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Schulstart

Das Ende der Sommerferien markiert für Kinder einen wichtigen Punkt im Jahr. Entweder den Übertritt vom Kindergarten in die Schule oder einen Wechsel der Schulstufe und stellt damit ein Kind vor neue Herausforderungen. Wie können wir unsere Kinder am besten dabei unterstützen?

Die heutige Gesellschaft ist stark geprägt von Leistungsdruck und einer verplanten Freizeit. Denn einfach freie Zeit hat man heutzutage nicht zu haben, sonst ist man unausgelastet. Diese Haltung überträgt sich auch auf die Kinder. Während man vor zwanzig Jahren einfach noch Kind sein durfte, draussen spielen oder einem, vielleicht zwei Hobbys nachging, sind Kinder heute oft bis zur letzten Minute verplant. Das stellt zusammen mit der körperlichen auch die geistige Entwicklung unter Druck und führt nicht selten zu einer Überforderung. Die Folgen: Lustlosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit. 

Die richtige Balance finden 

Eltern möchten aus ihrem Beschützerinstinkt heraus die maximale Sicherheit und nur das Beste für ihre Sprösslinge. Kinder hingegen brauchen die Freiheit, selbst Erfahrungen zu machen und damit wichtige Lernprozesse zu durchlaufen. Zugegeben, das wissen Sie natürlich selbst, denn auch Sie waren einmal Kind und Teenie und wollten nichts mehr, als eigene Erfahrungen zu sammeln. Das ist ein schwieriger Balanceakt zwischen zwei Seiten, die es beide zur Entwicklung braucht und die sich nicht ausschliessen müssen. Damit Kindern auch eine gewisse Freiheit bleibt, ist es wichtig, nicht alles minutiös durchzuplanen und mit Freizeitaktivitäten vollzustopfen. 

Auch schulisch entwickeln sich Kinder unterschiedlich. Wie immer im Leben führen verschiedene Wege, auch schulische, zum Ziel. Diese Wege gemeinsam und ohne Druck zu finden und zu gehen ist wohl etwas vom Wertvollsten. Als Kind zu spüren, dass es gut ist, wie es ist und dass Freiraum für Erfahrungen genauso da ist wie der sichere und geschützte «Heimathafen», in den man immer wieder zurückkehren kann. Gewiss: Ein hehres Ziel und für alle Beteiligten nicht immer einfach. Denn manchmal sind die Eltern schwierig, manchmal das Kind, je nach Blickwinkel. Es ist nicht verkehrt, sich hier Hilfe zu holen.

Mein Kind wächst und reift

Das Wachstum und die Entwicklung von Körper oder Geist gehen manchmal so rasch vor sich, dass eins dem anderen hinterherhinkt. Sind diese Unterschiede sehr gross, dann kann neben Zeit und Freiraum auch sanfte Unterstützungen sinnvoll sein. Das Hirn benötigt für die Entwicklung z. B. eine gute Versorgung mit den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, für das Wachstum sind Calcium und Eisen unabdingbar. Wenn die Gefühle dem Wachstum hinterherhinken, können mit Bachblüten sanfte Impulse gesetzt werden, die Kinder und Eltern in dieser wechselhaften Lebensphase begleiten. 

Text: Lukas Maron, Bilder: Beat Brechbühl

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