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Superheart

Herz und Kreislauf

Gesunde Blutgefässe und eine damit einhergehende gute Durchblutung sind für den gesamten Körper und die Gesundheit ein entscheidender Faktor. Unser «Held» SUPERHEART weiss, wieso es sich lohnt, unseren Blutgefässen mehr Beachtung zu schenken. Und warum Bewegung wichtig ist.

Ein weitverzweigtes System aus Arterien und Venen durchzieht unseren Körper. Die grösseren Blutgefässe, der Bereich der sogenannten Makrozirkulation, übernehmen dabei die Grobverteilung. Die Feinverteilung erfolgt durch die Mikrozirkulation. Das sind Gefässe, die einen Durchmesser von unter 0,1 mm aufweisen. Sie machen annähernd 75 Prozent unserer gesamten Durchblutung aus und erstrecken sich bis in den Zellbereich. 

Versorgung und Entsorgung

Das Gefässsystem ist das wichtigste Transportsystem unseres Körpers. Über die Arterien und die mikroskopisch feinen Arteriolen gelangen mit dem Blut Sauerstoff, Nährstoffe, Hormone, Abwehrzellen u. a. m. zu jeder einzelnen Zelle. Die Venolen hingegen transportieren CO2, Zellstoffwechselprodukte unter anderem aus dem Zellbereich zurück zu den reinigenden Organen wie Leber, Nieren oder Lunge. Ein ewiger Kreislauf, der in seiner Bedeutung leider oft unterschätzt wird. Denn solange keine konkreten Symptome einer Durchblutungsstörung auftreten, nimmt man das Gefässsystem höchstens mal bei einer kleinen Verletzung wahr.


Aktiv die Durchblutung fördern.

Störungen im Gefässsystem

Durchblutungsstörungen sind eine Erkrankung des letzten Lebensdrittels, so die landläufige Meinung. Rein von der spürbaren Symptomatik her mag das stimmen, nur beginnen Gefässveränderungen deutlich früher und lange, bevor spürbare Symptome auftreten. Bekannte Gefässveränderungen sind z. B. die Arteriosklerose, im Volksmund auch als Arterienverkalkung bezeichnet, oder die Krampfadern im venösen Bereich.

Folgen von Gefässveränderungen

Wenn die Zellen nicht mehr optimal versorgt werden bzw. das Entsorgungssystem schwächelt, dann leidet der ganze Körper unter den Gefässveränderungen. Wie aber spürt man diese? Es gibt zahlreiche Symptome oder Krankheitsbilder, die auf eine Störung im Gefässsystem hinweisen.

Als bekannte Folgen von Gefässveränderungen in den Arterien gelten z. B. hoher Blutdruck, reduzierte Gedächtnisleistung, Wundheilungsstörungen oder im schlimmsten Fall Herzinfarkt oder Hirnschlag. Im venösen Bereich zählen Krampfadern, Venenthrombosen und ebenfalls Wundheilungsstörungen zu den spürbaren Folgen. Durch den minimalen Durchmesser der Mikrozirkulationsgefässe treten Störungen im Gefässsystem immer zuerst in der Peripherie, also weit weg vom Herzen, auf. Erst im späteren Verlauf sind auch Gefässe der Makrozirkulation betroffen. 

Ursachen

Gefässveränderungen sind nicht nur auf eine Ursache zurückzuführen, sondern treten als Kombination mehrerer Faktoren auf. Zu einem grossen Teil sind es Verhaltens- und Ernährungsgewohnheiten, die das Gefässsystem direkt oder indirekt belasten. Klassiker wie Rauchen, zu wenig Bewegung, Übergewicht sowie eine fett- und zuckerreiche Ernährung belasten die Gefässe. Indirekt verursacht dieses Verhalten aber auch die Entstehung anderer Krankheiten oder Störungen, die ihrerseits dann wieder das Gefässsystem schwächen. So z. B. erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin, Trigylceride), Diabetes Typ 2 oder erhöhter Blutdruck. Oft treten diese Ursachen auch kombiniert auf. Man spricht dann von einem sogenannten metabolischen Syndrom.

Vorbeugen ist besser als heilen

Da der grösste Teil der Ursachen in Verhalten und Ernährung zu finden ist, wäre es leicht, Gefässveränderungen vorzubeugen und die Durchblutung gesund zu erhalten. Aber meistens ist genau das am schwierigsten. Es hilft, wenn man nach und nach Verhalten und Ernährung anpasst und nicht alles auf einmal verändert. Bewegung ist einer der wichtigsten Pfeiler für die Gesundheit der Gefässe. Das muss nicht von heute auf morgen der grosse Ausdauerlauf sein, sondern bereits das Einbauen von mehr Bewegung in den Alltag hilft – z. B. Treppensteigen. Das Motto: Jede Bewegung ist besser als keine. Möglichst auf das Rauchen verzichten ist der zweite Pfeiler, dicht gefolgt von einer ausgewogenen Ernährung, die reich ist an Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sein sollte. Zusätzlich ist es wichtig, bestehende Grunderkrankungen wie z. B. Diabetes entsprechend zu behandeln und damit die negativen Auswirkungen der Grunderkrankung auf das Gefässsystem zu minimieren. Vorbeugen und behandeln liegen also nahe beieinander.

Behandlung

Leichtere Durchblutungsstörungen bzw. ursächliche Faktoren wie z. B. leicht erhöhte Blutdruck- oder Cholesterinwerte kann man gut natürlich behandeln. Mit fortschreitendem Krankheitsverlauf kommt man aber nicht um ärztlich verschriebene Medikamente (z. B. Cholesterin- und Blutdrucksenker) oder gar operative Eingriffe herum.

Ginkgo, eine tibetische Kräuterrezeptur und Knoblauch aktivieren die Mikrozirkulation, reduzieren die Entstehung der Arteriosklerose und schützen das Gefässsystem. Weissdorn kräftigt das Herz und hat zusammen mit Knoblauch, indischer Schlangenwurzel, Mistel und Herzgespann auch positive Einflüsse auf den Blutdruck. Bärlauch, Artischocke und Löwenzahn helfen mit, den Cholesterinspiegel zu senken. Rosskastanie, Mäusedorn oder rotes Weinlaub stärken die Venen und reduzieren Gefässveränderungen.

Machen Sie es wie SUPERHEART. Bleiben Sie in Bewegung. Ihrem Herz und Ihren Blutgefässen zuliebe. 

Text: Lukas Maron, Bilder: Beat Brechbühl

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