antioxidativ, entzündungshemmend und regen die Funktion der Ausleitung- und Entgiftungsorgane an. Es gibt daher zur Prävention und zur Unterstützung bei Krankheit nichts Besseres als eine gesunde Ernährung aus vielen unterschiedlichen Superfood‘s, die sich gegenseitig in ihren Wirkungen unterstützen.
Bei Kindern speziell beliebt sind, Goji-, Physalis- oder Maulbeeren. Auch Chia Samen, Acai oder Camu-Camu Pulver zum Einrühren ins Müsli, Quark oder Joghurt. Oder wie wäre es mal anstelle eines Hot Dogs, zusammen mit ihren Kindern einen leckeren Green-Smoothies mit Gersten-resp. Weizengras, Moringa, Maca, frischen Brennnesseln und Hanfpulver zu mixen?»

Julius Jezenrniczky Drogist HF, Inhaber der Drogerie Süess in Wädenswil

«Diabetiker dürfen natürlich auch entschlacken. Wichtig ist, dass die Produkte keinen Zucker enthalten. Sinnvoll ist eine Anregung der Niere,  Leber und Galle mit pflanzlichen Produkten. Für die Niere eignen sich Schachtelhalm, Birke oder Brennessel sehr gut. Löwenzahn, Mariendistel und Artischocke unterstützen den Leberstoffwechsel. Diese Pflanzen können als Tee, Tinktur oder spagyrische Essenzen über den Tag verteilt eingenommen werden. Damit die Giftstoffe ausgeschieden werden, empfehlen wir Ballaststoffe und zum Entsäuern des Körpers ein wohltuendes Basenbad. Dazu viel trinken und sich bewegen. Wer es mit dem Sport nicht so hat, nimmt täglich die Treppe anstelle des Lifts oder macht einen Abendspaziergang.»

Dominik Moll, Drogist HF, Inhaber der Drogerie Moll in Steinhausen

Ein Grund für brüchige Nägel kann ein Vitamin und Mineralstoffmangel sein. Oft treten dabei zusätzlich Symptome wie Müdigkeit oder Einrisse der Mundwinkel auf. Präparate mit Biotin, Vitamin C, Eisen und Kalzium einzunehmen oder die Behandlung mit Schüsslersalzen wäre in diesem Fall die optimale Lösung.

Grundsätzlich gilt es den Kontakt mit Lösungsmittel oder starken Seifen zu meiden. Waschen Sie ihre Hände mit einer Rückfettenden Cremseife und verwenden Sie einen Acton freien Nagellackentferner. Ein gut gepflegter Nagel reisst weniger häufig ein. Um dies zu erreichen benutzen Sie am besten ein spezielles Nagelöl und gönnen Sie sich von Zeit zu Zeit eine Handmaske.

Laura Loretan, Drogistin HF, Geschäftsführerin der Drogerie Hergiswil in Hergiswil

Wenn sich der Zahnschmelz abnutzt oder sich das Zahnfleisch zurückzieht, liegt der empfindliche Zahnhals frei. Die Symptome sind: Schmerzempfindlichkeit bei heissen, kalten oder säurehaltigen Lebensmitteln und Getränken. Wichtig ist die Verwendung einer speziellen Zahnpasta gegen schmerzempfindliche Zähne, die Wirkstoffe wie Zinnfluorid oder Strontiumsalz enthält, um das Schmerzempfinden zu reduzieren. Als zusätzliche  Intensivpflege empfiehlt sich die tägliche Anwendung eines desensibilisierendes Gels oder einer Spülung. Hilfreich ist auch die Umstellung auf eine Ultraschallzahnbürste. Aus naturheilkundlicher Sicht helfen bei diesen oft chronischen Beschwerden sehr gut die Schüssler Salze.

Thomas Schwimbersky, Drogist HF, Inhaber der Drogerie Schwimbersky in Birsfelden

Wichtig ist eine besonders milde Reinigung. Dazu eignen sich Naturkosmetik-Produkte mit pflanzlichen Waschsubstanzen und beispielsweise Mandelöl, welches rückfettend wirkt. Von zu häufigem Baden oder Duschen raten wir ab, da dies die Haut austrocknet. Nach der Reinigung sollte die Haut mit einer Creme gepflegt werden. Produkte mit Ringelblumenextrakt wirken beruhigend und entzündungshemmend bei gereizter Haut. In der kalten Jahreszeit sollte die Gesichtshaut zusätzlich mit einer Fettsalbe vor der Kälte geschützt werden. Zur Nahrungsergänzung empfehlen wir die innerliche Gabe von Leinöl. 1-2 Teelöffel täglich unter die Speisen gemischt (z.B. ins Müesli) hilft die Haut von innen zu befeuchten.

Patrick Thurner, Drogist HF, Inhaber der Drogaria Surses in Savognin

«Um das Zahnfleisch wieder optimal durchbluten zu lassen sind Zahnpasten auf Salzbasis optimal. Diese Zahnpasten enthalten in der Regel auch noch zusätzlich ätherische Öle die die Grundbasis der Zahnpaste ergänzen und dem Zahnfleisch die nötige Unterstützung bieten. Weiter ist empfehlenswert die Zwischenzahnräume alle 2 Tage mit Zahnseide oder Interdentalbürsten zu reinigen um einer allfälligen Karies vorzubeugen. Mundspülungen ohne Alkohol können 2x täglich die Behandlung positiv unterstützen. Auf genügend Vitamin C in. Am besten in Retard Form sollte bei einem Zahnfleischrückgang immer geachtet werden. Abschliessend ist es wichtig mit einer weichen Zahnbürste die Zähne zu reinigen und gleichzeitig auch das Zahnfleisch mitmassieren.»
 

 

Michael Moser Drogist HF, Inhaber der Einsiedler Apotheke Drogerie In Einsiedeln

Der Fusspilz kann mit einer fungiziden pilzabtötenden Salbe behandelt werden. Die Anwendung sollte so lange durchgeführt werden, bis der Pilz nicht mehr zu sehen ist. Am besten noch zwei Wochen länger, da die Wurzeln des Pilzes nicht sichtbar sind. Um einen Wiederbefall zu verhindern, sollten die Füsse möglichst trocken gehalten werden. Beispielsweise mit Fusspuder und gut durchlüfteten Schuhen. Es ist ratsam, die Füsse nach dem Duschen vor allem zwischen den Zehen gut trockenzureiben oder gar zu föhnen. Während der Behandlung sollten alle Schuhe desinfiziert werden, um alle Pilzsporen zu beseitigen. Wichtig: Socken und Duschmatten bei mindestens 60 °C waschen oder mit einem desinfizierenden Waschmittel reinigen.

