Natur-Gesund

 

Gesunde Blase

Eine Blasenentzündung ist nicht nur schmerzhaft, sondern neigt auch gerne zu Rückfällen.


Die weibliche Anatomie weist eine relativ kurze Harnröhre auf. Dadurch kommt es schneller zu einem bakteriellen Befall der Blasenschleimhaut als beim Mann. Daraus entwickelt sich dann das Beschwerdebild der Blasenentzündung. Die Auslöser sind neben Kälteeinfluss vor allem die E.-coli-Bakterien. Diese sind natürlicher Bestandteil unserer Darmflora und können leicht vom Darmausgang in die Harnröhre verschleppt werden.
Damit diese sich aber auch ausbreiten können, braucht es auch auf der Blasenschleimhaut eine Veränderung des Milieus. Häufig wird in der Schulmedizin ein Antibiotikum verordnet, zusammen mit dem Rat, viel zu trinken, um Giftstoffe und Keime auszuschwemmen. Die Beschwerden bessern recht schnell, und die Bakterien sind eliminiert. Nur das Zellumfeld, das Milieu, bleibt unbeeinflusst oder wurde durch das Antibiotikum sogar noch negativ verändert. Tür und Tor für einen erneuten Blaseninfekt bleiben also erhalten. Durch eine Sanierung des Milieus und den Einsatz von Pilzen in potenzierter Form – in diesem Fall Penicillinum chrysogenum – kann eine langfristige Blasengesundheit erreicht werden. Im Rahmen der Therapie einer Blasenentzündung ist es wichtig, auf eine grosse Trinkmenge warmer Getränke zu achten. Am besten trinken Sie Blasen- und Nierentee und zimmerwarmes, stilles Wasser. Zusätzlich leisten hochdosierte Preiselbeerpräparate aus der Drogerie gute Dienste. Für eine schnelle Genesung sind warme Füsse äusserst wichtig. Machen Sie deshalb bei einer Blasenentzündung warme Fussbäder und halten sie die Füsse tagsüber mit dicken Socken und Schuhen warm. Mit einer Blasenentzündung ist jedoch nicht zu spassen, lassen Sie sich deshalb von einer Fachperson beraten.

Text Lukas Maron