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Alltägliche Mittel, die wirken!

Haben die Erreger das Rennen gewonnen und eine Erkältung vermiest den Alltag, dann kann man mit einfachen Mitteln meist selbst gut dagegen vorgehen. Gerne zeigen wir Ihnen auf, wie Sie Halsschmerzen und Nasennebenhöhleninfekte, selber gut behandeln können. Gerade in der aktuellen Situation sollte bei Erkältungen ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Halten Sie sich unbedingt an die BAG-Vorgaben.

Erkältung allgemein

  • Gemmomazerat aus schwarzer Johannisbeere
  • Schüsslersalze Nr. 3 und 21

→ aktivieren die Immunabwehr und die Selbstheilungskräfte

  • Gemmomazerat Hagebutte
  • Pelargonium Tinktur
  • Spagyrische Mischung mit Propolis, Holunder, Echinacea und Kapuzinerkresse

→ wirken antibiotisch, entzündungshemmend und stärken die Immunabwehr

  • Schüsslersalze Nr. 4, 6 und 21

→ unterstützen die Selbstheilungskräfte bei Erkältungen mit zäher Schleimbildung

  • Homöopathische Fertigpräparate
  • Erkältungssalbe (Thymian)
  • Medizinische Erkältungstees mit Holundersirup oder Manukahonig anreichern
  • Bei Erkältung mit Fieber über 39°C und Kopfschmerzen können Paracetamol-Präparate eingesetzt werden.
  • Kombinationspräparate, die Inhaltsstoffe gegen Schnupfen, Reizhusten, Fieber und Gliederschmerzen enthalten, machen nur dann Sinn, wenn man auch alle Symptome zusammen hat. Ansonsten ist es zielgerichteter, die Symptome einzeln zu behandeln.

Fieber

  • Kühle Wadenwickel oder Essigsocken, kühle Stirnkompressen

→ senken das Fieber

  • Spagyrikmischung mit Lindenblüte, Eisenhut oder Tollkirsche, Holunder

→ wirkt schweisstreibend und fiebersenkend

  • Homöopathie: Aconitum oder Belladonna, je nach Symptomatik
  • Medizinischer Tee aus Lindenblüten, Holunderblüten oder Weidenrinde

Trockener Husten

  • Reizmildernde Lutschpastillen mit pflanzlichen Inhaltsstoffen

→ befeuchten die trockenen Schleimhäute

  • Gurgeln mit Tee aus Eibischwurzel und Malvenblättern
  • Hustenreizstillende spagyrische Mischung aus Malve, Spitzwegerich, Salbei, Sonnentau
  • Sirupe oder Tropfen mit Wirkstoffen wie Butamirat oder Chlorphenamin 
  • Synthetische Hustenreizstiller nur so lange anwenden, wie der Husten trocken ist. Sobald sich Schleim bildet, auf schleimlösende Stoffe wechseln und Hustenreizstiller gar nicht mehr oder nur noch vor dem Schlafen anwenden.

Husten mit zähem Schleim

  • Sirup oder Tinktur mit Thymian, Efeu, Spitzwegerich oder Pelargonium

→ löst den zähen Schleim und erleichtert das Abhusten

  • Spagyrische Mischung mit Thymian, Pelargonium, Spitzwegerich, Propolis

→ löst den zähen Schleim, erleichtert das Abhusten und hat entzündungshemmende Eigenschaften

  • Brust- und Hustentee mit Thymian, Malvenblüten, Spitzwegerich u. a.

→ sorgt für genügend Flüssigkeit und unterstützt die schleimlösenden Eigenschaften anderer Präparate

  • Kartoffelwickel oder Bienenwachsauflage
  • Erkältungssalbe auf Brust, Rücken und Fusssohlen

→ wirkt wärmend und die ätherischen Öle befreien die Atemwege

  • Sirup, Tropfen, Tabletten oder Brausetabletten mit schleimlösenden Wirkstoffen wie z. B. Acetylcystein (ACC) oder Bromhexin

Halsschmerzen

  • Schmerz-/entzündungshemmende Lutsch­pastillen oder Halsspray mit pflanzlichen Wirkstoffen
  • Spagyrischer Halsspray mit Salbei, Propolis, Tollkirsche, Kermesbeere und Kapuzinerkresse

→ wirkt entzündungshemmend und antibiotisch

  • Gurgeln mit Salzwasser oder mildem Salbeitee

→ befeuchtet die gereizten Schleimhäute

  • Lutschpastillen für die Mundflora

→ können die Abwehr der Mundschleimhäute verbessern

  • Quarkwickel

→ kühlend und entzündungshemmend

  • Lutschpastillen, Halsspray oder Gurgel­lösungen mit desinfizierenden Eigen­schaften und lokal schmerzstillenden Wirkstoffen wie z. B. Lidocain

→ Die Wirkstoffe können zu einem Trocken­heits­gefühl führen. Daher evtl. mit befeuchtenden Lutschpastillen kombinieren.

  • Produkte mit oberflächenaktiven Anti­biotika 

→ sind umstritten und sollten nicht verwendet werden

Nasennebenhöhleninfekte

  • Inhalationen mit Eukalyptus, Thymian oder Teebaumöl

→ befreien die Atemwege

  • Spagyrische Mischungen mit Teebaum, Meerrettich, Küchenzwiebel, Augentrost und Kapuzinerkresse

→ lösen den Schleim und haben antibiotische und entzündungshemmende Eigenschaften

  • Schüsslersalze Nr. 4 und 6

→ unterstützen die Selbstheilungskräfte bei Erkältungen mit zäher Schleimbildung

  • Leinsamenauflagen

→ lösen den Schleim

  • Nasenspülungen

→ befreien die Nase von Schleim und Schmutzpartikeln

  • Schleimlösende Präparate zum Einnehmen  oder als Nasenspray mit Acetylcystein
  • Abschwellende Nasensprays  mit den Wirkstoffen Xylometazolin oder Oxymetazolin

→ Diese Präparate sollten nicht länger als 7 Tage verwendet werden. Am besten im Wechsel mit einem die schleimhaut­pflegenden Salzwasser- Nasenspray verwenden.

Text: Lukas Maron, Bilder: Beat Brechbühl

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