Sabrina Maier Drogistin HF, Geschäftsführerin der Sonnendrogerie in Gossau

Oft ist eine zu trockene Kopfhaut die Ursache. Meist trocknet die Haut durch äussere Einflüsse aus: zu häufiges Waschen, Duschen und übermässiges Föhnen. Auch ein Shampoo mit reizenden Inhaltsstoffen sowie das Tragen von Mützen oder Kappen strapazieren unsere Kopfhaut. Das Problem kann auch genetisch bedingt oder von der Witterung beeinflusst sein. Stresssituationen und Veränderungen im Hormonhaushalt lösen ebenfalls Trockenheit und Schuppenbildung aus. Wählen Sie sanfte Shampoos mit milden Tensiden. Ideal sind Produkte mit feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen, die die gereizte Kopfhaut wieder beruhigen. Gut geeignet sind Produkte mit Kräuterextrakten und natürlichen Ölen, wenn sie keine synthetischen Duftstoffe, Konservierungsmittel und Farbstoffe enthalten. Das Shampoo nicht zu fest einmassieren und gut ausspülen. Ratsam ist die Verwendung eines Kopfhautfluids oder einer Lotion. Am besten mit Hamamelisextrakt und Harnstoff (Urea). Täglich 1 bis 2 Mal direkt auf die Kopfhaut geben, einmassieren und nicht auswaschen. Nach ein paar Tagen ist das Jucken weg, und die Schuppenbildung lässt nach. 

Julius Jezerniczky Drogist HF, Inhaber der Drogerie Süess in Wädenswil

«In einem solchen Fall, macht es Sinn von innen wie aussen positiv auf den Nagel einzuwirken. Äusserlich empfehle ich eine intensive Nagelcreme. In der Nacht sollte eine dickere Schicht auftragen und mit einem Baumwollhandschuh eine Maske gemachen werden. Innerlich empfiehlt sich ein Präparat für starke Nägel. Dieses beinhaltet natürliche Quellen von Calzium und essentiellen Aminosäuren. In ein ausgewogenes Produkt gehört zudem gewisse B Vitamine, Silizium und Zink. Eine super Ergänzung ist eine passende Schüsslersalzmischung. Die besteht aus den Schüsslersalzen 1, 2, 11 und 21. ZU beachten gibt es, dass Nägel sehr langsam wachsen und daher eine Behandlungszeit von 3 Monaten wünschenswert ist.»

 

Simon Eberhart Drogist HF, Inhaber und Geschäftsführer der Park Drogerie in Rheinfelden

«Gewöhnliche Warzen sind gutartige, ungefährliche Hautwucherungen, die vor allem an den Händen und Füssen vorkommen. In der Regel werden sie von Viren ausgelöst und gehen mit einem schwachen Immunsystem einher. Vor allem Kinder sowie Menschen mit Resistenzschwäche leiden darunter. Die Übertragung von Warzen findet vorwiegend durch direkten Kontakt mit dem Virus im Schwimmbad oder in Turnhallen statt. Eine moderne Behandlungsmethode ist die Vereisung der Warze. Das Produkt ist in praktischen Dosierdosen in Ihrer Drogerie erhältlich. Aus meiner Erfahrung empfehle ich die innerliche Behandlung mit spagyrischen Naturheilmitteln, welche die körpereigenen Abwehrkräfte steigern. Die Inhaltsstoffe Schöllkraut, Lebensbaum, Bienenharzkitt, Schwalbenkraut und Stephanskorn wirken entgiftend und stärkend auf das Immunsystem.»

 

 

Thomas Roth Drogist HF, Inhaber der Drogerie Roth in Meilen

«Nehmen Sie einen Entwirr-Spray zur Hand und sprühen Sie diesen grosszügig auf die verknoteten Stellen. Dabei handelt es sich um Conditioner, die pflegend und glättend auf die Haare wirken und nicht ausgewaschen werden müssen. Arbeiten Sie sich mit einem grobzackigen Kamm Zentimeter für Zentimeter von den Spitzen nach oben. Halten Sie gleichzeitig die entsprechenden Haare am Haaransatz fest, damit es für Ihre Tochter nicht schmerzhaft wird. Mein Tipp: Verwenden Sie ein mildes, pflegendes Shampoo und nach jedem Waschen eine Spülung – dann wird das Bürsten zur Freude.»

Chantal Keller Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Hertenstein in Luzern

«Damit die Füsse auch im Winter nicht übermässig kalt werden ist nebst gutem Schuhwerk und passenden Socken die unbedingt nicht nur aus Baumwolle sein sollten eine optimale Durchblutung wichtig.
Morgens nach dem Aufstehen als erstes die Wadenmuskelpumpe aktivieren in dem man den Zehenstand macht. Begleitend dazu jeweils Morgens und Abends warm-kalte Wechselduschen machen und 2x wöchentlich eine Rosmarin Fussbad machen. Als Zusatztherapie eignet sich wunderbar die Salbe Nr. 8 von Schüssler. Sie ist sehr gut verträglich und Duftneutral und bringt rasch die Durchblutung wieder in Schwung.
Und nicht vergessen: genügend trinken!»
 

 

Michael Moser Drogist HF, Inhaber der Einsiedler Apotheke Drogerie in Einsiedeln.

«Wichtiger Bestandteil der Hautpflege ist die richtige Gesichtsreinigung, welche schonend und nicht austrocknend sein sollte. Um die trockenen Hautschüppchen zu entfernen und so die perfekte Ausgangslage für die kommende Pflege vorzubereiten eignet sich ein Enzympeeling. Spezielle Seren oder auch Haut-Öle, die vor Tages- oder Nachtpflege aufgetragen werden, befeuchten die Haut in der Tiefe. Die passenden Cremen und Masken sind Balsam für die trockene Haut. Für die gesunde Haut von innen empfiehlt es sich Omega Fettsäuren einzunehmen. Schüssler Salze Nr.1, 8 & 11 bieten eine gute Unterstützung für die Hautpflege und genügend Wasser trinken ist die Grundvoraussetzung für gesunde Haut.»
 

 

Simone Delay Drogistin HF, Inhaberin / Geschäftsführerin der Drogerie Parfümerie Küsnacht in Küsnacht

«Gegen entzündete und schmerzende Fersenrisse hilft ein spezielles Fersenriss­pflaster. Dieses verschafft eine sofortige Schmerz- und Drucklinderung. Es hält die Haut feucht, weich und unterstützt somit den Heilungsprozess. Es haftet mehrere Tage, dabei ist wichtig, dass vorgängig keine Salben usw. aufgetragen werden.
Eine Kombination mit den Schüsslersalzen Nr. 1 Cal­cium fluoratum, das speziell gegen Schwielen, Hornhaut und Fersenrisse hilft und der Nr. 3 Ferrum phosphoricum, das Entzündungen lindert, sollte zusätzlich eingenommen werden. Je dreimal täglich 2 Tabletten lutschen.
Die beiden Schüsslersalze eignen sich auch bestens als Fussbad. Dafür je 10 Tabletten in Wasser auslösen.»

