Natürlich schön

 

Der Frühling geht unter die Haut

Der Winter stellt ganz andere Anforderungen an unsere Haut als der Frühling. Am stärksten spürbar ist die trockenere Luft. Dazu kommt der ständige Wechsel von den geheizten Räumen nach draussen in die kalte Winterluft. Meistens sind wir im Winter körperlich weniger aktiv. Das beeinflusst über den Stoffwechsel und die Durchblutung unsere Haut. Wenn der Frühling kommt und mit ihm die Kraft für Neues, dann gilt auch für die Haut: weg mit dem Wintermief!


© Beat Brechbühl

STRAHLEND UND FRISCH

Ein Frühlingsputz für unsere Haut ist angezeigt: Am besten von innen (Entschlackung für den Stoffwechsel) und von aussen mit den geeigneten Pflegeprodukten. Neben der täglichen Gesichtsreinigung ist ein Peeling (ein bis zwei Mal pro Woche) ratsam. Peelings sind Reinigungsprodukte mit kleinen Teilchen (z.B. aus Bambus, Traubenkernenschalen) oder Enzymen, mit denen die alten Hautschuppen besser entfernt werden. Das Peeling soll effektiv, aber nicht wie ein Schleifpapier auf der Haut wirken. Deshalb ist es wichtig, auf die Art der «Teilchen» zu achten. Peeling-Produkte unserer Bio-Kosmetiklinien eignen sich besonders gut, zumal deren «Abrasiv Teilchen» aus natürlichen Stoffen bestehen und die oberste Hautschicht nicht verletzen. Eine Doppelfunktion hat das Peeling von Goloy 33, das wie eine Maske angewendet wird und so eine Hautfunktion aktivierende und eine peelende Wirkung aufweist, die im Frühling idealerweise zwei bis drei Mal pro Woche genutzt werden kann. Nach dem Peeling wirkt die Haut frischer und strahlender – so wie der Frühling.

Nach dem Winter ist die Haut oft etwas ausgelaugt und verlangt nach aufbauender Frische. Deshalb sind für diese Zeit befeuchtende, regenerierende und stärkende Masken angezeigt. Hier bieten wiederum Goloy 33, die AloeVera-Linie SantaVerde und Dr. Hauschka Masken an, die ein angenehmes Hautgefühl erzeugen. Von den vier Masken aus dem Hause Dr. Hauschka eignen sich vor allem die «aufbauende Maske» mit schnell spürbarem Effekt oder die «revitalisierende Maske» für den verbesserten Wiederaufbau.

ENTSPANNUNG FÜR DIE HAUT

Der Effekt einer Maske ist umso wirkungsvoller, je mehr Zeit man sich dafür nimmt. Zeit für die aufbauende Pflege, Zeit für sich selber. Bauen Sie sich um Ihre Gesichtspflege eine Entspannungsoase auf, damit die Biokosmetika ihre Wirkung noch besser entfalten.

Der Hals und das Dekolleté verdienen nicht nur im Frühling mehr Aufmerksamkeit. Auch hier ist es ratsam, zuerst mit einer Reinigung und einem Peeling die Haut auf die intensivere Pflege vorzubereiten. Die «Regeneration Hals und Dekolletécreme» von Dr. Hauschka beispielsweise verleiht der Haut neue Vitalität. Kombiniert mit einer schützenden Maske, ergibt das ein perfektes Pflegeduo. Die Creme wird jeweils am Morgen nach der Reinigung vom Hals her auf das Dekolleté aufgetragen. Die umhüllende Maske pflegt die beanspruchte und eher trockene Haut, auch im Gesicht.

AUF DIE SONNE ACHTEN

Der Frühling bringt auch längere Tage und im Idealfall auch mehr Sonne. Darauf freuen wir uns alle, sollten aber gleich beim ersten Sonnenstrahl Sonnenschutzmittel auftragen, wenn wir oft im Freien sind. Bei einem verregneten Frühling bauen sich unsere hauteigenen Schutzmechanismen (Bräunung, Hornhaut) langsam auf. Wenn dann die Sonne im Spätfrühling beachtlich brennt, ist ein solider Sonnenschutz angezeigt. Eine sehr bewährte und fast zu 100 Prozent natürliche Sonnenschutzmilch ist SunVital von Goloy. Sie lässt sich sehr gut verteilen, zieht schnell ein, ist sehr gut verträglich und kann auch bei Kleinkindern angewendet werden. Von SantaVerde bietet sich die neue Linie «age protect» mit Wirkstoffen aus der Aloe-Vera-Blüte an, um der Bildung von Pigmentstörungen vorzubeugen.

SCHÖNHEIT KOMMT VON INNEN

Der Frühling regt an, die allgemeine Reinigung und Gesichtspflege den veränderten Ansprüchen anzupassen und die aktuell verwendeten Produkte auf ihre Stimmigkeit zu prüfen. Es ist durchaus sinnvoll, in den wärmeren Jahreszeiten eine leichtere, weniger intensive Linie zu verwenden und damit sogar ein besseres Hautgefühl zu erzielen – einfach, weil es im Moment besser passt. Aber die Jahreszeit ist nur einer der Faktoren, die unsere Haut beeinflussen. Veränderungen im Körper (Hormonhaushalt), Ernährung, Umwelteinflüsse oder Stress wirken direkt oder indirekt auf die Haut. Eine Entschlackungskur kann vorübergehend zu unreinerer Haut führen, was mit einer entsprechenden Pflege etwas erträglicher gemacht werden kann. Solche Hautunreinheiten könnten aber auch ein Hinweis sein, dass nicht alle «Ausleitpforten» für die Entschlackung optimal geöffnet wurden oder dem Körper bestimmte Werkzeuge (Vitalstoffe) fehlen. Wenn die Haut einen müden Teint aufweist, kann sie gerade im Frühling mit Seren unterstützt werden. Seren von Biokosmetiklinien regen in den meisten Fällen die Haut an zu arbeiten, statt ihr nur Nahrung zuzuführen. Eine aktivere Haut sieht lebendiger und gesünder aus. Seren werden meist nach der Reinigung und vor der normalen Pflegecreme aufgetragen. So auch das Serum «Nachtkur» von Dr. Hauschka, das bei jedem Hautbild für eine revitalisierende Wirkung eingesetzt werden kann. Die «Tag und Nachtkur» aus demselben Hause unterstützt den Wechsel auf eine Hautfunktionen aktivierende Kosmetiklinie.

Für jede Haut braucht es eine angepasste Pflege. Wenn es Ihnen nicht gleichgültig ist, ob die verarbeiteten Stoffe aus der Natur gewonnen werden oder synthetisch sind, dann lassen Sie sich bei uns über die verschiedenen Naturkosmetiklinien beraten und testen Sie die entsprechenden Produkte. Damit Ihre Haut im Frühling nicht spriesst, sondern zu neuem Leben erwacht und gesund strahlt.

Text: Patrick Seiz