Kompetenz, gepaart mit Vertrauen
Im Jahr 2024 feierte der Schweizerische Drogistenverband SDV sein 125-Jahr-Jubiläum, ebenso wie die Kultmarke Aspirin, die im Jahr 1899 in Deutschland patentiert wurde. Heute beschäftigt die Branche in der Schweiz rund 4400 Profis, darunter fast 900 Lehrlinge, in rund 450 Drogerien.
550 zusätzliche Medikamente
Seit 2019 sind aufgrund der vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic beschlossenen Ausweitung zusätzlich 550 frei verkäufliche Medikamente im Sortiment der Schweizer Drogerien. Roman Greter (31), seit drei Jahren Inhaber der Luzerner Drogerie Gehrig, sieht in der liberalisierten Abgabe von Arzneimitteln nur Vorteile: «Hunderte , bisher rezeptfreie, aber apothekenpflichtige Medikamente sind nun auch in Drogerien erhältlich, was unsere fachliche Kompetenz bestätigt und ausweitet und im Endeffekt unseren Kundinnen und Kunden
nützt.» Dazu gehören u. a. bewährte und bekannte Präparate wie Erkältungsmedikamente, Mittel zur Behandlung von Magenbrennen und saurem Aufstossen sowie gegen Durchfall, Entzündungs- und Fiebersenker,
Allergie- und Schmerzmittel oder Vitamine und Mineralstoffe (zum Beispiel hoch dosierte Eisenpräparate). Drogistinnen und Drogistinnen haben ein intensives Grundstudium absolviert und bilden sich ständig weiter, erklärt Greter: «Die nicht rezeptpflichtigen Medikamente, die neu dazugekommen sind, bereiten ihnen keine Probleme.»
«Hunderte , bisher rezeptfreie, aber apothekenpflichtige Medikamente sind nun auch in Drogerien erhältlich, was unsere fachliche Kompetenz bestätigt und ausweitet und im Endeffekt unseren Kundinnen und Kunden nützt.»