Steffi Kuhnen, Drogistin HF, Geschäftsführerin der Drogerie Flükiger in Hinwil

«Ein UV-Schutz für die Haare wirkt auf jeden Fall gegen zusätzliches Austrocknen durch die Sonne. Es gibt verschiedene Sprays, speziell geeignet für die Haare und die Kopfhaut, welche nicht fetten und neben dem UV-Schutz auch Feuchtigkeit spenden und pflegende Eigenschaften haben. Oft liegt das Problem von trockenem  Haar nicht alleine bei der Sonne. Diverse andere negative Einflüsse wie zu stark entfettende Shampoos, zu heisses Föhnen und einseitige Ernährung, aber auch Umweltfaktoren wie Wind oder Salzwasser können die Haar-struktur stark austrocknen. Menschen mit lockigem Haar haben von Natur aus eine sehr trockene Haarfaser und müssen ihre Haare daher intensiver pflegen. Wir führen speziell für trockenes Haar ganze Pflegelinien mit wertvollen Pflanzenölen, welche intensiv pflegen und schützen.»

Irene Estermann Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Balance in Malters

«Es gibt heute in unserem Sortiment hervorragende Deos ohne Aluminium. Bei einer normalen Schweissausdünstung bleibt man trocken und es entsteht auch keine Geruchsbildung. Personen, welche an einer extremen Nässe unter den Armen, an den Füssen und Händen leiden, sollten sich in ihrer Drogerie oder Apotheke beraten lassen. Man kann ohne Weiteres die alufreien Deos benützen, sollte aber mit zusätzlichen Entschlackungsmethoden, wie Basenpulver, Basenbädern oder sonst geeigneten Reinigungskuren arbeiten. Solche Kombinationen sind sehr effizient und das übermässige Schwitzen ist nach etwa vier bis sechs Wochen vorbei. Bei alufreien Deos in Sprayform gibt es auch viel weniger Verfärbungen auf den Textilien.»

Roland Wagner Drogist HF, Inhaber der Alpstein Drogerie in St. Gallen

«Die beste Blasenbehandlung ist die Vorbeugung: Wanderer tragen am besten unter der dicken Socke einen feinen Strumpf, um Reibung und Druck zu vermeiden. Wenn der Schuh drückt, sind Compeed Blasenpflaster die erste Wahl. Diese können vorbeugend oder während der Wanderung auf Blasen geklebt werden. Am besten halten die Compeed Pflaster auf gründlich gewaschenen Füssen, die gut getrocknet – am besten trockengeföhnt – wurden. Wer eine Blase nicht abwenden kann dem empfehle ich Similasan-Spray gegen Verbrennungen – diesen alle halbe Stunde auf die Blasenregion aufsprühen, dann steht der Wanderung am nächsten Tag nichts im Wege. Blasen wenn möglich nicht aufstechen, die Heilung dauert länger.»

Claudio Rütimann Drogist HF, Inhaber der Drogerie Rütimann Hausen am Albis

«Wie gut Sie ätherische Öle in Naturkosmetik vertragen, kann ich Ihnen nicht sagen. Es gilt zu bedenken, dass ätherische Öle stark wirk­same Substanzen aus Pflanzen sind. Wobei bei der Art der Wirkung und auch deren ­Stärke unterschieden werden muss. So wirkt das ätherische Öl z.B. von Lavendel sehr stark hautberuhigend und wundheilend (auch bei Insektenstichen), während das des Wacholders anregend und wärmend wirkt. In der ­Naturkosmetik wird höchster Wert auf Verträglichkeit gelegt und vor diesem Hintergrund werden die ätherischen Öle und deren Dosierung ausgewählt, um ein ­optimales Verhältnis von ­Wirkung und Verträglichkeit zu erhalten. Lassen Sie sich beraten und Proben zum Testen geben.»

Patrick Seiz, Drogist HF, Inhaber der Drogerie Seiz in Buchrain

«Keine Angst, die heutigen ­Texturen fühlen sich sehr angenehm und geschmeidig an. Für die Umstellung von konventioneller Kosmetik auf ­Naturkosmetik benötigt die Haut etwas Zeit. Wer ihr diese Zeit gibt, wird mit einem ­spürbar neuen Hautgefühl ­belohnt. Naturkosmetik ­verfolgt die Philosophie, die ­Eigenaktivität der Haut wieder zu stärken, um sich selber ­gesund zu erhalten.
Neben der Anwendung einer Creme ist auch die Reinigung ein wesentlicher Teil der Pflege. Nur so kann die Creme ihre Eigenschaften optimal entfalten. Lassen Sie sich in Ihrer auf Naturkosmetik spe­zialisierten Drogerie beraten und Sie finden bestimmt die passenden Produkte, damit Sie sich in Ihrer Haut richtig wohlfühlen.»

Irene Estermann, Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Balance in Malters

«Grundsätzlich ja, es gibt jedoch auch in der Naturkos­metik Inhaltsstoffe, welche nicht 100% biologisch ab­baubar sind, aber diese stammen aus der Natur und richten keinen Schaden an. Natur­kosmetik ist sicher unproblematischer als herkömmliche Kosmetika. Dies gilt insbe­sondere auch für Zahnpasten und Seifen. Ich würde Ihnen empfehlen, die Kosmetika auf dem Maien­säss nur zurückhaltend ein­zusetzen und bei Unsicherheit die Abbaubarkeit der einzelnen Inhaltsstoffe nach­zuschlagen oder nach­zufragen. Geniessen Sie Ihre Ferien auf dem Maiensäss.»

Patrick Thurner, Drogist HF, Inhaber der Drogaria Surses in Savognin

«Natur-Shampoos sind frei von Silikonen, Erdöl- Rohstoffen, synthetischen Farb-, Duft- und Konservierungsmitteln. Die Waschsubstanzen stammen aus pflanzlichen Roh­stoffen, die Schaumentwicklung ist geringer. Dies sagt jedoch nichts über die Reinigungskraft aus. Schmutz und überschüssiges Fett werden optimal entfernt. Dank der ­natürlichen Inhaltsstoffe ­werden die Haare nicht so stark entfettet. Zudem wird bei den Inhaltsstoffen gänzlich auf Silikone verzichtet. ­Silikone in herkömmlichen Shampoos machen das Haar ­geschmeidig. Sie reichern sich jedoch im Haar an, es wird schlapp und schwer. ­Natur-Shampoos reinigen die Haare viel schonender und nachhaltig gesünder.»

