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Entschlacken im Frühling

Keine Zeit im Jahr ist so geprägt von Aufbruch, Reinigung und Neubeginn wie der Frühling. In dieser Zeit stellt sich unser Stoffwechsel um und wird aktiver. Mit Frischpflanzentinkturen können wir unseren 
Körper und die Stoffwechselorgane optimal unterstützen.

Der Winter zieht sich langsam zurück, der Frühling hält Einzug mit lichtem Grün und zarten Blüten. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf und scheint wie frisch gewaschen. Frühlingsgefühle sind nicht nur den Liebenden vorbehalten, nein, auch der Körper «putzt sich heraus». Im Winter verläuft unser Stoffwechsel verlangsamt und träge, im Frühling aktiviert er unseren Körper. Damit werden vermehrt eingelagerte Stoffwechselprodukte ausgeschieden – der angenehme Nebeneffekt: Der Körper ist fit für die aktive Zeit des Jahres.

Die Stoffwechselorgane

Der Körper verfügt über verschiedene Mechanismen und Organe, um sich mit allem Wichtigen zu versorgen, aber auch, um alles Unnötige aus dem Körper auszuleiten. Im Fachjargon spricht man von den Stoffwechselorganen. Wenn es um die Ausleitung geht, stehen Leber, Darm und Nieren an erster Stelle. Wussten Sie aber, dass auch das Lymphsystem, die Haut und die Lunge am ausleitenden Stoffwechsel beteiligt sind? Diese Vielfalt an Entschlackungswegen ist äusserst wichtig, denn je nach Beschaffenheit des auszuscheidenden Stoffes wird dazu ein anderes Organ benötigt. Die leider oft bewegungsarme und überflussorientierte Lebensweise vieler Menschen verlangsamt aber diese natürlichen Prozesse. Mit der Kraft von Frischpflanzentinkturen kann man den Stoffwechsel wirkungsvoll unterstützen und aktivieren. Diese können individuell gemischt werden und lassen sich auch optimal mit Fastenkuren oder Entschlackungsprogrammen kombinieren.


Befreit und beschwingt in den Frühling.

Die Stoffwechseltinkturen

Aus dem grossen Schatz der Frischpflanzentinkturen für einen gesunden und aktiven Stoffwechsel haben wir sechs ausgesucht, die wir kurz vorstellen möchten:

1 Faulbaum

Dieser Strauch ist in ganz Europa verbreitet und hat seinen Namen wegen des fauligen Geruchs, den seine Rinde verströmt. Die Frischpflanzentinktur aus der Rinde des Faulbaumes regt die Darmtätigkeit an und kann auch als Abführmittel benutzt werden. Beim Entschlacken unterstützt sie die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten über den Darm.

2 Löwenzahn

Der gelbe Frühlingsbote findet nicht nur als Salat Verwendung. Die Frischpflanzentinktur aus der Löwenzahnpflanze zählt zu den wichtigsten Stoffwechsel aktivatoren. Löwenzahn aktiviert den Leberstoffwechsel und den Gallefluss. Über die Leber werden fettlösliche Stoffe aus dem Körper ausgeschieden. Löwenzahn regt auch die Ausscheidung wasserlöslicher Substanzen über die Nieren an. Er verbindet so die zwei zentralen Stoffwechselorgane miteinander und verstärkt ihre Aktivität.

3 Erdrauch

Heute eher wenig bekannt, aber schon seit der Antike in der Heilkunde eingesetzt, ist der Erdrauch eine wichtige Pflanze für den Gallefluss. Sie reguliert die Funktion der Gallenblase und stärkt diese. Auch der Abfluss des Gallensaftes in den Darm wird erleichtert. Daneben wirkt Erdrauch leicht harntreibend und aktiviert zudem den Hautstoffwechsel.

4 Tausengüldenkraut

Diese wunderschön rosa blühende Pflanze hat es in sich. Tausendgüldenkraut ist reich an Bitterstoffen, stärkt die Verdauung und sorgt dafür, dass die Verdauungsabläufe wieder reibungslos funktionieren. So kann der Körper die Nahrung optimal zerlegen, wodurch die Nährstoffaufnahme erleichtert wird. Es aktiviert das Gallesystem, was die Verdauung zusätzlich anregt.

5 Kamille

Nur wenige Heilpflanzen haben so viele Einsatzmöglichkeiten wie die Kamille. Im Bereich der Entschlackung wird ihre krampflösende und entzündungshemmende Wirkung auf den Verdauungstrakt geschätzt. Die harntreibenden Eigenschaften der Kamille unterstützen die Nierentätigkeit. Zudem wirkt sie beruhigend auf das Nervensystem und fördert einen gesunden Schlaf, der für die Regeneration des Körpers unabdingbar ist.

6 Artischocke

Das Edelgemüse ist auch eine hochgeschätzte Heilpflanze. Die Inhaltsstoffe der Artischocke stärken die Verdauung und das Leber-Galle-System. Sie beeinflussen ausserdem den Lipidstoffwechsel positiv. Die Artischocke schützt und entgiftet die Leberzellen und reduziert oxidativen Stress. Dadurch werden Leber und Gallefluss optimal in ihrer Arbeit unterstützt und die Ausscheidung fettlöslicher Substanzen und Rückstände verbessert.

Was man sonst noch tun kann

Trinken Sie reichlich stilles Mineralwasser oder Kräutertee. Dadurch geben Sie Ihrem Körper genügend Flüssigkeit, um die gelösten Schlackenstoffe auszuschwemmen. Mindestens zwei Liter sollten Sie täglich zu sich nehmen. Verzichten Sie dabei auf gekühlte Getränke. Diese bremsen den Stoffwechsel und mindern so den Erfolg einer Entschlackungskur. Als Einstieg in eine Entschlackungskur und zur Entlastung der Verdauungsorgane eignet sich auch eine klassische Fastenwoche mit hochwertigen Frucht- und Gemüsesäften. Die aktivierende Wirkung der Frischpflanzentinkturen verbessert den Effekt. Die Tinkturen sollten nach der Fastenwoche noch zwei bis drei Wochen weiter eingenommen werden. So verlängert man die Wirkung.

Neuanfang 

Nutzen Sie diese Tage, um auch mental gereinigt in den Frühling zu starten. Nehmen Sie sich mehr Zeit für sich selbst. Gönnen Sie sich erquickende Spaziergänge in freier Natur und werfen Sie unnötigen seelischen Ballast ab. Dabei helfen auch Meditation, Yoga und andere entspannende Übungen. Lassen Sie sich von leichter Musik begleiten, aber geniessen Sie ebenso Momente der Stille und des Innehaltens. Entschlackungskuren sind immer ein guter Zeitpunkt für einen Neuanfang, egal, ob Sie das Rauchen aufgeben möchten oder wieder mehr Sport treiben wollen. Erleben Sie die positiven Auswirkungen einer Entschlackungskur und fühlen Sie sich befreit und beschwingt für einen Neubeginn. 

Text: Lukas Maron, Bilder: Beat Brechbühl

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