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Länger leben

In der Schweiz erreichen immer mehr Menschen das hohe Alter von 90 oder sogar 100 Jahren – ein Trend, der den Wunsch nach einem langen, gesunden Leben widerspiegelt. Doch was steckt hinter dieser Langlebigkeit? Mit dem richtigen Lebensstil und der Unterstützung durch naturbasierte Heilmittel können wir das Altern nicht nur hinauszögern, sondern unsere Lebensqualität bis ins hohe Alter erhalten.

Die durchschnittliche Lebenserwartung in der Schweiz liegt bei über 85 Jahren für Frauen und über 81 Jahren für Männer. Immer mehr Frauen und Männer werden in unserem Land über 90, einige gar 100 Jahre alt. Wenn Menschen überdurchschnittlich alt werden, spricht man von Longevity (Langlebigkeit). In einer Welt, in der der medizinische Fortschritt und das Bewusstsein für gesunde Lebensweisen zunehmen, ist das Streben nach einem langen Leben aktueller denn je. Viele Menschen suchen nach Wegen, ihre Lebensqualität zu verbessern und ein längeres und vor allem gesünderes Leben zu führen. Der Wunsch nach einem langen Leben ist uralt. Die Vorstellung, dass es einen Ort oder ein Elixier gibt, um die körperliche und geistige Verjüngung zu ermöglichen, hat die Menschheit von den antiken Zivilisationen bis in die moderne Zeit beschäftigt. Der bekannteste Mythos des Jungbrunnens als Symbol für Unsterblichkeit und ewige Jugend stammt aus der europäisch-mittelalterlichen Literatur. Der spanische Entdecker und puertoricanische Gouverneur Juan Ponce de León suchte angeblich im 16. Jahrhundert nach einer «Quelle der ewigen Jugend» in Florida. Diese historische Erzählung spiegelt den tiefen menschlichen Wunsch wider, das Altern zu überwinden und die Jugend für immer zu bewahren.

Der persönliche «Jungbrunnen»

Ein langes, gesundes und erfülltes Leben hängt von vielen Faktoren ab, darunter Ernährung, persönlichem Lebensstil, Gewohnheiten, sozialen Kontakten und genetischer Veranlagung. Heilpflanzen und deren Wirkstoffe können dabei eine wichtige Rolle spielen, das Wohlbefinden zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern. Indem wir die «Weisheit» der Natur nutzen und gesunde Lebensstilentscheidungen treffen, können wir ein langes und gesundes Leben führen. Lassen Sie sich in Ihrer Drogerie oder Apotheke von einer Fachperson beraten. Vom geschulten Personal erfahren Sie die besten Ansätze zur Förderung eines langen und vor allem gesunden Lebens. Möglicherweise finden Sie Ihren ganz persönlichen «Jungbrunnen», nach dem der erwähnte spanische «Conquistador» Ponce de León gesucht haben soll.

Heilpflanzen und pflanzliche Möglichkeiten

Einige Pflanzen spielen in der in der Longevity-Forschung eine bedeutende Rolle, da viele von ihnen als unterstützende Massnahmen zur Förderung der Gesundheit und zur Verlangsamung des Alterungsprozesses angesehen werden. Es gibt einige bemerkenswerte Pflanzen, die mit Langlebigkeit in Verbindung gebracht werden:

GINSENG ist eine beliebte Heilpflanze in der traditionellen asiatischen Medizin. Er wird oft zur Verbesserung der Energie, zur Stärkung des Immunsystems und zur Förderung der geistigen Klarheit eingesetzt. Einige Studien zeigen, dass Ginseng auch die Lebensdauer verlängern kann.

GRÜNER TEE ist reich an Antioxidantien, insbesondere an Epigallocatechingallat (EGCG), das antioxidative und entzündungshemmende Effekte hat. Studien bringen grünen Tee mit einer verlängerten Lebensdauer und einem verringerten Risiko für chronische Krankheiten in Verbindung.

ROSMARIN ist nicht nur ein beliebtes Gewürz, sondern kann auch als ätherisches Öl oder in Form von Tropfen eingesetzt werden. Er besitzt antioxidative Eigenschaften und wird oft zur Verbesserung der Gedächtnisleistung und zur Förderung der Gehirngesundheit eingesetzt.

DIE KURKUMAWURZEL enthält den Wirkstoff Curcumin, der entzündungshemmende, antioxidative Eigenschaften hat und das Risiko chronischer Erkrankungen verringern kann.

INGWER hat ebenfalls entzündungshemmende Eigenschaften und kann die Verdauung fördern. Er kann helfen, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken und das Immunsystem zu stärken.

Die Wissenschaft der Langlebigkeit

Langlebigkeit erfordert ein komplexes Zusammenspiel von genetischen, umweltbedingten und individuellen Faktoren. Studien zeigen, dass etwa 25 % der Langlebigkeit genetisch bedingt sind, während 75 % durch einen gesunden Lebenswandel beeinflusst werden. Wir haben es also weitgehend selber in der Hand, gesund alt zu werden, wenn wir die folgenden «guten Gewohnheiten» pflegen:

Ernährung: Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung ist entscheidend. Die Mittelmeerdiät, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, gesunden Fetten – wie Olivenöl – und magerem Protein ist, hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen. Antioxidantien, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen, tragen dazu bei, Zellschäden zu reduzieren und das Risiko chronischer Krankheiten zu senken.

Bewegung: Regelmässige körperliche Aktivität fördert die Herzgesundheit, stärkt das Immunsystem und hält auch geistig fit. Studien zeigen, dass bereits moderate Bewegung, wie zum Beispiel tägliches Gehen, signifikante gesundheitliche Vorteile bietet.

Schalf: Ausreichender und qualitativ hochwertiger Schlaf ist entscheidend für die Regeneration des Körpers und die geistige Gesundheit. Die optimale Schlafdauer bei Erwachsenen liegt zwischen 7 bis 9 Stunden pro Nacht.

Stressmanagement: Chronischer Stress kann sich negativ auf Körper und Psyche auswirken und die Langlebigkeit beeinträchtigen. Techniken wie Meditation, Yoga und Atemübungen sind effektive Methoden zur Stressbewältigung.

Soziale Interaktion: Positive soziale Beziehungen und Gemeinschaftsaktivitäten sind wichtig für die emotionale Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Text: Darko Schleiss, Bilder: Beat Brechbühl

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