Angela Krämer, Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Krämer in Bülach

«Fusspilz kann generell mit einer guten Pflege der Füsse vorgebeugt werden. Dies bedeutet, die Füsse nach dem Duschen oder dem Baden gut abzutrocknen und anschliessend reichhaltig mit einer Creme zu pflegen. Natürliche Cremegrundlagen mit Rosmarin und Thymian wirken stärkend auf die Haut und deren Durchblutung und beugen einem Befall der lästigen Pilzkulturen vor. Wenn trotz einer guten Prophylaxe die Haut gleichwohl gerötet ist und sich zwischen den Zehen leichte Wunden bemerkbar machen, sollten diese mit einem Fussbad, das Teebaumöl und hochwertiges Meersalz enthält und einem Spray gegen Fusspilz behandelt werden. Treten die Beschwerden immer wieder auf, sollte das Immunsystem mit Hilfe von Schüsslersalzen oder Mittel aus der Homöo- oder der Isopathie unterstützt werden.»

Martin Riesen, dipl. Drogist HF, Inhaber der Drogerie Riesen in Wichtrach und Riggisberg

«Im Sommer ist es besonders wichtig, die Haut mit einer guten Sonnencreme zu schützen. Das Sonnenschutzmittel verhindert einen Sonnenbrand und schützt die Haut vor Altersflecken. Aus diesen Gründen sollte unter ein Make-up ohne Lichtschutzfaktor zwingend ein Sonnenschutz aufgetragen werden. In einigen Tagescremen und Make-ups ist ein Schutz integriert. Dies ist ausreichend für Personen, welche sich nur kurz im Freien aufhalten, etwa um morgens ins Büro zu gehen oder Einkäufe zu machen. Wer sich für längere Zeit im Freien aufhält, sollte unter dem Make-up noch einen Sonnenschutz auftragen. Grundsätzlich wird ein Lichtschutzfaktor 30 empfohlen.»

Nadja Rüdisühli, dipl. Drogistin HF,
Geschäftsführerin der Parsenn Drogerie in Küblis

Nadja Rüdisühli, dipl. Drogistin HF, Geschäftsführerin der Parsenn Drogerie in Küblis

«Rund dreissig Prozent der zu reinigenden Zahnfläche sind die Zwischenräume. Mit der Zahnseide ist es schwierig oder gar unmöglich, die ganzen Ablagerungen zu entfernen. Besser ist es, Zahnzwischenreinigungsbürsten zu verwenden, welche feine Borsten besitzen und in der Mitte mit einem speziellen Chirurgenstahl ausgerüstet sind. Denn so kann optimal Seitenzahnkaries, Entzündungen und Parodontitis entgegengewirkt werden. Am besten reinigt man ein- bis zweimal täglich die Zähne damit. Am Anfang braucht es etwas Übung mit der Anwendung, doch mit der Zeit ist dies eine Sache weniger Minuten. Diese Bürsten sind in diversen Grössen erhältlich, damit jeder für seine Zähne die optimalen findet.»

Annette Würsch Drogistin HF, Puls Apotheke Drogerie Hinwil

«Ganz grundsätzlich sollte zuerst der Sonnenschutz aufgetragen werden. Warten Sie danach mindestens 20 Minuten, damit die Sonnencreme gut einziehen kann. Erst danach wird der Insektenschutz darüber aufgetragen. So erlangen Sie einen optimalen Schutz. Je nach Marke und Wirkstoff wirken Insektenschutzmittel verschieden lang. Das Produkt sollte dem Reiseziel, Alter und Verwendungszweck angepasst sein. Fragen Sie in Ihrer Drogerie oder Apotheke nach Ihrem optimalen Insektenschutz. Bitte beachten Sie, dass Wasserkontakt, Sport oder eine hohe Luftfeuchtigkeit die Wirksamkeit des Insektenschutzes verkürzen und Sie ihn regelmässig nach Bedarf wieder auftragen sollten.»

Chantal Keller Drogistin HF, Geschäftsführerin der Hertenstein Drogerie in Luzern

«Das Wichtigste ist, dass Sie wenn möglich immer eine Kopfbedeckung tragen. Bitte achten Sie hier auf die Materialien, es gibt spezifische Bekleidung mit integriertem UV-Schutz. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, den Haarboden mit einem Sonnenschutz in Form eines Sprays einzusprühen, denn so entstehen keine Sonnencreme-Rückstände. Dabei ist es wichtig, dass Sie ihn mindestens 30 Min. bevor Sie an die Sonne gehen anwenden und danach regelmässig erneuern, weil man am Kopf oder unter einer Kopfbedeckung oftmals schwitzt. Sollte Ihr Scheitel trotz dieser Massnahmen verbrennen, hilft ein reines Aloe-Vera-Gel innert kurzer Zeit, die Rötung zu reduzieren und verhindert eine zu starke Abschuppung der überstrapazierten Haut im Scheitel.»

Michael Moser Drogist HF, Inhaber der Einsiedler Drogerie in Einsiedeln

«In den Sommermonaten können die Sonne und chloriges Wasser in den Schwimmbädern das Haar oft extrem austrocknen. Es wirkt glanzlos und strohig. Als Erstes gilt es, den Haaren einen guten Schutz gegen das Austrocknen in der Sonne zu bieten. Hierfür gibt es Produkte, die auf das Haar aufgesprüht werden können. Oft reicht ein pflegendes Shampoo nicht aus, um Ihre Haarpracht zum Glänzen zu bringen. Verwenden Sie deshalb nach jeder Haarwäsche eine Pflegespülung. Gerade bei mittellangen bis langen und chlorierten Haaren ist dies enorm wichtig. Zusätzlich kann man Masken, Conditioner oder Öle verwenden. Je nach Haartyp kann man Ihnen Ihre optimale Pflege zusammenstellen.»

Jolanda Zürrer, eidg. dipl. Drogistin HF, Geschäftsführerin der Drogissa Drogerie in Amriswil

«Viele Naturkosmetik Linien bieten hervorragende Alternativen zu den klassischen Abschminkprodukten. Wichtig ist grundsätzlich, dass man beim Abschminken der Augen behutsam vorgeht. Idealerweise gibt man die Produkte auf einen Wattepad und legt diesen für kurze Zeit auf die geschlossenen Augen, dann in Richtung Wange mehrmals abstreifen. Energisches Reiben sollte vermieden werden, da die Wimpern brechen und das Abschminkprodukt in die Augen gelangen könnte. Falls Sie Wasserfesten Mascara benutzen, muss das Abschminkprodukt einen hohen Anteil öliger Inhaltsstoffe aufweisen und die Einwirkzeit beträgt etwas länger. Achten Sie auch beim Kauf der Schminkprodukte auf Qualität und Inhaltsstoffe.»

