La donna è mobile
Ab etwa Anfang vierzig beginnen sich bei vielen Frauen die ersten hormonellen Veränderungen bemerkbar zu machen. Doch wer denkt bei Gelenkbeschwerden, Herzrhythmusstörungen oder gedrückter Stimmung sofort an die Wechseljahre? Für viele scheint das zunächst schlichtweg zu früh. In der Prämenopause beginnen die Eierstöcke schrittweise, die Produktion von Progesteron und später auch von Östrogen zu reduzieren. Dieser Prozess verläuft langsam und individuell unterschiedlich. Mit der Zeit nimmt die Fruchtbarkeit ab, der Menstruationszyklus wird unregelmässiger. Die Perimenopause umfasst etwa das Jahr vor und das Jahr nach der letzten Monatsblutung. In dieser Phase kann die Blutung plötzlich ausbleiben oder unerwartet auftreten – eine Zeit hormoneller Turbulenzen. Von der Menopause spricht man rückblickend: Erst wenn die letzte Monatsblutung zwölf Monate zurückliegt, gilt sie als eingetreten. Danach beginnt die Postmenopause. Auch sie dauert unterschiedlich lange und endet, wenn keine typischen Wechseljahresbeschwerden mehr auftreten. Insgesamt erstreckt sich diese hormonelle Umstellung durchschnittlich über sieben bis acht Jahre.
Vielfältige Symptome
Hormone beeinflussen weit mehr als die Fruchtbarkeit. Entsprechend breit ist das Spektrum möglicher Beschwerden: Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, diffuse Gelenk- und Muskelschmerzen, Trockenheit im Vaginalbereich oder eine Gewichtszunahme. Nicht jede Frau erlebt alle Symptome – Intensität und Kombination sind individuell verschieden. Gemeinsam ist jedoch, dass diese Phase körperlich wie emotional fordernd sein kann.
Nicht jede Frau erlebt alle Symptome.
