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Neujahrsvorsätze

Zum Jahresbeginn nehmen sich viele von uns vor, etwas in ihrem Leben zu ändern – sei es abnehmen, mehr Zeit für die Familie oder mehr Bewegung. Das ist schnell gesagt, aber oft haperts dann hinterher mit der Umsetzung. Die anfängliche Euphorie weicht schnell der alltäglichen Bequemlichkeit. Was kann man tun, damit es nicht nur bei den Vorsätzen bleibt?

Wer kennt das nicht? Im Januar ist man noch topmotiviert. Im Februar lässt die Motivation langsam nach und im März kommen die ersten Ausreden. Spätestens im Mai ist es dann vorbei mit den guten Vorsätzen. Es ist nicht einfach, etwas in seinem Leben zu ändern: Meistens bedeutet das, eine Komfortzone zu verlassen und Gewohnheiten aufzugeben oder Prioritäten neu zu setzen. Hand auf Herz – das fällt uns Menschen schwer. Meist sind wir mit unseren Vorsätzen zu leichtfertig und grosszügig.

Zu viel, zu schnell, zu plötzlich

Als Erstes muss man sich gut überlegen, was man ändern möchte und unter den gegebenen Umständen überhaupt ändern kann. Vorsätze sollten immer realistisch sein. Genauso viel Pragmatismus muss man der Umsetzung entgegenbringen. Es hilft nichts, alles auf einmal machen zu wollen. Das ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, abnehmen, mehr Zeit mit der Familie verbringen und dann noch die Ernährung umstellen – alles zusammen funktioniert einfach nicht. Setzt man sich die Ziele nach und nach übers Jahr verteilt, ist es viel realistischer, diese auch zu erreichen. Wenige Menschen können von heute auf morgen etwas komplett ändern und das auch durchhalten. Ein klassisches Beispiel ist der Rauchstopp. Vielen gelingt dieser Schritt nicht, weil alles plötzlich anders ist. Oft ist ein langsames Vorgehen bis zum erklärten Ziel der beste Weg. Hier gilt es besonders, den Tabakkonsum langsam zu reduzieren. Zum Beispiel erst mal die Zigaretten zum Pausenkaffee weglassen, dann jene nach dem Essen usw. So wird der Körper nicht von heute auf morgen auf Entzug gesetzt und man kann sich langsam an das neue Lebensgefühl gewöhnen. Das betrifft nicht nur Raucher. Mit dem Umstellen der Ernährung oder mit dem Vorsatz, sich mehr zu bewegen, verhält es sich genauso.


«Piano, piano si va lontano», wie die Italiener treffend sagen: Langsamen Schrittes kommt man weit.

Nicht auf alles verzichten

Es geht nicht darum, ein asketisches Leben zu führen, das nur noch dem Erreichen der gesetzten Vorsätze gewidmet ist. Man darf sich durchaus auch etwas gönnen. Wer zum Beispiel abnehmen möchte, verzichtet vorzugsweise auf fettreiches Essen und Süssigkeiten, isst mehr Obst und Gemüse und bewegt sich mehr. Aber ganz ehrlich: So ein kleines bisschen Schokolade ist halt schon toll. Also kann man sich z. B. zwei Mal pro Woche nach dem Abendessen eine schöne Praline gönnen. Nur eine, das ist die Kunst der Reduktion, dafür muss man nicht komplett darauf verzichten. Mehr Zeit für die Familie bedeutet nicht, jetzt plötzlich alles mit der Familie machen zu müssen. Da gehen sich alle nur schneller auf die Nerven, als man es wahrhaben will. Auch bei einem solchen Vorsatz darf man mal einen Abend alleine mit Freunden weggehen und den Partner oder die Partnerin mit den Kindern zu Hause lassen. Ein Mädels- oder Jungsabend erfreut mit anderen Gesprächsthemen und Umfeldern. Hier kann man sich auch mit Tipps und Tricks von Freunden eindecken. Das lockert auf und hilft die gesteckten Ziele leichter zu erreichen. Wichtig ist dabei ein gerechter Ausgleich zwischen den Partnern. 

Belohnung

Hat man ein Zwischenziel oder gar das Hauptziel erreicht, soll man sich dafür auch belohnen dürfen. Am besten bespricht man die Zielsetzung und die Belohnung mit jemandem, der einem bei der Umsetzung der Vorsätze hilft. Ein gemeinsamer Kino- oder Theaterbesuch, ein tolles Abendessen oder ein Wellnesswochenende sind schöne Aussichten. Der Fantasie setzt höchstens das persönliche Budget Grenzen. In jedem Fall sollte es etwas nicht Alltägliches sein.

Brauchen Sie Hilfe? 

Viele Vorsätze drehen sich um die Gesundheit und einen gesunden Lebensstil. Wer nur im Internet nach Hilfe sucht, ist durch die vielen Möglichkeiten, aber oft auch kontrovers diskutierten Lösungsansätze schnell überfordert und verliert die Lust an der Umsetzung. Auch Trends, die jedes neue Jahr aus dem Boden schiessen wie Pilze, vor allem was Diäten betrifft, sind mit Vorsicht zu geniessen. Hier kann Ihnen eine fundierte Beratung in der Apotheke oder Drogerie auf den richtigen Weg helfen, Sie dabei begleiten und bei Bedarf auch mit natürlichen Mitteln zum Erreichen der gesteckten Ziele unterstützen. Das Personal in der Apotheke und Drogerie ist bestens in Gesundheits- und Ernährungsfragen ausgebildet, kennt neueste Trends und kann deren Nutzen, die Vor- und Nachteile richtig einschätzen, denn nicht alles ist für jede und jeden gleichermassen geeignet. Auch auf die Trickkiste der Natur darf man zurückgreifen, um z. B. den Stoffwechsel beim Abnehmen anzukurbeln oder die Nerven beim Rauchstopp zu beruhigen. Es ist ein kurzer Weg hin zur Apotheke oder Drogerie Ihres Vertrauens, der Ihnen den oft langen Weg zum Erreichen Ihrer Vorsätze deutlich erleichtern kann. 

Text: Lukas Maron, Bilder: Beat Brechbühl

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