 

Andrea Peng Drogistin HF, Geschäftsführerin der Parsenn Drogerie in Schiers​

«Die Naturkosmetik bietet hervorragende Substanzen um einen Trockenheitsjuckreiz äusserlich zu behandeln. Pflanzliche Erzeugnissen wie Aloe Vera Saft, Jojoba oder Macadamianussöl berücksichtigen die Komplexität der Haut. Einerseits erhält sie eine schnelle Befeuchtung der oberen Hautschichten. Andererseits wird auf die Dauer eine nachhaltige Aufbesserung der Lipidschicht sowie eine verbesserte Barriere Leistung erzielt. Rötungen und jucken der Haut können ebenfalls effizient angegangen werden. Wässrige Auszügen aus der Zaubernuss sowie ätherischen Öle aus der Kamille Blau, dem Lavendel oder der Damaszener Rose wirken ähnlich einer SOS Mischung. Reizungen verschwinden und die Haut findet wieder zur eigenen Balance zurück.»

 

 

Patrick Hefti Drogist HF, Inhaber der Albisdrogerie in Langnau am Albis

«Um ein Peeling, welches man am Abend vor der Rasur verwendet, kommt kein Mann herum, der mit eingewachsenen Barthaaren zu kämpfen hat. Es entfernt abgestorbene Hautschuppen und reinigt den Haarfollikel. Vor der Rasur sollte das Gesicht gut gereinigt werden. Mit einem Toner nach der Reinigung stellen sich die Barthaare auf und lassen sich gründlicher rasieren. Durch das Verwenden einer Rasiercreme oder einem Rasiergel und saubere Klingen können eingewachsenen Barthaare reduziert werden. Auch zu beachten ist, die Rasur in Wuchsrichtung der Haare. Die Verwendung eines pflegenden Aftershaves nach der Rasur verhindert ein weiteres Einwachsen der Haare da es die Barthaare weich hält.»

Pascal Fischer Drogist HF, Geschäftsführer der Toggenburg Drogerie Abderhalden in Wattwil

«Das wichtigste ist bei der Veranlagung oder beim Auftreten von Pigmentverschiebungen, dass man einen hohen Sonnenschutz verwendet wenn man die Sonne geniessen möchte, dies natürlich mit Mass. Sicher sinnvoll ist es auch eine Tagespflege mit einem Lichtschutzfaktor zu verwenden. Auch für die Handpflege gibt es Produkte, welche eine Lichtschutzfaktor enthalten und die Flecken reduzieren.
Auch die Naturkosmetik hilft die Pigmentflecken zu reduzieren und auch vorzubeugen. Exklusive Leitwirkstoffe aus der Aloepflanze und deren Blütennektar mit hohem antioxidativer Wirkung vermindern Pigmentstörungen sowie deren Neuentstehung und stimulieren die Kollagensynthese und festigen damit das Gewebe.
Gerne beraten wir Sie in Ihrer Drogerie über die Aloe Naturkosmetik Linie.»

Katja Moser Drogistin HF, Mitinhaberin der Apotheke Drogerie Hirsig in Thalwil

«Um Rötungen zu verhindern ist es wichtig, nur in eine Richtung zu depilieren und nicht zu viel Druck auszuüben. Optimal ist es, die Haut im Voraus mit einem Kühlbeutel, der im Gefrierfach aufbewahrt wird, zu kühlen. So wird die Schmerzempfindung reduziert, und  durch die verminderte Durchblutung entstehen weniger Entzündungen. Sind diese bereits vorhanden, ist es wichtig, die Haut zu beruhigen. Dafür eignen sich Aloe-Vera-Produkte in Gelform (z.B. von SantaVerde). Durch die feuchtigkeitsspendende und kühlende Wirkung wird die Haut schneller beruhigt.»

Conny Galliker-Husmann, dipl. Drogistin HF, Geschäftsführerin der Drogerie Moll in Hochdorf

«Auf Grund der kalten Jahreszeit, den geheizten Räumen und der tiefen Luftfeuchtigkeit leidet die Haut stark unter Trockenheit bis hin zu den schmerzhaften Fingerrissen. Eine intensivere Pflege der Hände ist unabdingbar. Die Wahl einer guten Handcreme, auf Basis einer natürlichen Grundlage, hat Priorität. Diese natürlichen Öle und Wachse vermögen in die Haut einzuziehen und nähren intensiv. Verstärken Sie die Wirkung zusätzlich indem Sie die Creme abends dick auftragen und über Nacht Baumwollhandschuhe tragen. Spezielle Fingerrisspflaster richtig angewendet, halten bis zu 72 Stunden und sorgen für rasche Abheilung und Schmerzlinderung. Wenn Sie generell unter trockener Haut und Schleimhaut leiden, empfiehlt sich eine Kur mit Nachtkerzen-, Sanddorn- oder Leinölkapseln.»

 

Angela Krämer Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Krämer in Bülach

«Eine juckende und trockene Kopfhaut im Herbst und Winter tritt häufig auf. Meist sind die Ursachen klimatisch bedingt. Heizen wir unsere Wohnräume vermehrt, so wird die Luft und somit auch unsere Haut trockener. Die natürliche Schutzschicht der Haut wird spröde und rissig, die natürliche Hautfeuchtigkeit tritt aus. Die Folgen sind ein Spannungs- und Trockenheitsgefühl, Juckreiz, sowie manchmal auch Schuppen. Behandeln Sie diese Beschwerden mit speziell dafür entwickelten Haarpflege-Produkten aus dem Fachhandel. Waschen Sie die Haare nicht zu häufig und nur mit rückfettenden Shampoos. Ich empfehle zusätzlich eine Lotion mit juckreizstillendem und hautberuhigendem Polidocanol. Verwenden Sie Stylingprodukte sparsam. Trinken Sie viel! Eine gleichzeitige Einnahme von Leinöl, auch in Kapseln, hilft die Haut von «innen» zu pflegen.»

Dieter Kaufmann, Inhaber der Drogerie Kaufmann in Gränichen

«Schneidender Wind, kalte Temperaturen und wohlig warm geheizte Räume – dieser Wechsel strapaziert unsere Haut während der Wintermonate. Darauf reagiert diese mit Trockenheit und Reizungen. Die Haut juckt unangenehm und kann gerötet und schuppig sein. Das Wichtigste ist, die Haut während dieser Zeit gut mit Pflege zu versorgen. Lotionen und Cremes mit natürlichen, wertvollen Ölen und/oder Urea sind dafür besonders gut geeignet. Wenn sie unter Ausschlägen leiden, könnte auch eine Lotion, angereichert mit Cardiospermum, sinnvoll sein. Zusätzlicher Tipp: Vergessen Sie nicht, Ihre Haut 1–2 mal wöchentlich vor dem Eincremen mit einem Peeling zu verwöhnen. Dies wirkt oft schon Wunder.»

