Natur-Gesund

 

Wenn eine Erkältung ihre Spuren hinterlässt

Um sich vor einer Erkältung zu schützen, kennen wir viele Möglichkeiten. Ernährung, Lebensstil, Hygiene und Stärkung des Immunsystems sind nur einige Alternativen, mit welchen wir vorbeugen können. Ab und zu erwischt uns halt trotz allen Maßnahmen eine Erkältung, die uns zu Ruhe und Erholung zwingt.


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Während einer grippalen Erkrankung ist unser Körper geschwächt und muss sich erholen. Wenn diese Regeneration gut verläuft, verfügen wir über ein gestärktes Abwehrsystem und sind resistenter gegenüber Grippeviren. Leider kommt diese Erholung oft zu kurz. Wir dopen uns mit Grippe-Cocktails auf, um allen Verpflichtungen gerecht zu werden. Somit umgehen wir eine genügende Rekonvaleszenz und dämpfen unser Immunsystem. Das Risiko erneut zu erkranken steigt somit markant an.

Eine Pflanze die zur Bildung eines gesunden Immunsystems nach einer grippalen Erkrankung unterstützt, ist die Kapuzinerkresse. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Südamerika, wird bei uns jedoch schon länger erfolgreich kultiviert. Imposant sind ihre Blüten, welche wie kleine Feuerflammen unter den markanten Blättern leicht versteckt zum Vorschein kommen. Die Pflanze ist einjährig und blüht von Juni bis November. In Latein wird die Pflanze „Tropaeolum majus“ genannt. Der deutsche Name „Kapuzinerkresse“ bezieht sich wahrscheinlich auf die Verwendung der Kapuziner als Schutzmittel bei Seuchen und Aberglauben.

Kapuzinerkresse kann in Form von spagyrischen Urtinkturen zur Erholung nach grippalen Infekten zur Immunstimulierung eingenommen werden. Durch ihre Wirkstoffkombination eignet sich die Tinktur zusätzlich, um die Regeneration nach einer Therapie mit Antibiotika zu verbessern – besonders wenn die Verdauung nicht mehr im Gleichgewicht ist. Eine Anwendung als Tee kommt jedoch selten zum Einsatz.