Bettina Mühlemann, Geschäftsführerin der Drogerie Pieren in Egg

Wichtig ist eine besonders milde Reinigung. Dazu eignen sich Naturkosmetik-Produkte mit pflanzlichen Waschsubstanzen und beispielsweise Mandelöl, welches rückfettend wirkt. Von zu häufigem Baden oder Duschen raten wir ab, da dies die Haut austrocknet. Nach der Reinigung sollte die Haut mit einer Creme gepflegt werden. Produkte mit Ringelblumenextrakt wirken beruhigend und entzündungshemmend bei gereizter Haut. In der kalten Jahreszeit sollte die Gesichtshaut zusätzlich mit einer Fettsalbe vor der Kälte geschützt werden. Zur Nahrungsergänzung empfehlen wir die innerliche Gabe von Leinöl. 1-2 Teelöffel täglich unter die Speisen gemischt (z.B. ins Müesli) hilft die Haut von innen zu befeuchten.

Patrick Thurner, Drogist HF, Inhaber der Drogaria Surses in Savognin

Die Naturheilkunde bietet sehr vielseitige Möglichkeiten. Spagyrische Essenzen, Schüssler Salze oder Teemischungen können zur Stärkung des Körpers und zur Verbesserung der Schlafqualität angewendet werden. Hafer und Taigawurzel sind in solchen Situationen grossartige Helfer, da sie nicht nur den Körper, sondern auch die Nerven stärken. Planen Sie sich auch bewusst Zeit für sich ein wenn Ihr Baby schläft und nützen Sie diese Zeit nicht nur, um den Haushalt auf Vordermann zu bringen. Trinken Sie eine Tasse ihres Lieblingstees, lesen Sie ein Kapitel aus einem spannenden Buch, machen Sie sich ein entspannendes Bad oder legen Sie sich einfach mal mit dem Kind zum Mittagsschlaf hin.

Deborah Grogg, Drogistin HF, Geschäftsführerin Drogerie Nagel Naturathek in Solothurn

Hämorrhoiden haben meist zwei Ursachen:

1. Erhöhter Druck auf den Mastdarm. Der kann durch eine Schwangerschaft und/oder immer hartes Pressen beim Stuhlen entstehen. Deshalb auf einen weichen Stuhl achten, der ohne Pressen rauskommt.

2. Eine Schwäche der Venengefässe (Bindegewebe). Wer auch an Ödemen und schweren Beinen leidet, sollte die Venen von innen stärken, unterstützend auch von aussen. Naturheilkundlich steht eine Stauung im Blutsystem zur Leber als Ursache im Raum.

Ein Beratungsgespräch klärt ab, welche Ursachen bei Ihnen wie stark mitwirken. Danach kann Ihnen eine entsprechende individuelle Therapie mit natürlichen Mitteln empfohlen werden. 

Patrick Seiz Drogist HF, Inhaber der Drogerie Seiz in Buchrain

«Kinderhaut ist dünner und empfindlicher: Die Anwendung der richtigen Menge des Pflegeproduktes ist von grosser Bedeutung. Für das Duschen eignet sich eine seifenfreie, pH- neutrale (bzw. leicht saure) Waschemulsion mit milden Tensiden sowie Produkte aus der Natur. Alle Pflegeprodukte sollten dermatologisch geprüft sein und möglichst wenige, gut verträgliche (hypoallergene) und hochwertige Inhaltsstoffe enthalten. Wer will, kann dem Badewasser etwas Öl beigeben, welches dann anschliessend nur leicht abgetupft wird. Auch kann man milde Badezusätze oder gar Kleie-Säcke, welche beruhigend sind und die empfindliche Haut mit Feuchtigkeit versorgen, verwenden. Bei sehr trockener, ekzemanfälliger Haut verhelfen übrigens auch Nachtkerzenöl-Kapseln die Haut zu stärken und zu regenerieren. Für die sofortige Linderung gibt es verschiedene Cremen, welche Sie lokal auf das Ekzem auftragen können.»
 

 

Simone Delay Dipl. Drogistin HF, Inhaberin / Geschäftsführerin der Drogerie Parfümerie Küsnacht in Küsnacht

«Zum Aufbauen des Darms eignen sich Präparate mit Milchsäurebakterien sehr gut. Symbiolact oder Burgerstein Biotics G sind beispielsweise Produkte, die genügend solcher Milchsäurebakterien enthalten, um dem Darm beim Aufbau einer gesunden Bakterienflora wirklich zu helfen und dadurch die Stuhlqualität zu normalisieren. Dazu empfehle ich Ihnen einen Spagyrik Spray. Eine Mischung aus Pflanzen wie Okoubaka, Chinarinde und Holunder sowie der wertvollen Substanz Propolis hilft Ihrem Jungen einerseits den Darm aufzubauen und andererseits das ganze Immunsystem zu stärken, damit er nicht mehr so anfällig für Infektionen ist.»
 

 

Annina Escher Drogistin HF, Geschäftsführerin der Puls Apotheke Drogerie in Hinwil

«Gewöhnliche Warzen sind gutartige, ungefährliche Hautwucherungen, die vor allem an den Händen und Füssen vorkommen. In der Regel werden sie von Viren ausgelöst und gehen mit einem schwachen Immunsystem einher. Vor allem Kinder sowie Menschen mit Resistenzschwäche leiden darunter. Die Übertragung von Warzen findet vorwiegend durch direkten Kontakt mit dem Virus im Schwimmbad oder in Turnhallen statt. Eine moderne Behandlungsmethode ist die Vereisung der Warze. Das Produkt ist in praktischen Dosierdosen in Ihrer Drogerie erhältlich. Aus meiner Erfahrung empfehle ich die innerliche Behandlung mit spagyrischen Naturheilmitteln, welche die körpereigenen Abwehrkräfte steigern. Die Inhaltsstoffe Schöllkraut, Lebensbaum, Bienenharzkitt, Schwalbenkraut und Stephanskorn wirken entgiftend und stärkend auf das Immunsystem.»

 

 

Thomas Roth Drogist HF, Inhaber der Drogerie Roth in Meilen

«Nehmen Sie einen Entwirr-Spray zur Hand und sprühen Sie diesen grosszügig auf die verknoteten Stellen. Dabei handelt es sich um Conditioner, die pflegend und glättend auf die Haare wirken und nicht ausgewaschen werden müssen. Arbeiten Sie sich mit einem grobzackigen Kamm Zentimeter für Zentimeter von den Spitzen nach oben. Halten Sie gleichzeitig die entsprechenden Haare am Haaransatz fest, damit es für Ihre Tochter nicht schmerzhaft wird. Mein Tipp: Verwenden Sie ein mildes, pflegendes Shampoo und nach jedem Waschen eine Spülung – dann wird das Bürsten zur Freude.»

Chantal Keller Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Hertenstein in Luzern

«Verwenden Sie natürliche Nasentropfen resp. Koch- und Meersalzwasserprodukte.Diese haben einen leicht abschwellenden sowie lösenden Effekt auf Verkrustungen und zähen Schleim. Entfernen Sie den Schleim mit einem Nasenpümpchen mit Mundsauger. Innerlich empfehlen wir passende homöopathische oder spagyrische Mittel. Wunderbar funktioniert auch ein Engelwurz-Balsam, aufgetragen auf die Nasenflügel. Als Hausmittel platzieren Sie eine zerhackte Zwiebel in einem Taschentuch ausserhalb der Reichweite des Kindes. Ein leicht erhöhter Oberkörper beim Liegen lässt den Schleim besser abfliessen. Vermeiden Sie überhitzte Schlafräume sowie eine trockene Raumluft, und lassen Sie das Kind viel trinken.»

Dieter Kaufmann Drogist HF, Inhaber der Drogerie Kaufmann in Gränichen

«Kontrollieren Sie Strähne für Strähne die Haare von Ihrem Kind. Dazu verwenden Sie einen Läusekamm. Zur Vorbeugung für die ganze Familie können Sie ein Weidenrindenshampoo und spezielle Sprays verwenden. Bei einem Befall beginnen Sie umgehend mit der Behandlung. Es gibt natürliche oder synthetische Wirkstoffe. Wichtig ist, dass Sie sich an die Anwendungshinweise und Einwirkdauer des Produktes halten und allenfalls die Anwendung wiederholen. Informieren Sie die Schule und das Umfeld. Läuse werden über engen Körperkontakt übertragen. Sie wandern - sie können nicht hüpfen! Eine Übertragung über Gegenstände (Mützen, Kissen) ist sehr unwahrscheinlich.»

Regula Küchler Drogistin HF der Viva Drogerie Krummenacher in Buochs

«Es empfiehlt sich eine sanfte, kreisende Massage der betroffenen Stelle mit Calcium-phosporicum-D6-Salbe, Johanniskrautöl oder Arnikasalbe. Die Zuwendung von Mama oder Papa tröstet die meisten Kinder schnell über die Schmerzen hinweg. Manche Kinder empfinden Kälte durch einen Kühlbeutel als angenehm, andere reagieren besser auf Wärme – am besten probieren Sie aus, was Ihr Kind mag. Innerlich helfen Calcium-phosphoricum-D6-Tabletten, welche den Aufbau von Knochen, Sehnen und Bändern unterstützen.»

Manuela Tanner Drogistin HF, Geschäftsführerin der Drogerie Aeberhard in Bad Zurzach

«Um eine Schüssler Mineralstofftablette herzustellen, benötigt man Milchzucker und Weizen- oder Kartoffelstärke. Milchzucker wie auch Stärke wird im Mund von Bakterien zu schädlichen Säuren umgewandelt, die den Zahnschmelz angreifen. Gerade im Schlaf ist der reinigende Speichelfluss vermindert und somit auch die erhöhte schädliche Säurebildung möglich und insbesondere, wenn man wie bei den Schüssler Salzen die Tabletten im Mund zergehen lässt. Aus diesem Grund rate ich von der Einnahme von Schüssler-Tabletten nach dem Zähneputzen ab. Wenn nach dem zu Bett gehen trotzdem Medikamente eingenommen werden sollten, kann auf homöopathische Xylith-Globuli oder spagyrische Essenzen zurückgegriffen werden.»
 

 

Stephan Savoy Drogist HF, Inhaber der Drogerie Savoy in Zürich

«Ich empfehle folgende 8 Mittel, um die wichtigsten Sommersymptome abzudecken: Aconitum: Akut bei Schreck und Angst, Fieber über 38,5 Grad, Schmerzzuständen, Koliken, beim Anfang einer Erkältung, bei trockenem Husten Apis: Insektenstiche, stechende Halsschmerzen. Arnica: Verletzungen aller Art, Muskelkater. Arsenicum alb.: Brechdurchfall. Belladonna: Fieberzustände, pulsierende Schmerzen und Entzündungen mit Hitze und Rötung.Cocculus: Reiseübelkeit. Ledum: Insektenstiche, Tierbisse. Nux vomica: Kopfschmerzen, Katerstimmung. Die Mittel empfehle ich Ihnen in einer C-30-Potenz. Akut: Stündlich 7 Globuli einnehmen, bis eine Besserung eintritt, danach 1 bis 3 x täglich 7 Globuli bis zur vollständigen Genesung.»

Beat Flükiger dipl. Drogist HF, Inhaber der Drogerie Flükiger in Hinwil

«Die Auswahl an Mitteln für die Konzentrationsförderung bei Kindern ist sehr vielfältig. Beispielsweise fördern Bachblütenmischungen aus dem Wallis das logische und mathematische Verständnis, stärken das Gedächtnis und das Lernen gelingt schneller und fällt einem leichter. Diese Mischungen gibt es für Kinder auch ohne Alkohol. Präparate mit hochkonzentriertem, reinem Fischöl mit hohem Anteil an der Omega-3-Fettsäure DHA können für die Entwicklung des Gehirns eingenommen werden und fördern so die Konzentrationsfähigkeit. Eine weitere Möglichkeit bietet eine spagyrische Mischung mit stärkenden Pflanzen wie Hafer, Taigawurzel und Yohimberinde gemeinsam dem hirndurchblutungsfördernden Ginkgo.»

Angi Krämer Drogistin HF, Inhaberin der Drogerie Krämer in Bülach

«Die akute Mittelohrentzündung ist beim ersten Mal ein bedrohliches Bild: Plötzlich schreiendes, schmerzverzerrtes Kind, die Hand oft am schmerzenden Ohr, kaum zu beruhigen, oft mit Fieber, der Allgemeinzustand verschlechtert sich rapide. Das wichtigste von allem ist Ruhe bewahren. Für mich ist die erste Massnahme die Schmerz- und Fieberhemmung, wo ich auf Paracetamol in geeigneter Form zurückgreife. Gleichzeitig gebe ich Ohrtropfen, am liebsten homöopathische, weil die am schnellsten wirken. Zusätzlich gebe ich homöopathische Chamomilla-Globuli – alle 5 bis 10 Minuten bis eine Besserung eintritt. Messen Sie regelmässig das Fieber, wenn es sinkt und das Kind ruhiger wird, ist es geschafft.»

 

Claudio Rütimann Drogist HF, Inhaber der Drogerie Rütimann in Hausen am Albis

«Ein hoher Ozongehalt in der Luft, Chlorwasser, Sonne, Sonnencrème oder auch Pollen können die Augen Ihrer Kinder reizen. Homöopathische Augentropfen mit Euphrasia verschaffen geröteten Kinderaugen Linderung. Für die innerliche Unterstützung eignet sich ein spagyrischer Spray mit Euphrasia, Belladonna, Ruta und Fenchel. Dieser wirkt entzündungshemmend und reizmildernd. Bei der Wahl einer geeigneten Sonnencrème sollte darauf geachtet werden, dass diese wasserfest, frei von Duftstoffen und für die empfindliche Kinderhaut geeignet ist. Lassen Sie sich in Ihrer Drogerie beraten. Allgemein ist es wichtig, dass ihr Kind eine gute Sonnenbrille trägt um die Augen zusätzlich zu schützen. Wenn Sie das Gefühl haben ihr Kind leidet unter Heuschnupfen gibt es diverse natürliche Behandlungsmöglichkeiten. Ihr Drogist bzw. Ihre Drogistin gibt Ihnen gerne Auskunft.»

Jasmin Bernet Drogistin HF, Geschäftsführerin der Irchel Drogerie in Neftenbach

«Im Grundsatz sollten Eltern darauf achten, dass ihr Säugling in den ersten Monaten nicht direkt der Sonne ausgesetzt wird, da die Eigenschutzzeit des Babys nur wenige Minuten anhält. Die ersten Sonnenschutzprodukte mit einem physikalischen Filter gibt es ab dem 3. Monat. Trotzdem sollte man Kleinkinder zusätzlich schützen: mit einem Hut, einer Brille, Kleidung, einem Sonnenschirm und Mittagssonne meiden. Bevor die Kinder ins Wasser gehen, ist es sinnvoll, den Sonnenschutz nochmals aufzutragen, um die Wirkung des Produktes zu erhalten. Die Sonnencreme sollte am Abend gut abgewaschen und die Haut mit einer Aprèslotion eingecremt werden.»

Jolanda Zürrer Drogistin HF, Geschäftsführerin der Drogissa Drogerie in Amriswil

«Kleinkinder sollten nie direkt der Sonne ausgesetzt werden. Trotzdem gibt es Momente, wo ein Sonnenschutzmittel empfehlenswert ist. Wichtig ist bei Kleinkindern ein physikalischer Schutz. Dieser wirkt direkt nach dem Auftragen und muss nicht wie normale Produkte 30 Minuten vorher aufgetragen werden. In den sonnigen Monaten ist es meist einfacher, zu entscheiden, wann ein Sonnenschutzmittel verwendet werden muss. Bedecktes Wetter ist besonders heimtückisch. In den Bergen und an Gewässern ist das Licht intensiver und ein Sonnenschutz unabdingbar. Während der Badesaison sollte man immer daran denken, Kinder nach dem Baden erneut einzucremen – wasserfeste Produkte sind nicht ausreichend. Ein Sonnschutzprodukt gehört immer in die Tasche!»

Patricia Moser, dipl. Drogistin HF, Inhaberin Drogerie Chrütterhäx in Plaffeien

«Fieber kann an verschiedenen Körperstellen gemessen werden. Die bekannten Methoden sind unter der Zunge oder anal. Heute gibt es zuverlässige Alternativen, die angenehmer sind. dies sind Thermometer, welche die Körpertemperatur in den Ohren oder an der Stirn messen. Diese sind sehr zuverlässig, wenn man sie korrekt anwendet. Zum Beispiel sollte man nach einem Spaziergang mit der Stirnmessung etwa 30 bis 45 Minuten warten. Beim Ohr-Thermometer sollte darauf geachtet werden, dass man nicht in dem Ohr misst, auf dem das Kind lag und dass die Messsonde möglichst gerade in den Gehörgang eingeführt wird. Ausserdem soll die Messspitze sauber und der Gehörgang von Ohrschmalz frei sein.»

Nadine Moll, Inhaberin der Drogerie Lutzert in Muttenz

«Blähungen und Verdauungsbeschwerden bei Säuglingen und Kleinkinder kommen sehr häufig vor. Der Organismus passt sich langsam der neuen Situation an. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten ihrem Sohn zu helfen. Nutzen Sie die Chance und massieren sie ohne Druck den Bauch Ihres Sohnes mit einem Bäuchleinöl. Reicht diese Massnahme noch nicht, gibt es tolle Produkte zum Einnehmen. Grossen Erfolg haben wir mit Homöopathie oder spagyrischen Essenzen. In der Homöopahtie setzen wir vor allem auf Belladonna und Chamomilla. In der Spagyrik mischen wir Anis, Fenchel und Kamille zusammen. Als chemische Alternative eignen sich simeticonhaltigen Tropfen auch sehr gut. Ein Fencheltee unterstützt die oben genannte Behandlung hervorragend.»

 

 

Dominik Moll Drogist HF, Inhaber der Drogerie Moll in Steinhausen, Hochdorf und der Metalli Drogerie in Zug

«Geniale Idee! Auf jeden Fall ist dies um Welten sinnvoller, als die überzuckerten, fettreichen mit Zusatzstoffen gespiken Produkte der Lebensmittelmultis! Superfood’s dienen nicht nur zum Stärken, sondern können jederzeit als Mahlzeit oder als Snack zwischendurch eingenommen werden. Unter den Begriff Superfood‘s fallen naturbelassene, vollwertige und ganzheitliche Lebensmittel, aus Bio-Anbau oder Wildwuchs, welche einen überdurchschnittlich hohen Gehalt an Vital-, Wirk- oder Nährstoffen enthalten.
Superfood’s wirken in der Regel antioxidativ, entzündungshemmend und regen die Funktion der Ausleitung- und Entgiftungsorgane an. Es gibt daher zur Prävention und zur Unterstützung bei Krankheit nichts Besseres als eine gesunde Ernährung aus vielen unterschiedlichen Superfood‘s, die sich gegenseitig in ihren Wirkungen unterstützen.
Bei Kindern speziell beliebt sind, Goji-, Physalis- oder Maulbeeren. Auch Chia Samen, Acai oder Camu-Camu Pulver zum Einrühren ins Müsli, Quark oder Joghurt. Oder wie wäre es mal anstelle eines Hot Dogs, zusammen mit ihren Kindern einen leckeren Green-Smoothies mit Gersten-resp. Weizengras, Moringa, Maca, frischen Brennnesseln und Hanfpulver zu mixen?»

Julius Jezenrniczky Drogist HF, Inhaber der Drogerie Süess in Wädenswil

«Gerade bei kleinen Kindern kommt es häufig vor, dass sie sich immer wieder neu anstecken. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie das Immunsystem Ihres Kindes stärken. Dies können Sie auf verschiedene Weisen machen. Etwas sehr bewährtes sind homöopathische Globuli oder auch spagyrische Resistenz-Sprays z.B. mit Sonnenhut, Pelargonium, Wasserdost, Thuja, Kapuzinerkresse oder Schwalbenwurz. Eine weitere grossartige Sache bei immer wiederkehrenden Infekten sind die homöopathisch aufbereiteten Spenglersanpräparate. Diese stärken das Immunsystem und bekämpfen aktiv den Infekt. Gegen den Husten empfehle ich Ihnen homöopathische Hustentropfen und eine Thymiansalbe zum Einreiben von Brust, Rücken und Fusssohlen. Kommen Sie gesund durch den Winter!»

Marianne von Ah Drogistin HF, Inhaberin der Pilatus Drogerie in Sarnen